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EZB-Geldpolitik: Niedrigzinsen kosten Privathaushalte 190 Milliarden Euro
REUTERS

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank kostet die deutschen Privathaushalte riesige Summen. Laut einer Studie sind Sparern in den vergangenen fünf Jahren Zinseinkünfte in dreistelliger Milliardenhöhe entgangen.

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dachauerthomas 09.04.2015, 14:59
1. Milchmädchenrechnung

Was kostet den Sparer mehr Geld, 3% Zinsen bei 4% Inflation und Versteuerung der Zinseinkünfte, oder 0,05% Zinsen bei 0,5% Inflation ohne Versteuerung der Zinseinkünfte, weil nicht vorhanden. Wann hört endlich diese Verdummung auf.

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klima66 09.04.2015, 15:06
2. Was ist denn schon

Unsere Zinsen liegen nun also unter den "Normalwerten" - daher verliert der Sparer mehrere MRD Euro.
Aber was ist denn der normale Zins ?
Ist den Zins überhaupt "normal" ?
Auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird -> Geld arbeitet eben nicht !!
Wären die Zinsen schon immer niedrig - dann wären der Anstieg auf "normale 5%" nun der Weltuntergang und die Knechtung des Proletariats.
Das Ganze ist wie beim Euro:
- steigt der Kurs, so sind wir vom Untergang bedroht weil wir nichts mehr exportieren.
- fällt der Kurs ist es auch wieder schlecht, weil Rohstoffe und Urlaub teurer warden.

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Crom 09.04.2015, 15:08
3.

Es wird ja keiner gezwungen zu Minizinsen sein Geld anzulegen. Es gibt auch andere Anlagemöglichkeiten.

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zephyroz 09.04.2015, 15:19
4. Daran sieht man mal, daß...

... wir nicht nur mit unseren Steuergeldern für den Euro bezahlen, sondern auch anderweitig: Und zwar sehr viel.

Es ist die Frage, ob den Kosten auch genug Nutzen entgegensteht.

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MaddinB 09.04.2015, 15:19
5.

Danke an dacherthomas ... recht hat er und ärgere mich auch jedesmal!

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cvdheyden 09.04.2015, 15:26
6. Was für eine idiotische Rechnung!

Hier geht nichts "verloren". Lediglich wird endlich mal etwas transparenter für die Damen und Herren, die meinen mit Geld Geld zu verdienen, dass es immer ein paar mehr Richtungen gibt, als nur die von unten nach oben. Zinsen kann man auch als Wirtschaftsbremse betrachten, jeh nachdem von wo aus man es betrachtet. Das oben geschriebene ist an Einfältigkeit nicht zu überbieten! Und es gibt auf Deutschen Sparbüchern immer noch mehr als 1000 Milliarden Euro. Spart ruhig weiter Ihr Deutschen Sparer, bloß nichts verändern.

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marthaimschnee 09.04.2015, 15:27
7.

Die Gefahr von Blasen? Sagt mal realisiert eigentlich jemand, daß diese Blasen bereits gigantisch sind? zB werden in Ostdeutschlands Städten derzeit massiv Altbauten renoviert und verkauft, obwohl überhaupt keine Bewohnnachfrage besteht und die Zahl der Pendler im Gegenteil zunimmt. Und am Aktienmarkt herrscht ja wohl die pure Verzweiflung, Anlagemöglichkeiten für das billige Geld zu finden. Wie groß wird der Rettungsschirm denn dieses Mal sein müssen?

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schumbitrus 09.04.2015, 15:29
8. Da zahlt der Steuerzahler nun ..

Na ja: Irgendwo muss das Geld ja her kommen bzw. "refinanziert" werden, das in den vergangenen Jahren den Banken und Hedge-Fonds in den Rachen geworfen wurde: Und da es sich nicht weiter abpressen lässt, wie im Mittelalter, verschuldet sich der Staat heute lieber zu Gunsten einiger privilegierter "spätrömisch dekadenten" Pleite-Unternehmen, um dann seine Schulden über das Anwerfen Notenpresse wieder los zu werden - was natürlich die Spareinlagen der Bürger z.B. zur Rente, vernichtet ..

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jamguy 09.04.2015, 15:44
9. schön und gut

Der Niedrigzins soll aber nicht Deutschland helfen sondern anderen EU Staaten und ich lese nix?

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