Forum: Wirtschaft
Expertenpapier: Weniger Kohlemeiler könnten Stromversorgung sicherer machen
DPA

In der Schlussphase der Jamaika-Sondierungen sorgt ein Expertenpapier aus dem Wirtschaftsministerium für Wirbel: Demnach würde die Stromversorgung sogar stabiler, wenn die kommende Regierung einige Kohlemeiler abschaltete.

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D. Brock 15.11.2017, 19:49
1. Die Äußerungen einiger ...

... Unionspolitiker gehen schon in Richtung fake-news.
Wird Zeit, dass sich Verantwortung und Vernunft durchsezten. Aufhören mit 50er Jahre Kapitalismus. Fakten zur Kenntnis nehmen und Verantwortung zeigen, heißt die Devise.
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, ich befürchte jedoch, dass diese komische Koalition die Kurve nicht kriegen wird.

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Ralf1234 15.11.2017, 19:49
2.

Ich steig jetzt nicht mehr durch. Kann man jetzt 20 Kraftwerke sofort abschalten oder nicht ? Jeden Tag neue Zahlen. Wem kann man glauben ?

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Darwins Affe 15.11.2017, 19:50
3. Bessere Alternative

1) Warum gerade jetzt so viele Veröffentlichungen über die (wohl gescheiterte) Energiepolitik der ehemaligen Bundesregierung? Soll die Kanzlerschaft Merkels durch eine Jamaica-Koalition auf Biegen und Brechen gerettet werden?
2) Eine bessere Alternative: Schickt die deutsche Bundeshenne nach Jamaica!

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haarer.15 15.11.2017, 19:50
4. Das Experten-Papier ...

... ist natürlich Wasser auf den Mühlen für die grüne Position. Wenn man das liest, ist es auch nachvollziehbar. Eine Überforderung der Stromnetze birgt ein hohes Kostenrisiko.

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günter1934 15.11.2017, 19:50
5. Weniger Kohlemeiler könnten Stromversorgung sicherer machen?

Das mit dem sicherer machen müssen Sie mal der Bundesnetzagentur sagen.
Bei der stehen die EVUs nämlich Schlange und hätten gerne Kohlemeiler abgeschaltet.
Bei immerhin 3,7 GW machen die das aber auf keinen Fall,. Aus einem ganz einfachen Grund, - damit die Netze sicher bleiben!
Und es stehen noch weitere auf der Liste.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Erzeugungskapazitaeten/KWSAL/KWSAL_node.html

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paula_f 15.11.2017, 19:53
6. Journalisten und Politiker haben oft kein techn. Verständnis

das Thema Energie ist in wenigen Worten unwiderlegbar klar darzulegen. Strom ist billig und ohne Betriebsstoff nur mit Photovoltaik und Windkraft zu generieren, Wärme erzeugt man günstig mit Solarthermie (auch ohne Betriebsstoff) und Wärmepumpenunterstützung. Überschüssiger Strom lässt sich in Hausbatterien schon jetzt sinnvoll speichern, Industrielle Lösungen für große Speicher gibt es, beispielsweise mit Power to Gas oder noch besser mit chemischen Speichern. ein System für Kraftwerksstandorte nach der 100 Jahre alten Methode der Natronlok (Auf- und Abkonzentrierung) wurde bei uns entwickelt, der deutsche Entwickler findet nur in China Partner zu Umsetzungen als großer und preiswerter Stromspeicher ohne jeglich Selbstentladung direkt an Stromknotenpunkten. Jede andere Methode zur Strom- oder Wärmeerzeugung funktioniert mit der Verbrennung von Gas, Öl, Kohle oder Kernkraft. Kohleverbrennung bedeutet neben CO2 und Feinstaub auch noch das Nervengift Quecksilber weil es bei uns aus Kostengründen nicht ausgefiltert wird. Bei Gas Öl und Kernkraft sind neben CO2 die weiteren Schadstoffe und Probleme hinlänglich bekannt. Mehr Windräder, mehr Fotovoltaik, mehr Solarthermie und mehr Wärmepumpen sind weltweit sich schnell amortisierende Investitionen, Das führt zu viel Beschäftigung, einer besseren Infrastruktur, besserer Luft und zufriedenen Menschen mit mehr Eigeninitiative und mehr Eigentum. In der Presse und vor allem im Fernsehen werden unselige Diskussionen von technischen Laien geführt die kaum erträglich sind und wie eine Art Gehirnwäsche wirken um die EONs und Vattenfalls zu unterstützen. Die und noch dazu dann noch Verklagen auf entgangenen Gewinn (Vattenfall).

