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Ex-Bahn-Chef: Verkehrsminister Scheuer kritisiert Grube-Millionen
DPA

Mehr als zwei Millionen Euro für 30 Tage im Amt - so viel hat Rüdiger Grube im Jahr 2017 als Bahn-Chef eingestrichen. Verkehrsminister Andreas Scheuer will nun "Maß und Mitte" bei dem Staatsunternehmen einhalten.

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Nordstadtbewohner 19.03.2018, 10:49
1. Bitte keine Neiddebatte

"Verkehrsminister Andreas Scheuer will nun "Maß und Mitte" bei dem Staatsunternehmen einhalten."
Die Bahn ist seit 1994 kein Staatsunternehmen mehr. Die Deutsche Bahn ist ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen, das als Aktiengesellschaft aufgestellt ist. Die Aktien befinden sich in Besitz des Bundes. Ich frage mich von daher, warum immer wieder der falsche Begriff Staatsunternehmen auftaucht.

Bei einem privatwirtschaftlich organisiertem Unternehmen ist es völlig in Ordnung, wenn das Management auch nach den üblichen Regeln in der Privatwirtschaft entlohnt wird. Von daher ist die Aufregung um die Vergütung von Rüdiger Grube völlig fehlgeleitet.
Professionelles Management in der Privatwirtschaft hat nur einmal seinen Preis. Im internationalen Vergleich sind deutsche Manager eher unterbezahlt, auch wenn das keiner sehen mag.

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Wunddermann 19.03.2018, 10:53
2. so kennt man die CSU ...

so kennt man die CSU. Irgend einen Mist bauen, und diesen dann selbst kritisieren, so als wäre man selbst der Saubermann.
Ich erinnere mich da immer direkt an die CSU, die zuerst Studiengebühren eingeführt hat, um sie wenig später wieder abzuschaffen und sich dafür feiern ließ.

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wolfi55 19.03.2018, 10:53
3. Dobrindt war es gewesen

Scheuers Parteifreund Dobrindt, der Totalausfall als Minister, hatte das durchgewunken. Er soll also zuerst mal dem in den Hintern treten.

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willhelm.schmitz 19.03.2018, 10:56
4. Tja,

bei der Kohle, die die Bahn für ihr Management rauswirft, bleibt natürlich für die Instandhaltung der Bahn selbst nicht immer genug übrig.... am Wochenende selbst erlebt, die Regionalbahn der Eifelstrecke bekam am Bahnhof Köln-West die Tür nicht mehr zu.... Schluss mit Lustig....
Aber Hauptsache die abgehalfterten Politikgranden im Vorstand der Bahn werden ordentlich gefüttert....

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claus7447 19.03.2018, 11:02
5. Allein...

Mir fehlt der Glaube. Die CSU hat noch nie sich hier positiv eingebracht. Weder bei BER noch S21 noch sonst wo. Clientel Politik und Stammtisch Gelaber. Man versucht sich jetzt am "kleinen Mann". Wetten wir merken nichts?

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aprilapril 19.03.2018, 11:09
6. Herr Scheuer....

Zitat von wolfi55
Scheuers Parteifreund Dobrindt, der Totalausfall als Minister, hatte das durchgewunken. Er soll also zuerst mal dem in den Hintern treten.
kritisiert die hohen Zahlungen auch nur so lange, bis er Herrn Grube eines Tages beerben wird.

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abocado 19.03.2018, 11:13
7. Vereinbart oder veruntreut

Was soll diese populistische Aufregung!? Entweder hat der Mann die Abfindung verdient, weil es sich aus dem Vertrag mit ihm ergibt, oder die Abfindung wurde zu Unrecht bezahlt, dann wäre ein Strafverfahren gegen die Verantwortlichen wegen Veruntreuung von Geldern erforderlich. Herr Scheuer möge also in den Vertrag und die Abfindungsvereinbarung schauen und dann die notwendigen Schlüsse daraus ziehen, bevor er populistisch an die Öffentlichkeit geht. Hat er bereits Anzeige gegen seinen Vorgänger erstattet oder gegen den gesamten Vorstand oder sonstige Verantwortliche, die die Abfindung zu verantworten haben? Hat er die Verträge überhaupt gelesen und auch verstanden? War es eine Veruntreuung , kann der Betrag zurück verlangt werden. War es keine Veruntreuung, hätte er besser geschwiegen. Was sagt Profalla denn dazu. Die kennen sich doch gut.

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rumburg 19.03.2018, 11:13
8. 100 Prozent Anteile / Null Kontrolle

Wer bei 100 Prozent Anteilen und CSU-Minister noch kritisiert, hat offensichtlich die Beteiligung nicht im Griff. Selbst Scheuer merkt, dass Dobrint als Verkehrsministervein Totalausfall war

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tommit 19.03.2018, 11:20
9.

Zitat von Nordstadtbewohner
"Verkehrsminister Andreas Scheuer will nun "Maß und Mitte" bei dem Staatsunternehmen einhalten." Bei einem privatwirtschaftlich organisiertem Unternehmen ist es völlig in Ordnung, wenn das Management auch nach den üblichen Regeln in der Privatwirtschaft entlohnt wird. Von daher ist die Aufregung um die Vergütung von Rüdiger Grube völlig fehlgeleitet.
Machen Sie sonst auch Festellungen a priori anderer Meinungen oder haben Sie nur Angst man könnte auf die Idee kommen den üblichen Vorständen anstatt individualvereinbarten Verträgen zeitabhängige oder gar eine wahrhaft leistungsabhängige Entlohnung anzubieten... ohne all around Haftpflicht bezahlt von der Firma...

Was man mal gewohnt ist macht irgendwann Angst im globalen Markt.... nicht mehr an die ranzukommen die man für die Besten hält? Siehe Schmiergeld Kleinfeld Alcoa o.ä.

Und dabei tingelt gerade der Herr Middelhof gerade mit einer ganz anderen Message in seinem Buch durch Deutschland....

So schnell wird man von seiner eigenen Art verstossen Nicht?

Auch ihr zugegeben geschicktes Vorgeplänkel wird nicht verhindern was irgendwann kommen muss.

Immer wenn es um den Unterschied eines Arbeitsvertrages ala D-Michel geht im Unterschied dessen zu verbergen, dass Führungskräfte der Kategorie am Anfang ausmachen was sie zu bekommen haben, wird hier vielen der ohnehin von vielen missverstandene ABfindungsmist erzählt .. weil man weiss 2 Tage später läuft schon die nächste S.. durch s Dorf...

Ich meine an diesen Vereinbarungen verdienen ja auch nicht wenige Juristen.. nicht? Auf beiden Seiten!

Ich wäre ja dafür diese Leute bei Misserfolgen für ein deutsches Durchschnittsgehalt (laut Destatis) für die näöchsten 10 Jahre ans Unternehmen zu binden...

Dann wird aus dem Verwaltertum blitzeschnell ein bischen mehr Unternehmertum...

Und die Politiker haben das auch schon gelernt..

Diäten an die Richter binden und Spendenaufstockung von den Wählerstimmen auf die Grosspeneden umswitchen....

Alles üblich... irgendwann sehr übelich

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