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Ex-Politiker bei der Deutschen Bahn: Ihr Anschluss ist gewährleistet
AP

Vom Kanzleramt in den Konzernvorstand: Ronald Pofallas Wechsel zur Deutschen Bahn kann kaum überraschen - die Staatsfirma hat eine lange Tradition, ehemalige Politiker mit Posten oder Berateraufträgen auszustatten. Eine Auswahl von Klimmt bis Wiesheu.

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widower+2 02.01.2014, 20:48
100. Beruflicher Efolg?

Zitat von rugall70
Wenn es stimmt, was bei Wiki steht, dann ist Pofalla der Sohn einer Putzfrau und eines Arbeiters. Und er hat sich, von ganz unten kommend, durchgebissen. Erst Hauptschule. Dann Mittlere Reife. Dann Fachoberschule. Dann Studium an der Fachhochschule. Dann Studium an der Uni. Jura. Zwei Staatsexamina. Seit seiner Jugend war er zudem politisch engagiert. Er hat sich in zig partei-internen und öffentlichen Wahlen dem Votum der Wähler gestellt. Kreisverband. Bezirksverband. Landesvorstand. Bundesvorstand. Dem Mann ist weiß Gott nichts in den Schoß gefallen. Was, lieber Rilepho, haben Sie getan, um "zu einer Spitzenposition" zu kommen? Und warum neiden Sie diesem Mann seinen beruflichen Erfolg?
Könnten Sie mir bitte schön erklären, welche Berufe Herr Pofalla bisher ausgeübt hat? Ist Politiker überhaupt ein Beruf?

Und welchen Beruf übt Pofalla demnächst bei der Bahn aus? Er wird dort kaum als Jurist tätig werden.

Das ist einfach ein widerlich hoch dotierter Posten für einen abgehalfterten Politiker, der weder über Berufserfahrung noch über irgendeine Qualifikation für den Posten verfügt, der eigens für ihne geschaffen werden musste.

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brut_dargent 02.01.2014, 20:48
101. Ihr Anschluss ist gewährleistet

Im Fall von Pofalla: Mit deutlicher Verspätung! Das nächste Mal bitte pünktlich.

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Udo Buschmann 02.01.2014, 20:51
102.

Das ist genau das Problem unserer Demokratie: Das Berufspolitikertum. Zeitlebens nicht anderes als Politik in vermeintlich herausragender Position betrieben und beim Ausscheiden durch Nichtwahl, Affäre, Elternzeit kann weich nach oben stolpern in ein Bundesamt, Bundesanstalt, Staatssekretär oder wie hier geschehen: Staatsbetrieb. Meine Forderung: Kommt der Volkssouveränität nach, beschränkt die Wählbarkeit auf Landes- und Bundesebene auf zwei Legislaturperioden und gut ist. Ein Berufspolitiker der seit zwanzig, dreißig Jahren nicht anderes als Politik gemacht hat, dürfte indes wohl kaum in der Lage sein, die Ängste und Nöte der Bevölkerung zu verstehen, geschweige denn lösen zu wollen.

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steelman 02.01.2014, 20:51
103.

Jetzt stellt Euch mal vor, wie schlecht es der Bahn ginge, wenn all diese Experten nicht ihren Senf dazu gegeben hätten.

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leser47116352 02.01.2014, 20:55
104.

tja, so laeuft es. ist man auch noch so unfaehig als politiker, wie herr p. es war, einen wohl dotierten posten bekommen sie noch alle. das ganze system ist total verkommen.

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HerbertVonbun 02.01.2014, 20:56
105. Omnia

Ich verstehe immer noch nicht die 42% für die CDU bei der Wahl! Dann braucht man drei Monate für den Koalitionsvertrag und nach einer Woche regieren, ist schon der Mindestlohnstreit auf dem Tisch. Und wenn ich an die Nieten und Betrüger denke, die als Minister, Betrüger, Inkompetenzträger, etc. zurücktreten mussten und sich alle ein warmes Plätzchen sicherten. An die kasinierten, Essensmarkenempfänger und mit Arbeitsverbot zur Untätigkeit verurteilten Kriegsflüchtlinge denke, dabei die Klagen der Rüstungsindustrie höre, dass sich ein Tod aus Deutschland nicht mehr lohne, wer da nicht ins Grübeln kommt, was eigentlich unsere Orwell-BRD-GmbH ausmacht? Wenn ich an das Ende denke, dann gut' Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht! Doch nach unserer geschäftsführenden Verwaltungschefin geht es uns ja gut! Drum guten Mut!!

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sample-d 02.01.2014, 20:57
106.

Zitat von rugall70
Wieso Vetternwirtschaft? Der Mann wurde abgeworben. Die Bundeskanzlerin wollte ihn auf gar keinen Fall gehen lassen. Das ist eine Niederlage des politischen Betriebs gegenüber der Privatwirtschaft. Die zahlt einfach besser.
Wenn das eine Niederlage der Politik sein soll, frage ich mich warum sich alle freuen, dass er geht...^^

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rechtschreibreformreform 02.01.2014, 20:58
107. Mit Verlaub ....

Zitat von frimerker
Ich weiß nicht worüber sich die Leute hier echauffieren: Es begab sich zur Bundestagswahl 2013 ... Bei einer Wahlbeteiligung von 71,5 Prozent (2009: 70,8 Prozent) haben die - CDU:41,5 Prozent erhalten. Sie alle, die sich hier aufregen, haben das bekommen, was sie gewählt haben. Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch. Bei der Politik müssen leider auch die zahlen, die nicht bestellt haben.
Ich war's nicht (...bekam nicht, was ich wollte), könnte mich aber trotzdem aufregen.

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rugall70 02.01.2014, 20:59
108. Normaler Vorgang

Das hat es immer gegeben, wird es immer geben, und ist zunächst auch nicht so dramatisch, wie es hier kommentiert wird.

Menschen wechseln ihre Berufe und Jobs. Und wenn sich die Möglichkeit eines finanziellen Aufstiegs ergibt, dann greift der ein oder andere auch mal zu.

Helmut Schmidt wurde kurz nach seiner Kanzlerschaft Herausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT. Gerd Schröder arbeitet für Putin. Joschka Fischer berät gut dotiert den Energieriesen RWE.

Manches ist vergleichsweise harmlos. Manches hat ein "Geschmäckle". Aber neu oder dramatisch ist das alles nicht.

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SarahMue 02.01.2014, 20:59
109.

Pofalla erklärt die Bahn, das Wetter, Verspätungen und schlechten Service für beendet

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