Forum: Wirtschaft
Export-Einschränkungen: Rüstungskonzerne drohen Gabriel mit Job-Verlagerung
DPA/Bundeswehr/Mediendatenbank

Deutsche Rüstungskonzerne setzen Wirtschaftsminister Gabriel unter Druck, seine Exportpolitik zu lockern. Nach SPIEGEL-Informationen warnten die Vorstände mehrerer Waffenschmieden, Jobs könnten ins Ausland abwandern.

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torstenschäfer 29.06.2014, 13:02
1. Reisende sollte man nicht aufhalten

Deutsche Rüstungsfabrikanten wollen ins Ausland? Gut, dann gibt es auch keinen Grund mehr für staatliche Gelder, für Bundeswehr-Aufträge, für staatliche Forschungssubventionen. Da werden sich einige BWLer und Finanzakrobaten in der Unternehmensspitze noch wundern, was sie da selbst an Rohrkrepierer hervorbringen.

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Sotho 29.06.2014, 13:02
2. Teilverstaatlichen

Gewisse Schlüsselindustrien müssen teilverstaatlicht werden. Sie können dann wie bisher frei wirtschaftlichen. Dürfen aber keine Produktion verlagern, Joint Venture oder Standorte im Ausland gründen. Auch der Verkauf an Ausländer oder der Verkauf von Technologien darf dann nur unter Auflagen und Zustimmung von Staat und Gewerkschaften erfolgen

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Zereus 29.06.2014, 13:04
3.

Zitat von sysop
Deutsche Rüstungskonzerne setzen Wirtschaftsminister Gabriel unter Druck, seine Exportpolitik zu lockern. Nach SPIEGEL-Informationen warnten die Vorstände mehrerer Waffenschmieden, Jobs könnten ins Ausland abwandern.
Wer eine eigene Rüstungsindustrie haben will - und diese ist aus mehreren Gründen äußerst wünschenswert - der muss sich entscheiden, ob er a) selbst genug Geld für seine Verteidigung ausgibt um sie am Leben zu halten oder aber b) seine Rüstungsindustrie exportieren lassen. Da man a) in Deutschland noch nichtmal laut denken darf, muss es eben b) richten. Wenn die Gutmenschenfraktion jetzt auch noch b) torpediert, dürfen wir unsere Rüstungsgüter demnächst im Ausland beschaffen und machen uns auf diesem Gebiet unnötigerweise abhängig von fremden Mächten. Das kann niemand ernsthaft wollen.

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ndr-ddorf 29.06.2014, 13:06
4. Meine Meinung:

Man sollte die Rüstungskonzerne verstaatlichen.
Dann sollte nur noch das gebaut werden, was wir im Fall eines Angriffs auf die Bundesrepublik zur Verteidigung brauchen.
Die freigewordene Arbeitskraft kann in die Energiewende, Pflege, Bildung und Erziehung gesteckt werden.

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schachcheck 29.06.2014, 13:07
5. Gut so !!

Zitat von sysop
Deutsche Rüstungskonzerne setzen Wirtschaftsminister Gabriel unter Druck, seine Exportpolitik zu lockern. Nach SPIEGEL-Informationen warnten die Vorstände mehrerer Waffenschmieden, Jobs könnten ins Ausland abwandern.
Noch besser als Abwandern wäre Umstellung auf andere Produkte.
Aber immerhin - ein erster Schritt wäre das schon. Weiter so !!

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chb_74 29.06.2014, 13:08
6. Technologieführerschaft

Was jetzt genau daran so schlimm ist, wenn keine in Deutschland angesiedelten Unternehmen mehr führend in der Waffenproduktion sind, erschließt sich mir nicht. Sofern Arbeitsplätze abgebaut werden freuen sich bestimmt andere Technologieunternehmen in D über hoch qualifiziertes Fachpersonal. Also: Tschüss!

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Maleficent 29.06.2014, 13:09
7. Winke, winke!!!

Zitat von sysop
Deutsche Rüstungskonzerne setzen Wirtschaftsminister Gabriel unter Druck, seine Exportpolitik zu lockern. Nach SPIEGEL-Informationen warnten die Vorstände mehrerer Waffenschmieden, Jobs könnten ins Ausland abwandern.
Immer die "Arbeitsplätze-Keule" schwingen. Wie langweilig - und verlogen. Jeder, der dieses "Argument" verwendet, hat nur keine vernünftige Antwort parat. Liebe Rüstungsindustrie, niemand braucht euch. Verschwindet dahin, wo der Pfeffer wächst!

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Peter Werner 29.06.2014, 13:09
8.

Schön.
Ich würde solchen Konzernen keine Träne nachweinen.
Den dort Beschäftigten sei gesagt: einfach mal überlegen, mit was dort eigentlich Geld verdient wird: mit dem Leid und Elend anderer Menschen, mit Mord und Gewalt.
Ich würde in einer solchen Firma nicht arbeiten wollen.

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frank-12 29.06.2014, 13:09
9. wollen wir -

also das Volk, der Souverän Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie? Wollen wir überhaupt eine Rüstungsindustrie in unserem Land? Aber auch hier kommt wieder einmal der Sinn eines bedingungslosen Grundeinkommens zur Geltung. Hätten wir ein Grundeinkommen, dann könnte die Industrie die von uns gewählten Vertreter nicht mehr erpressen.

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