Forum: Wirtschaft
Expertenpapier: Weniger Kohlemeiler könnten Stromversorgung sicherer machen
DPA

In der Schlussphase der Jamaika-Sondierungen sorgt ein Expertenpapier aus dem Wirtschaftsministerium für Wirbel: Demnach würde die Stromversorgung sogar stabiler, wenn die kommende Regierung einige Kohlemeiler abschaltete.

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günter1934 15.11.2017, 21:02
30.

Zitat von rkinfo
Es wurde genug in die EE's gesteckt und nun müssen wir jetzt Kohle und Atom abschalten ... oder es klappt nie. Das Land muss sich dann daran gewöhnen, dass nie wieder Dauerstrom im Netz sein wird. Jeder Haushalt bekommt dann Strom zugeteilt und kann per App sein Kontingent nutzen oder bei ebay versteigern.
Das läuft dann anders.
An geraden Tagen werden die Häuser mit den geraden Hausnummern abgeschaltet, an den ungeraden...
Wegen der Planungssicherheit... :-)

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Opti Mist 15.11.2017, 21:02
31.

Zitat von tomlex27
Muss man eigentlich jeden Murks schreiben? Man soll mal endlich die Kirche im Dorf lassen, Deutschland verursacht nicht einmal 2% der weltweisen CO2 - Emissionen. Wir kümmern uns um die ganz hoch hängenden Früchte, weil eine Minderheit von idiotischen Chefideologen in Deutschland die Hohheitsmeinung beherrschen. Was ist mit den verbleibenden 98% anderswo, den tief hängenden Früchten? Deutschland wird das Weltklima nicht retten mit seinem geradezu lächerlichen 2% Beitrag. Das die Abschaltung von Kohlemeilern das Netz stabiler machen ist eine unverschämte Lüge, es sind die unregelmässigen Einträge grüner Energien, die unsere Netzstabilität gefährden. Warum schreibt keiner mal darüber, wie häufig aus Not Gaskraftwerke zur Netzstabilität angeworfen werden müssen, weil die grünen Energien gerade einfach nicht gewillt sind, die notwendige Strommenge zur Verfügung zu stellen. Mit Statistik kann man viel Schindluder treiben, so zum Beispiel, dass der Anteil grüner Energien letztens 41% betrug. Ja klar, zu Zeitpunkten an dem der Strom nicht benötigt wurde. Wenn der Öko am Abend mit seiner Kerze ein Buch lesen muss, wird auch er merken, dass seine hochsubventionierte Solaranlage am Abend nicht einen Jota Energie liefert. In dieser Diskussion geht es nicht mehr um Fakten, sondern um Ideologie und vor allem sehr sehr viel Geld. Die grüne Industrie, die nur durch massive Subventionen am Leben gehalten wird, dafùr aber kaum Jobs schaffen, wollen einfach nicht, dass dieser unfassbare Geldsegen versiegt. Das schreibe ich, Wirtschaftsingenieur mit der Vertiefung Umwelttechnik. Mich kotzen diese Almosenempfänger einfach nur noch an.
Herr Wirtschaftsingenieur
von nix ne Ahnungt, aber davon viel, das ist mein Kommentar zu ihren Absonderungen. Es ist nunmal Fakt und technisch belegbar, dass unser Verbundnetz ein Konstrukt ist, dass auf Überlast sensibel reagiert. (ich bin auch Dipl. Ing. und überzeugt, dass ich das einschätzen kann)

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wolke4 15.11.2017, 21:02
32. Kosten

