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EZB-Politik: Deutsche Banken zahlten 2,4 Milliarden Euro Strafzinsen
Frank Rumpenhorst / DPA

Die Niedrigzinspolitik der EZB macht der Bankenbranche immer schwerer zu schaffen. Allein die Negativzinsen für ihre Guthaben bei der Bundesbank kosteten 2018 rund 2,4 Milliarden Euro.

ic_fly3 20.07.2019, 09:23
1. Die Antwort wird mitgeliefert

Die Banken müssen das Geld verleihen anstatt es zu verstecken. Das sich Strafzinsen für eine zu ängstliche Kreditvergabe.

Anstatt auf die EZB zu schimpfen, sollte die Regierung selbst mehr investieren, zum Beispiel in die Infrastruktur, und Regelungen schaffen so das private Investoren wieder mehr Kapital einsetzen wollen.

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meinerlei 20.07.2019, 09:41
2. Konditionen anpassen!

Wer sein Konto überzieht, zahlt weiterhin stattliche Dispozinsen. Ein durch das Depot abgesicherter und damit für die Bank risikofreier Kredit wird weiterhin mit fast 4% in Rechnung gestellt. Nun, es mag halt kaum einer auf solche Angebote zurückgreifen. Und statt das Geld für 2% rauszureichen zahlen die unbeweglichen Banken dann eben lieber -0,4% an die EZB. Selber schuld.

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_McCell 20.07.2019, 09:58
3.

Zitat von ic_fly3
Die Banken müssen das Geld verleihen anstatt es zu verstecken. Das sich Strafzinsen für eine zu ängstliche Kreditvergabe.
"Man kann das Pferd nur zur Tränke führen, saufen muß es schon selber."
Anscheinend ist soviel Geld im Markt, daß man auch hier fast gar keine Margen mehr hat. Eine 'Kreditklemme' schient ja nicht vorzuliegen.

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SonosMicha 20.07.2019, 10:28
4. Zinsen runter!

Würde die DB mit ihren Zinsen weiter runter gehen, könnten sie mehr Geld raus hauen. Also runter mit den Zinsen!

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labellen 20.07.2019, 12:08
5. eine altgewohnte Methode

kleinerer Institute, um die Risiken von Kreditausfällen zu relativieren.
Größere Institute können die staatlichen Strafzinsen über ihre Investmentbanking-Abteilung leichter umgehen - was natürlich letztlich risiko-behaftet bleibt.

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Hinrich7 20.07.2019, 12:09
6. Die Superreichen sahnen ab

während die Mittelschicht und der breite Unterbau an Draghi (ehemals Goldmann Sachs) verzweifelt. Die niedrigen Zinsen gelten nur für die wirklich Reichen, Anlagen werden verzweifelt gesucht, also hält man sich an das Mietvolk, den Immobilienmarkt und treibt die Aktienmärkte in ungesunde Höhen. Geld wurde zur Ware statt als Tauschmittel einen gesunden Platz einzunehmen.

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hannesmann 20.07.2019, 13:23
7. Zu 1 und 3

Erklären Sie doch mal wie durch Kreditvergabe keine Negativzinsen mehr anfallen. Das einzige was passiert ist das Geld von einer Bank zur anderen wandert und dann dort Strafzinsen anfallen.

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Andreas1979 20.07.2019, 15:36
8. Zu Beitrag 7

Vergibt die Bank das Geld, was sie bei der EZB parken an ihre Kunden, die einen brauchen, dann wird auch kein Strafzins bei der EZB fällig.

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hannesmann 20.07.2019, 16:37
9. Zu 8

Wenn der Kunde das Geld nicht bar abhebt und in den Sparstrumpf steckt landet es auf einem anderen Konto und die kontoführende Bank muss dann die Strafzinsen zahlen. Im gesamten Bankensystem ein Nullsummenspiel.

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