Forum: Wirtschaft
Export-Einschränkungen: Rüstungskonzerne drohen Gabriel mit Job-Verlagerung
DPA/Bundeswehr/Mediendatenbank

Deutsche Rüstungskonzerne setzen Wirtschaftsminister Gabriel unter Druck, seine Exportpolitik zu lockern. Nach SPIEGEL-Informationen warnten die Vorstände mehrerer Waffenschmieden, Jobs könnten ins Ausland abwandern.

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epiktet2000 29.06.2014, 15:40
150. Betriebswirtschaftliches Denken

Zitat von isotonischundlehrreich
Die Kommentierenden zu dem Beitrag sollten angeben, welchen beruflichen Hintergrund sie haben. Es ist zu vermuten, dass hier Beamte und Politiker diskutieren und schon in Szenarien eines industriefreien Deutschlands schwelgen. Auch die Rüstungsindustrie sorgt für Alimentation und Diäten, aber diese einfache Ursache-Wirkungsbeziehung blenden unsere wirtschaftlichen Trittbrettfahrer dieser Diskussion gern aus.
Wovon kurzfristiger, schneller Profit entsteht, das ist gleichgültig? So viele humane, wissenschaftliche und sonstige Ressourcen werden durch unproduktive Waffenproduktionen gebunden, die die Vernichtung von Menschenleben zum Ziel haben. Diese Ressourcen wären besser in das Überleben der Menschheit investiert.

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Ratzbär 29.06.2014, 15:40
151. Weben

Zitat von Zereus
Wer eine eigene Rüstungsindustrie haben will - und diese ist aus mehreren Gründen äußerst wünschenswert - der muss sich entscheiden, ob er a) selbst genug Geld für seine Verteidigung ausgibt um sie am Leben zu halten oder aber b) seine Rüstungsindustrie exportieren lassen. Da man a) in Deutschland noch nichtmal laut denken darf, muss es eben b) richten. Wenn die Gutmenschenfraktion jetzt auch noch b) torpediert, dürfen wir unsere Rüstungsgüter demnächst im Ausland beschaffen und machen uns auf diesem Gebiet unnötigerweise abhängig von fremden Mächten. Das kann niemand ernsthaft wollen.
Deutschland ist wirtschaftlich und militärisch so derart in die westliche Gemeinschaft eingebunden, dass es keinen Grund (mehr) gibt, eine so umfangreiche Rüstungsindustrie am Leben zu erhalten. Zumal die Ausrüstung der Bundeswehr (veraltet und schlecht geplant; siehe bspw. Eurofighter; Drohnen, AM400 usw. usf.) grundsätzlich nicht ausreichend ist für eine so große Industrie.

Auch andere Länder haben keine eigene Rüstungsindustrie und ein gutes Militär.

Wenn die Industrie gehen will, dann soll sie gehen. Über wie viele Arbeitsplätze reden wir?

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Ratzbär 29.06.2014, 15:43
152. Lol

Zitat von ndr-ddorf
Man sollte die Rüstungskonzerne verstaatlichen. Dann sollte nur noch das gebaut werden, was wir im Fall eines Angriffs auf die Bundesrepublik zur Verteidigung brauchen. Die freigewordene Arbeitskraft kann in die Energiewende, Pflege, Bildung und Erziehung gesteckt werden.
LOL! Sowas hat man in der DDR auch gemacht: Zwischenzeitlich haben dann Büromaschinenwerke Motoren für Simson gebaut ... Ganz großartige Idee! Vor allem ist dann natürlich eine kontinuierliche Entwicklung und Forschung gewährleistet.

Besser ganz auflösen, die Beschaffung der Bundeswehr neu organisieren und bewährte Ausrüstung international beschaffen. Das spart dann mal richtig Geld!

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Atheist_Crusader 29.06.2014, 15:45
153.

Zitat von Sotho
Gewisse Schlüsselindustrien müssen teilverstaatlicht werden. Sie können dann wie bisher frei wirtschaftlichen. Dürfen aber keine Produktion verlagern, Joint Venture oder Standorte im Ausland gründen. Auch der Verkauf an Ausländer oder der Verkauf von Technologien darf dann nur unter Auflagen und Zustimmung von Staat und Gewerkschaften erfolgen
Zustimmung. Oder auch mal mehr als nur zum Teil.

Ich bin normalerweise kein Freund von übermächtigen Staaten, aber gewisse Dinge gehören ganz einfach nicht in private Hände. Dazu gehören Kriegswaffen genauso wie Geldmengen mit denen man die Stabilität ganzer Länder vernichten kann.