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tinnytim 15.11.2017, 20:01
7. Dieses Paper hätte gerne 2 Jahre früher eingereicht werden können

Es ist schon ein schlechter Witz, dass man jetzt plötzlich merkt, dass man zu große Erzeugungskapazitäten hat. Da hat sich doch in den letzten vier Jahren nichts grundlegendes geändert, was rechtfertigen würde, dass es erst jetzt geht. Und 7 GW sind schon ein Wort.

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günter1934 15.11.2017, 20:09
8. Natronlok...

Zitat von paula_f
das Thema Energie ist in wenigen Worten unwiderlegbar klar darzulegen. Strom ist billig und ohne Betriebsstoff nur mit Photovoltaik und Windkraft zu generieren, Wärme erzeugt man günstig mit Solarthermie (auch ohne Betriebsstoff) und Wärmepumpenunterstützung. Überschüssiger Strom lässt sich in Hausbatterien schon jetzt sinnvoll speichern, Industrielle Lösungen für große Speicher gibt es, beispielsweise mit Power to Gas oder noch besser mit chemischen Speichern. ein System für Kraftwerksstandorte nach der 100 Jahre alten Methode der Natronlok (Auf- und Abkonzentrierung) wurde bei uns entwickelt, der deutsche Entwickler findet nur in China Partner zu Umsetzungen als großer und preiswerter Stromspeicher ohne jeglich Selbstentladung direkt an Stromknotenpunkten. Jede andere Methode zur Strom- oder Wärmeerzeugung funktioniert mit der Verbrennung von Gas, Öl, Kohle oder Kernkraft. Kohleverbrennung bedeutet neben CO2 und Feinstaub auch noch das Nervengift Quecksilber weil es bei uns aus Kostengründen nicht ausgefiltert wird. Bei Gas Öl und Kernkraft sind neben CO2 die weiteren Schadstoffe und Probleme hinlänglich bekannt. Mehr Windräder, mehr Fotovoltaik, mehr Solarthermie und mehr Wärmepumpen sind weltweit sich schnell amortisierende Investitionen, Das führt zu viel Beschäftigung, einer besseren Infrastruktur, besserer Luft und zufriedenen Menschen mit mehr Eigeninitiative und mehr Eigentum. In der Presse und vor allem im Fernsehen werden unselige Diskussionen von technischen Laien geführt die kaum erträglich sind und wie eine Art Gehirnwäsche wirken um die EONs und Vattenfalls zu unterstützen. Die und noch dazu dann noch Verklagen auf entgangenen Gewinn (Vattenfall).
Vielen Dank, man lernt immer wieder mal was Neues, aber selten sowas Verblüffendes wie die Natronlokomotive!
https://de.wikipedia.org/wiki/Natronlokomotive

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günter1934 15.11.2017, 20:10
9.

Zitat von tinnytim
Es ist schon ein schlechter Witz, dass man jetzt plötzlich merkt, dass man zu große Erzeugungskapazitäten hat. Da hat sich doch in den letzten vier Jahren nichts grundlegendes geändert, was rechtfertigen würde, dass es erst jetzt geht. Und 7 GW sind schon ein Wort.
Es stehen ja auch noch 8 GW Kernkraft zum abschalten an, und das erfolgt garantiert!

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