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Expertenpapier: Weniger Kohlemeiler könnten Stromversorgung sicherer machen
DPA

In der Schlussphase der Jamaika-Sondierungen sorgt ein Expertenpapier aus dem Wirtschaftsministerium für Wirbel: Demnach würde die Stromversorgung sogar stabiler, wenn die kommende Regierung einige Kohlemeiler abschaltete.

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christian-h 20.11.2017, 15:49
360. Angabe

Zitat von knuty
Und über welche Leitungen sollte das möglich sein?
Über die gleichen Leitungen die es Deutschland 2016 ermöglichte 78TWh Strom zu exportieren und 27TWh zu importieren.

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christian-h 20.11.2017, 15:53
361. Angabe

Zitat von knuty
Dann erklären Sie doch mir Ahnungslosen, welche andere Wege das denn sein könnten, wenn es keine ausreichenden Leitungen gibt. Wie kommt Windstrom von SH zu den grenzüberschreitenden Leitungen nach Polen, Tschechien, Niederlanden, Belgien, Österreich und der Schweiz, ohne innerdeutsche Leitungen benutzen zu können.
Den gleichen Weg den ca. 90TWh auch nehmen um im- bzw. exportiert werden zu können.
Es wäre unsinnig anzunehmen das der WKA Strom aus Schleswig Holstein nach Polen gelangt oder Tschechien gelangen würde.

Wie Sie wissen nimmt der Strom den Weg des geringsten Widerstandes und somit in das Nachbarland das den EE Anlagen am nächsten ist.
Das Gleiche gilt ja auch für den konv. Strom oder meinen Sie der konv. Strom aus dem Westen Deutschlands gelangt nach Polen?

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christian-h 20.11.2017, 16:04
362. Angabe

Zitat von knuty
1: Richtig, gut erkannt. Doch, sie belegt meine Aussage. 2: Nein, das frage ich Sie. Sie haben von ostdt. Kohlekraftwerken gesprochen. 3: Die Höhe der EEG-Umlage spielt für den Endkunden nur dann eine Rolle, wenn sie erhöht wird? 4: Sie haben meine Aussage bestätigt, statt widerlegt.
1) Nein macht es nicht oder finden Sie darin die Angaben welches Kraftwerk zum Zeitpunkt 24.01.2017 in Betrieb war und mit welcher Auslastung.

2) Ich habe Ihnen die Frage gestellt woher der Strom kommen soll wenn Sie im Osten Deutschlands die Braunkohlekraftwerke abschalten wollen. Denn Ihrer Meinung nach ist es völlig problemlos möglich 11GW Kohlekraftwerksleistung vom Netz zu nehmen.

3) Sie sollten meinen Beitrag lesen anstatt zu spekulieren.
Sie haben doch die Behauptung aufgestellt das eine Börsenpreisänderung für den Endkunden keine Rolle spielt.
Ich habe Ihnen dargelegt welche Auswirkungen der Börsenspreis auf die EEG Umlage und Endkundenstrompreis hat.

4) Nein, Ihre Aussage war:
"Der Unterschied zwischen der Menge des konv. und des EE-Stroms beträgt nur noch 12%"

Der Unterschied zwischen der Menge des konv. und des EE-Stromes beträgt aber 61,3%.

Wie Sie wissen sind 12% ungleich 61,3%.

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knuty 20.11.2017, 17:57
363.

Zitat von christian-h
Über die gleichen Leitungen die es Deutschland 2016 ermöglichte 78TWh Strom zu exportieren und 27TWh zu importieren.
Also ist der Ausbau des Ü-Netzes völlig unnötig? Oder gibt es gar keine regionale Überschussproduktion?

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knuty 20.11.2017, 18:02
364.

Zitat von christian-h
Den gleichen Weg den ca. 90TWh auch nehmen um im- bzw. exportiert werden zu können. Es wäre unsinnig anzunehmen das der WKA Strom aus Schleswig Holstein nach Polen gelangt oder Tschechien gelangen würde. Wie Sie wissen nimmt der Strom den Weg des geringsten Widerstandes und somit in das Nachbarland das den EE Anlagen am nächsten ist. Das Gleiche gilt ja auch für den konv. Strom oder meinen Sie der konv. Strom aus dem Westen Deutschlands gelangt nach Polen?
Also über das Ü-Netz. Aber das Ü-Netz soll doch dafür nicht ausreichend sein.

Welcher Strom gelangt denn dann nach Polen und Tschechien und soll deren Netze belasten, wenn nicht Windstrom aus Norddeutschland? In anderen Gegenden gibt es ja nicht ausreichend Windräder.

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knuty 20.11.2017, 18:12
365.

Zitat von christian-h
1) Nein macht es nicht oder finden Sie darin die Angaben welches Kraftwerk zum Zeitpunkt 24.01.2017 in Betrieb war und mit welcher Auslastung. 2) Ich habe Ihnen die Frage gestellt woher der Strom kommen soll wenn Sie im Osten Deutschlands die Braunkohlekraftwerke abschalten wollen. Denn Ihrer Meinung nach ist es völlig problemlos möglich 11GW Kohlekraftwerksleistung vom Netz zu nehmen. 3) Sie sollten meinen Beitrag lesen anstatt zu spekulieren. Sie haben doch die Behauptung aufgestellt das eine Börsenpreisänderung für den Endkunden keine Rolle spielt. Ich habe Ihnen dargelegt welche Auswirkungen der Börsenspreis auf die EEG Umlage und Endkundenstrompreis hat. 4) Nein, Ihre Aussage war: "Der Unterschied zwischen der Menge des konv. und des EE-Stroms beträgt nur noch 12%" Der Unterschied zwischen der Menge des konv. und des EE-Stromes beträgt aber 61,3%. Wie Sie wissen sind 12% ungleich 61,3%.
1: Nein, danach haben Sie aber auch nicht gefragt.

2: Wie kommen Sie darauf, dass ich im Osten Braunkohlekraftwerke abschalten will und nicht die veralteten, uneffektiveren und nicht mehr benötigten im Westen?

3: Haben Sie. Sie sagen, wenn die EEG-Umlage aufgrund eines gestiegenen Börsenprreises sinkt, dann steigt der Endkundenpreis. Und Sie sagen, wenn der Börsenpreis sinkt, dann steigt die EEG-Umlage und der Endkundenpreis steigt auch.

4: Bei Ihnen kommt dann aber 161,3% heraus.
Bei 50% für EE und konv. Strom ist der Unterschied 0%. Bei 38% EE-Strom fehlen noch 12% bis 50%.

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christian-h 21.11.2017, 12:12
366. Angabe

Zitat von knuty
Also ist der Ausbau des Ü-Netzes völlig unnötig? Oder gibt es gar keine regionale Überschussproduktion?
Ich kann Ihnen leider nicht ganz folgen.
Sie haben doch behauptet das man keinen EE Strom exportieren kann wegen fehlender Leitungen.
Komischerweise kann Deutschland aber 78TWh Strom exportieren und 27TWh Strom importieren.
Daher die Frage wie kann man diesen Strom ohne Leitung transportieren.
Was eine Tatsache ist ist das die Leitungskapazität innerhalb Deutschlands eben begrenzt ist und deswegen entsprechende Ausbauten notwendig sind.

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