Forum: Wirtschaft
Exklusive Studie: Mietpreise in Deutschlands Szenevierteln explodieren
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Junge Menschen ziehen massenhaft in die Großstädte, und dort in ganz bestimmte Gegenden. SPIEGEL ONLINE stellt in einer exklusiven Auswertung Deutschlands Szeneviertel vor - und zeigt, wie teuer das Wohnen dort ist.

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rambazamba1968 26.12.2018, 11:40
210. Ehrenfeld

ich wohne in Ehrenfeld und habe ein kleines Zimmer mit 20 Euro den Quadratmeter. Wenn es so weiter geht, werde ich bald in ein Hotelzimmer ziehen. Da bezahle ich das gleiche und mir wird morgens das Zimmer sauber gemacht.
Ganz ehrlich. Die Politiker haben noch nicht realisiert, dass es fünf nach 12 ist.

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Palmstroem 26.12.2018, 11:41
211. Vorhersagen sind schwierig,

vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Man muss nur die Vorhersagen für den Dax und den Bitcoin vom Anfang des Jahres nachlesen. Da wurden bis zu 16.500 Punkte für den Dax vorhergesagt. Ähnliches gilt für die Immobilien. Auch hier wird der Boom zu Ende gehen, wenn die Notenbanken dem billigen Geld die Zügel anlegen.

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Sintemale 26.12.2018, 11:42
212. "Szeneviertel". Das ist das Wichtigste für den heutigen Spiegelleser.

Bloss nicht in den billigen Arbeiterbezirken. Und in den Ausländer-Ghettos schon gar nicht. Da gibt es keinen Latte macchiato, sondern evtl. nur einen mit der Latte übergebraten. :-)

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alpha0711 26.12.2018, 11:43
213. Preise in Konstanz

Zitat von trader_07
Was ist bitteschön an 1000 Euro schmerzhaft? Von dem Schnäppchenpreis kann man hier in München nur träumen. 68qm ist eine typische Wohnungsgröße für 2 Personen. Wenn beide zumindest einen halbwegs durchschnittlich bezahlten Job haben (sagen wir 2000 Euro netto), dann beträgt die Miete 25% des Haushalts-Nettoeinkommens. Was soll daran schmerzhaft sein?
Sind auf Grosstadtniveau , aber die Gehälter oftmals nicht. Man kann sich eIne Miete von 1000 Euro für gerade mal 68 qm natürlich auch schön rechnen. Verglichen mit London ist München ja auch günstig. Alles nicht so schlimm aus Ihrer Sicht ......

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kunibertus 26.12.2018, 11:47
214. Wer will denn hier die

Zitat von Marut
Solange Wohnraum nur ein Wirtschaftselement bleibt, wird das Problem bleiben wie es ist. Solange Wohnraum ein interessantes Spekulationsobjekt bleibt, wird es Kapitalanleger anziehen und denen ist ausschließlich die Rendite interessant. Das diese Renditen angesichts der Tatsache, das Wohnraum eigentlich den Charakter eines Grundrechtes haben sollte, immer öfter unanständige/unmenschliche Höhen erreicht, stört da dann nicht. Es wäre also eine grundlegende Umverteilung der Werte und des Geldes erforderlich, aber solange unsere werten Parliamentarier selber mit ihrem Vermögen auf dem Immobolienmarkt engagiert sind, wird sich da nichts ändern - sie müßten ja eine das eigene Vermögen in Frage stellende Entscheidung treffen. Sie sind zwar von uns gewählt, handeln an diesem Punkt aber hauptsächlich im eigenen Interesse.
DDR wieder haben? Dort ist das Recht auf Wohnraum entsprechend den volkswirtschaftlichen Möglichkeiten und örtlichen Bedingungen als Grundrecht in der Verfassung festgelegt gewesen. Das ist seinerzeit für den sozialen Frieden wohl als notwendig erkannt worden. Wenn das unter marktwirtschaftlichen Bedingungen ebenfalls so angesehen worden sein sollte, hätten es die Väter des Grundgesetzes sicherlich als Grundrecht mit aufgenommen.

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k70-ingo 26.12.2018, 12:02
215.

Zitat von transatco
denn Sie verwirklichen sich nirgendwo, nicht im Szenenviertel und nicht auf dem Land!
Und deshalb gestehen Sie Spießer nicht das Recht zu, eine Wohnung im Trendviertel zu bewohnen?
Weil die es eh nicht zu schätzen wissen, stimmts?

Ich grinse mir einen über diese "Bääh, Spießer!"-Blöker, denn dieses Genöle ist letztlich nur neidbasiert.
Spießer zu sein ist eine der angenehmsten Lebensgestaltungen. So als Eigentümer eines Eigenheims im Besserverdiener-Speckgürteldorf, mit reichlich Platz für sich, seine Haustiere und seine Autos, mit Wald und Feld hinterm Haus, in guter Nachbarschaft, ohne Kriminalität, ohne Parkraumbewirtschaftung, ohne Neidhammel und ohne Verbieteritiswichtel in seinem Umfeld.
Solche Lebensumstände gehen schon hart in Richtung Paradies.

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h3micuda 26.12.2018, 12:05
216. Sprachliches

Es gibt günstige Wohnungen und niedrige Preise, nicht aber günstige Preise.

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Ronald Dae 26.12.2018, 12:07
217. Bremen Neustadt

Das Bild der Bremer Neustadt passt leider nicht. Zwar mag es geografisch richtig sein, aber inhaltlich zeigt es ein separates, ganz und gar totes Viertel aus diesem Stadtteil in dem die Preise sogar noch 10 x höher sind als hier angegeben. Schade.

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k70-ingo 26.12.2018, 12:12
218.

Zitat von Palmstroem
vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Man muss nur die Vorhersagen für den Dax und den Bitcoin vom Anfang des Jahres nachlesen. Da wurden bis zu 16.500 Punkte für den Dax vorhergesagt. Ähnliches gilt für die Immobilien. Auch hier wird der Boom zu Ende gehen, wenn die Notenbanken dem billigen Geld die Zügel anlegen.
Wenn das Geld teurer wird und der Aktienmarkt abschmiert - na und?
Auf die Beliebtheit von Wohnvierteln hat die Zinsentwicklung doch keinen Einfluß.
Und denjenigen, der bereits Eigentum erworben hat, juckt das auch nicht.

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axelmueller1976 26.12.2018, 12:38
219. Sie schreiben von Mietpreiserhöhung nur in Euro

Aber bereits bei der Umstellung von DM zum EURO hatten die Bürger eine Erhöhung von 100% .Denn mit dem Euro kostete die Miete das Gleiche in EURO wie vorher in DM.Aber die Einkommen Gehälter und Renten wurden durch den EURO halbiert.Folglich eine kleine Währungsreform.

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