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rroggenbrot 29.06.2014, 15:47
154.

Uuuh, das Schreckgespenst der verlorenen Arbeitsplätze. Wie schrecklich! Wie gruselig!

Haha, weg damit. Es ist als Fortschritt der menschlichen Rasse anzusehen wenn Kriegswaffen einmal überhaupt niemand mehr verkauft. Wird wenn wir soweit sind irgendjemand den tollen Jobs und Profiten nachtrauern?

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happy2010 29.06.2014, 15:50
155.

Zitat von beob_achter
besteht auch keine Möglichkeit, herauszufinden, was ohne diese "Wachsamkeit" geschehen wäre. Friedensrettung durch das Anzetteln von Kriegen ist eine der Standardlügen der "Interessierten Kreise".
Ignoranz der Geschichte

Sie können FÜNFTAUSEND Jahre zurückblicken, es war IMMER so, das militärisches Patt für Stabilität und Frieden sorgte

Sogar die NAtur lebt das vor

Natürlich weis ich, das es uncool ist, aus der Geschichte zu lernen
Lieber rät und probiert man es immer und immer wieder

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Ratzbär 29.06.2014, 15:57
156. Ahnung

Zitat von Ookami
Schon bei der Bundeswehr ist die Gebrauchsanleitung für das G36 VS-Geheim.
LOL! Wo haben Sie das denn her? Aus Ihren wilden Träumen?

Das würde bedeuten, dass jeder Schütze eine Ermächtigung der Stufe 2 haben müsste; Leiter der Waffenkammer höchstwahrscheinlich Stufe 3 und das Gewehr an sich wäre dann auch VS-Geheim!

Im übrigen ist die Vorschrift ZDV (nicht "Gebrauchtsanleitung") VS-NfD.

Ich glaube, Sie trollen hier im Forum herum.

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epiktet2000 29.06.2014, 15:58
157. Tolle, lege!

Zitat von indubioproreo
Durch überlegene Waffensysteme schreckt man den Gegner ab. Ich will für unsere Soldaten das beste Equipment und das wird oft in Deutschland hergestellt, noch. Ja 2te WK war übel, aber Wir sind inzwischen ein anderes Deutschland und gerade deswegen sollten wir Verantwortung übernehmen und das nicht in dem wir den Kopf in Sand stecken! Es geht nicht um preußischen Militarismus, sondern um eine ausgewogene Mischung. "Den Frieden will ich, daher rüste ich zum Krieg" Augustinus von Hippo
Augustinus schrieb über den gerechten Krieg, worunter er Verteidigungskrieg verstand, unter dem Eindruck der kriegerischen Auseinandersetzungen am Ende des römischen Imperiums. Wer sich auf ihn bezieht, sollte wissen, dass seither 1600 Jahre vergangen sind und Soldaten nicht mehr mit Katapulten kämpfen.
Im Übrigen könnte mit Ihren Ausführungen auch Kim Jong Un die nordkoreanische Atombombe begründen.

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knowit 29.06.2014, 16:01
158. Das kann ja wohl nicht sein,

daß solche maßgeblichen Entscheidungen von Wahlverlierern getroffen werden, egal wie man zu der Thematik und den beiden betroffenen Ländern steht. Die SPD ist zur Zeit einfach nur Mehrheitsbeschafferin, mehr ist nach dem Wahlausgang einfach nicht drin. Hier sollte und muss die Kanzlerin in letzter Instanz entscheiden.

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fleischwurstfachvorleger 29.06.2014, 16:05
159. So ein Quatsch!!

Zitat von indubioproreo
Wenn Opel Arbeitsplätze streicht, springt der Staat ein, die Rüstungsindustrie aber kann uns mal. Das Argument in totalitäre Staaten liefern zu wollen ist zugegebener Maßen dumm. Aber ganz ehrlich, es gibt Krieg und wir brauchen eine Bundeswehr, das lehrt uns einfach die Geschichte, auch wenn momentan alles supi ist. Durch überlegene Waffensysteme schreckt man den Gegner ab. Ich will für unsere Soldaten das beste Equipment und das wird oft in Deutschland hergestellt, noch. Ja 2te WK war übel, aber Wir sind inzwischen ein anderes Deutschland und gerade deswegen sollten wir Verantwortung übernehmen und das nicht in dem wir den Kopf in Sand stecken! Es geht nicht um preußischen Militarismus, sondern um eine ausgewogene Mischung. "Den Frieden will ich, daher rüste ich zum Krieg" Augustinus von Hippo
Wir haben Opel nicht unterstützt und die Rüstungsindustrie kann sich auch selbst helfen

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