Zitat von tinnytim
Sie haben recht, gesicherte Leistung ist nötig, dazu eignen sich Gaskraftwerke aber um vieles besser, als Kohlekraftwerke. Sauberer, bessere Regelbarkeit und somit bedarfsgerechter (somit auch weniger Netzbelastung) sowie besserer Wirkungsgrad, besonders bei Minimalleistung. Die E-Mobilität vereinfacht das Problem sogar, weil plötzlich komplett dezentralisiert Energiespeicher vorhanden wären, auf die zurückgeriffen werden kann.
Ja, Sie haben auch recht, Gaskraftwerke sind besser als Kohlekraftwerke. Nur wer soll den Bau neuer Gaskraftwerke finanzieren? Regenerative Energie hat Vorrecht bei der Netzeinspeisung. Konventionelle Kraftwerke hingegen dürfen nur den Anteil liefern, der gerade von den Regenerativen nicht kommt. Das bedeutet, wenn ein Versorger in ein neues Gaskraftwerk investiert, werden evtl. Verluste eingefahren, da die Anlage nicht ausgelastet ist.
Da die meisten Versorger Aktiengesellschaften sind, muss der Vorstand verantwortlich mit dem Kapital der Anleger umgehen und kann so nicht vorgehen.

Das mit den dezentralen Energiespeichern (80 GW?) ist ein Thema, wo es noch keinerlei Erfahrungswerte gibt, also nicht geeignet für die Diskussion hinsichtlich der nächsten 10 bis 20 Jahre.

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Andraax 15.11.2017, 21:05
33.

Zitat von tomlex27
Wenn der Öko am Abend mit seiner Kerze ein Buch lesen muss, wird auch er merken, dass seine hochsubventionierte Solaranlage am Abend nicht einen Jota Energie liefert. In dieser Diskussion geht es nicht mehr um Fakten, sondern um Ideologie und vor allem sehr sehr viel Geld. Die grüne Industrie, die nur durch massive Subventionen am Leben gehalten wird, dafùr aber kaum Jobs schaffen, wollen einfach nicht, dass dieser unfassbare Geldsegen versiegt. Das schreibe ich, Wirtschaftsingenieur mit der Vertiefung Umwelttechnik. Mich kotzen diese Almosenempfänger einfach nur noch an.
Sie kennen sich aber aus, Herr Wirtschaftsingenieur. Meine Mutter hat sich aus wirtschaftlichen Gründen eine Solaranlage mit 10KW Batterie angeschafft. Sie entnimmt zu keiner Zeit Strom aus dem Netz, sondern speist nur ein - liegt wahrscheinlich daran, dass sie kein Öko ist, und nie Grün gewählt hat. Die Anlage haben sicher Chinesen produziert, und meine Mutter hat sie selbst aufs Dach geschraubt und verkabelt. Wahrscheinlich sitzen nur "Ökos" Abends im Dunkeln. Kernenergie wurde und wird natürlich überhaupt nicht subventioniert.

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ardbeg17 15.11.2017, 21:08
34. einer lügt

entweder sind die Daten auf energy-charts.de völliger fake, oder der Bericht ist in dieser Form unwahr. "Die" Kohlekraftwerke laufen laut o.g. Website eben nicht konstant durch, sondern es werden Steinkohlekraftwerke auch heruntergefahren, wenn viel EE-Strom erwartet wird. Unflexible BRAUNKOHLE-Kraftwerke könnten dagegen teilweise durch flexiblere Gaskraftwerke aufgefangen werden, sollten sie vom Netz gehen.

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Byrne 15.11.2017, 21:14
35. Nur eine Frage

Zitat von Opti Mist
Herr Wirtschaftsingenieur von nix ne Ahnungt, aber davon viel, das ist mein Kommentar zu ihren Absonderungen. Es ist nunmal Fakt und technisch belegbar, dass unser Verbundnetz ein Konstrukt ist, dass auf Überlast sensibel reagiert. (ich bin auch Dipl. Ing. und überzeugt, dass ich das einschätzen kann)
Sehr geehrter Herr Dipl. Ing., verstehe ich Sie richtig, dass Sie das Verbundnetz für einen Fehler halten und lieber in voneinander unabhängige regionale Netze aufspalten wollen?

