Forum: Wirtschaft
EZB: Negativzinsen bringen Sozialkassen in Schwierigkeiten
DPA

Die Niedrigzinspolitik der EZB freut Immobilienkäufer. Doch sie hat einen Preis, den alle bezahlen - über die deutschen Sozialkassen, die mit ihren Milliardenrücklagen inzwischen kaum noch Rendite erwirtschaften.

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querdenker13 19.01.2017, 10:01
1. Er kommt seinem Ziel näher

Und damit ist Draghi ein weiterer Schrit näher an seinem Ziel. Seit seiner 'Beförderung' zum EZB-Chef verfolgt er nur ein einziges Ziel: Nordeuropäische Staaten wie D, NL Finnland und die anderen wirtschaftlich zu ruinieren. Es wird Zeit diesen unsäglichen Gold-Mann-Sachs Angestellten, besser gesagt Sklave, vom Hof zu jagen, und seine Konsorten direkt hinter her.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 19.01.2017, 10:04
2. Stimmt doch gar nicht

In Wirklichkeit liegt alles immer nur an den Flüchtlingen. DANKE FRAU MERKEL!!1einself

Ne, also im Ernst: Es freut mich, dass der Spiegel zur Abwechslung über die wirklichen Probleme im Land berichtet. Bitte mehr davon!

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1810234 19.01.2017, 10:06
3. Rendite? Umlage!

Was genau soll das? Weder ist die Rente in Gefahr noch irgendein anderes umlagefinanziertes Sozialsystem. Das sieht bei der RIester-Rente anders aus. Trotz Zinstief schmarotzen da ziemlich viele Versicherungen an meinen Steuern, trotz der staatlichen Bezuschussung bekommt man mit Mühe das eingezahlte Geld wieder.

Nicht nur auf das Zinstief muss die Antwort eigentlich heißen, die Umlagesysteme zu stärken, die RIesterrente abzuschaffen und lieber wieder die Rentenbeiträge zu erhöhen. Dann können auch ordentliche Rentenniveaus erreicht werden.

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rolli 19.01.2017, 10:10
4.

Na was soll es denn? Wir zahlen doch gerne für die Rendite vonInvestoren in Aktien und Fonds. Machen wir doch mit links. Und wir haben ja auch nichts dagegen, dass die Finanzprodukte deutlich weniger besteuert werden als die Realwirtschaft.
Machen wir prompt wie Schäuble es will und wie die Südeuropäer es im EZB-Rat beschlossen haben. Wir sind bescheuert genug um das mitzumachen.

rolli

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louis.wu 19.01.2017, 10:12
5. Des einen Freud - des anderen Leid...

... fair wäre es, diese Fehlbeträge über die Zinsersparnisse des Bundes auszugleichen... realistischer scheint mir allerdings eine Beitragserhöhung...

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Schulterklopfer 19.01.2017, 10:12
6. Wohin...

gehen denn die Erträge aus den Ersparnissen (Private, Versicherung usw.)

Als erstes freut sich Herr Schäuble, er zahlt für die Schulden des Staates keine Zinsen mehr.
Dann die Banken, die den armen Staaten Geld Kredite gewährt haben, die für sie nichts mehr wert sind, da keine Sicherheiten mehr vorhanden sind.
Es ist die Enteignung der Besitzenden auf dem kalten Weg.
Jeder, der mal Geld für die Altersversorgung zurückgelegt hat, also Konsumverzicht geleistet hat, zahlt für die, die von der Hand in den Mund leben. Ist Geld vorhanden, wird es schnell ausgegeben.

Wer nichts hat, kann auch nichts abgeben bzw. dem kann auch nichts genommen werden.

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curiosus_ 19.01.2017, 10:14
7. No-Bailout-Klausel

Die Nichtbeistands-Klausel (auch No-Bailout-Klausel) bezeichnet eine fundamentale Klausel der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU), die in Art. 125 AEU-Vertrag festgelegt ist und die Haftung der Europäischen Union sowie aller Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten einzelner Mitgliedstaaten ausschließt.

(Wikipedia)

Oder etwas plakativer:

Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen? Ein ganz klares Nein!

So warb die CDU im Bundestags-Wahlkampf 1998 für die Euro-Einführung.

Kein Problem. Wenn wir die Kohle nicht direkt zu den überschuldeten Staaten rüberschieben können (zu auffällig), dann eben indirekt.

Das hat den Vorteil, dass es der Mehrheit nicht auffällt und unbequeme Fragen erst gar nicht aufkommen. Und die, die dafür zahlen ("Negativzinsen bringen Sozialkassen in Schwierigkeiten") braucht man auch nicht zu fragen.


Ceterum censeo Eurinem esse delendam

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licentia_poetica 19.01.2017, 10:17
8. So?

Im Vergleich zur privaten Vorsorge, sind das wahrscheinlich Peanuts, da das "Geschäftsmodell" Umlage nicht auf Anlage setzt.

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werder11 19.01.2017, 10:21
9. diese ezb

hilft doch nur der wirtschaft und deren klientel - die verbraucher sollten einfach mal außer den nötigsten lebensmitteln - die meisten haben wahrscheinlich sogar genug vorräte - 1 monat kein geld ausgeben, damit die da oben mal merken, was es heißt, wenn man ihren dreck nicht haben will - dann brechen die umsätze und vor allem die aktienkurse ein und dann werden vielleicht politik und demzufolge ezb mal umdenken - im grunde ist das eine riesensauerei, was diese EZB angeblich zum nutzen der europäer veranstaltet - hier wären merkel und schäuble, die ja so mächtig sind, mal gefragt, sich wirklich für IHRE wahre klientel einzusetzen!

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