Forum: Wirtschaft
Ex-Politiker bei der Deutschen Bahn: Ihr Anschluss ist gewährleistet
AP

Vom Kanzleramt in den Konzernvorstand: Ronald Pofallas Wechsel zur Deutschen Bahn kann kaum überraschen - die Staatsfirma hat eine lange Tradition, ehemalige Politiker mit Posten oder Berateraufträgen auszustatten. Eine Auswahl von Klimmt bis Wiesheu.

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marthafner 02.01.2014, 20:41
90.

Mir fällt dazu nur ein Wort ein: Bananenrepublik. Mein Großvater sagte immer: Steck' alle in einen Sack und schlag' drauf. Du triffst immer den richtigen. Ich habe darüber mit ihm heftig diskutiert. Heute muss ich sagen, er hatte recht.

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rugall70 02.01.2014, 20:43
91. Der Mann wurde schlicht abgeworben

Zitat von audumbla
Da sag mal einer es gibt bei uns keine Vetternwirtschaft! Eine bodenlose Sauerei!
Wieso Vetternwirtschaft? Der Mann wurde abgeworben. Die Bundeskanzlerin wollte ihn auf gar keinen Fall gehen lassen. Das ist eine Niederlage des politischen Betriebs gegenüber der Privatwirtschaft. Die zahlt einfach besser.

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fatherted98 02.01.2014, 20:45
93. Unglaublich...

...da wird in D ueber korrupte Laender wie Griechenland und Italien hergezogen...und ganz oeffentlich und ungeniert wird einer der groessten Nieten die D je in der Politik gesehen hat, ein Typ der gar nicht aber auch gar nichts kann, weiss und je geleistet hat, ausser in den Enddarm von Mutti zu kriechen, ein Spitzenjob auf Steuerzahlerskosten zugeschanzt...komisch...wenns um arme Rumaenen geht die in D absahnen wollen da groellt der Horst durch die Gegend...aber ein Parteifreund auf einen Druckposten heben...da hoert man nix...dieses Land ist an der Spitze so korrupt wie eine Bananenrepublik.

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Friedrich Hattendorf 02.01.2014, 20:45
94. abwegige Frage

Zitat von Fritze_1955
Job bekommt dann erst ein ehrlicher Politiker?
Natürlich gar keinen,

Der ist nä(h)mlich nicht qualifiziert.

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olga1951 02.01.2014, 20:45
95. Juristen

haben entweder Recht oder Unrecht. Sie kennen einfach nicht das Unrechtsbewusssein meiner Oma.

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bbrot99 02.01.2014, 20:45
96. Sauerei

Zitat von sysop
Vom Kanzleramt in den Konzernvorstand: Ronald Pofallas Wechsel zur Deutschen Bahn kann kaum überraschen - die Staatsfirma hat eine lange Tradition, ehemalige Politiker mit Posten oder Berateraufträgen auszustatten...
Als damals Schröder zu Gazprom gegangen ist wurde das zur Katastrofe stilisiert. wenn einem CDU-Politiker extra ein Millionenposten geschaffen wird, soll das ok sein? Wohl nicht. Der einzige Weg hinaus ist, allen MDB für eine Legislaturperiode nach Ausscheiden jede Arbeit in der Privatwirtschaft zu verbieten und entsprechend weiterzubeschäftigen. Ist zwar nicht billig - aber immer noch geringer als der Volkswirtschaftliche Schaden durch Seilschaften und fehlende Unabhängigkeit.

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mehrhirnbitte 02.01.2014, 20:47
97. Es ist Vorteilsannahme durch

nachträgliche Belohnung. Und nur der Anschein ist hinreichend, aber das juckt unsere Top-Politiker auch nicht mehr.

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davornestehtneampel 02.01.2014, 20:48
98.

Zitat von rugall70
Kreisverband. Bezirksverband. Landesvorstand. Bundesvorstand.
Der Bahn?

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rechtschreibreformreform 02.01.2014, 20:48
99. So pauschal kann man das aber nicht betrachten, denn:

Zitat von exposes
In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. Diesem Prinzip kann sich im Grund niemand entziehen, weil wir alle in einer Hierarchie eingezwängt sind. Hierarchie ist die Umschreibung der Führungsstruktur einer Organisation, meist dargestellt in Form einer Pyramide, wobei jeder in dieser Organisation Beschäftigte innerhalb der Pyramide einen bestimmten Rang, eine bestimmte Position einnimmt. Die Fähigkeit, mit der ein Mitarbeiter seine Position ausfüllt, qualifiziert ihn zum Aufstieg in die nächsthöhere Position. Doch - genügend Rangstufen innerhalb der Hierarchiepyramide vorausgesetzt - kommt jeder Mitarbeiter mit jeder weiteren Beförderung irgendwann einmal in eine Position, in der er eindeutig überfordert ist. In dieser Position verharrt er dann, weil er sich für einen weiteren Aufstieg nicht qualifizieren kann. Peter folgert daraus: Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgaben zu erfüllen. Natürlich erreicht nicht jeder zur gleichen Zeit seine Stufe der Unfähigkeit, der lnkompetenz. Mitarbeiter, die diese Stufe noch nicht erklommen haben, leisten noch etwas, also: Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben.
Innerhalb der Polizei, bspw., gibt es sog. Laufbahngruppen. Ein Beamter des "Mittleren Dienstes" wird innerhalb des höher dotierten und gemeinhin eine höhere Qualifikation erfordernden "Gehobenen Dienst" keinen Mist bauen können, weil er da einfach nicht reinbefördert wird. Wenn er also seine Arbeit gut macht, ist es durchaus möglich, daß er "ausbefördert" wird, also bis zum Ende seiner mittleren Laufbahngruppe, und, sieh an, sieh an, trotzdem noch gute Arbeit verrichtet.

Was Sie da schreiben, ist ein interessanter Denkansatz, doch nicht allgemeingültig. ... schon gar nicht auf die Geschichte Pofalla, steigt dieser ja nicht innerhalb einer Hirarchie auf (oder etwa doch? ... !!!).

Und nähmen wir an, der Peter hat's getroffen, mit seiner These; Gut möglich, daß Po. jenes Stadium schon viel früher erreichte.

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