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modemhamster 15.11.2017, 21:15
36. Passend dazu:

Geheime BDI-Studie erwartet Wachstum durch Klimaschutz. Kann das mal einer den netten Herren von der F.D.P. stecken?

http://www.tagesspiegel.de/politik/geheime-bdi-studie-auch-industrie-erwartet-wachstum-durch-klimaschutz/20583830.html

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mamfred.poesel 15.11.2017, 21:17
37. @günter1924

Hallo günter1934! Auch Sie hatte ich schon einmal nach Ihren Vorschlägen für die Gestaltung der Energieversorgung in DE gefragt. Leider kam nie eine Antwort! Da Sie offensichtlich ein Gegner der EE sind, würde mich das brennend interessieren.

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günter1934 15.11.2017, 21:18
38. Klar!

Zitat von Andraax
Sie kennen sich aber aus, Herr Wirtschaftsingenieur. Meine Mutter hat sich aus wirtschaftlichen Gründen eine Solaranlage mit 10KW Batterie angeschafft. Sie entnimmt zu keiner Zeit Strom aus dem Netz, sondern speist nur ein - liegt wahrscheinlich daran, dass sie kein Öko ist, und nie Grün gewählt hat. Die Anlage haben sicher Chinesen produziert, und meine Mutter hat sie selbst aufs Dach geschraubt und verkabelt. Wahrscheinlich sitzen nur "Ökos" Abends im Dunkeln. Kernenergie wurde und wird natürlich überhaupt nicht subventioniert.
Meine Mutter hatte einen Schrebergarten, den sie persönlich beackerte.
Auch sie freute sich über kostenloses Gemüse und Obst.
Im Winter kaufte sie dann gerne Obst und Gemüse bei der Tante Emma ein.
Ist natürlich nur eine virtuelle Mutter.
Wenn Ihre Mutter eine 10 KWh Batterie in Betrieb hat, wäre sie besser dran, ihren Strom bei der Tante Emma, - äh - beim lokalen Stromversorger zu kaufen.

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tinnytim 15.11.2017, 21:23
39.

Zitat von wolke4
Ja, Sie haben auch recht, Gaskraftwerke sind besser als Kohlekraftwerke. Nur wer soll den Bau neuer Gaskraftwerke finanzieren? Regenerative Energie hat Vorrecht bei der Netzeinspeisung. Konventionelle Kraftwerke hingegen dürfen nur den Anteil liefern, der gerade von den Regenerativen nicht kommt. Das bedeutet, wenn ein Versorger in ein neues Gaskraftwerk investiert, werden evtl. Verluste eingefahren, da die Anlage nicht ausgelastet ist. Da die meisten Versorger Aktiengesellschaften sind, muss der Vorstand verantwortlich mit dem Kapital der Anleger umgehen und kann so nicht vorgehen. Das mit den dezentralen Energiespeichern (80 GW?) ist ein Thema, wo es noch keinerlei Erfahrungswerte gibt, also nicht geeignet für die Diskussion hinsichtlich der nächsten 10 bis 20 Jahre.
Ganz einfach: Mit Subventionen. Man projektiert die Gaskraftwerke auf die 50% Jahresvolllaststunden und alles, was zur Wirtschaftlichkeit +3% Rendite fehlt, wird subventioniert. Nichts anderes wurde Jahrzehnte lang und wird noch immer bei der Kohle betrieben. Die letzten saftigen Subventionen für Steinkohle laufen 2018 aus.
https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/2017-07-04_gpd_report_subventionen_fuer_fossile_energien_i n_deutschland.pdf
Tabelle 6
Ich mache mir nicht die Illusion, dass das 100% stimmt, aber die Wahrheit wird irgendwo zwischen dem Subventionsbericht der Bundesregierung und dem von Greenpeace liegen. Mit dem Geld ließen sich schon ein-zwei dutzend Gigawatt Gaskraft kostendeckend betreiben

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