Forum: Wirtschaft
EZB und die Aktienmärkte: Tanzen, bis es kracht
REUTERS

Brexit? Trump? Italien? Völlig egal. An den Aktienmärkten schauen alle nur auf Mario Draghi. Der EZB-Chef soll noch länger billiges Geld in die Märkte pumpen. Doch diese Haltung ist gefährlich - und könnte in einem Crash enden.

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Deddie 08.12.2016, 09:38
10. Das ist einer der Gründe warum viele Bürger als enteignete Sparer Europa

den Rücken zudrehen und aussteigen wollen. Aberkannt ist Wertschöpfung aus Hände Arbeit. Anerkannt hingegen das Gelddrucken und der damit verbundenen Enteignung durch Inflation. Eine Schande dieses Europa.

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winello 08.12.2016, 09:39
11. Bedrohliche Geldschwemme

Wie die gigantische Geldmenge in relativ kurzer Zeit wieder einmal zurückgenommen werden kann ist auch Sig. Draghi bestimmt nicht klar. Wie ernst die Lage von Vielen beurteilt wird zeigt sich darin, dass sie sich mit einem "Notgroschen" in Form von Edelmetall absichern. Wiederholt sich die Geschichte einmal mehr?

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michlmeik 08.12.2016, 09:39
12. Aktien jetzt verkaufen?

Wenn es am schönsten ist aufhören, aussteigen?
Aktien jetzt verkaufen und in Wertsachen gehen, wie Silber?
Welche Strategie ist nun dran?

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StefanXX 08.12.2016, 09:45
13. Trump und Brexit also offenbar doch nicht so schlimm

Warum sollte ein Donald Trump oder auch der Brexit zu einem fallenden DAX führen? Ob Trump wirklich schlechter oder vielleicht nicht sogar besser für die (deutsche) Wirtschaft ist, ist noch lange nicht gesagt. Ebenso haben sich all die Horrorszenarien der Brexit-Gegner/EU-Jünger doch schon nach dem 2. Tag der Abstimmung in Luft aufgelöst. Dass der DAX nicht negativ reagiert zeigt weniger dass es sich um eine Blase handelt, sondern vielmehr dass Trump und Brexit offenbar doch nicht so schlimm sind wie uns viele Medien immer glauben machen wollen. Ferner sind Aktien als Sachwerte in Zeiten exzessiver Geldpolitik wegen eines bröckelnden Euros von Haus aus eine relativ gute Geldanlage.

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haresu 08.12.2016, 09:47
14. Es gibt eindeutig zu viel Geld

Zu viel Geld in der Hand von Privaten das nirgendwo anders hin geht als in die Spekulation. Geld das Immobilien unerschwinglich macht und Aktienmärkte aufbläht, wirklich investiert wird kaum. Die öffentlichen Haushale hingegen werden leergepumpt. Was ist Draghis Politik anderes als Schulden machen? Die EZB ist doch längst eine Bad Bank. Der kleine Mann bezahlt am Ende doppelt. Er finanziert Preissteigerungen und bekommt dafür Schulden.

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rudi_ralala 08.12.2016, 09:49
15.

Zitat von Manaslu2015
... Über einen langen Zeitraum von 15 Jahren rentieren sich Aktien, global gestreut, mit ca. 7 % jährlich. Also Ruhe bewahren. ..
Dieses Märchen ist auch nicht tot zu kriegen.
Bringen Sie doch mal Beweise dafür.

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dweik01 08.12.2016, 09:49
16. Mit Verlaub!

Mit Verlaub! liebe Spiegel Redaktion. Sie tun besonders gescheit. Genau diese Erkenntnis haben einige (wie zB Prof Sinn) und viele engagierte Leser schon 2009 erstmalig geäußert und im Zusammenhang mit den Ankaufprogrammen für Griechenland erneut thematisiert. Was ist neu?! Tanzen bis es kracht, das gab es auch schon vor 1929! Stattdessen erregen Sie sich (zusammen mit anderen Linken) über die angebliche Hauspreisblase. Die ist lächerlich bzw non existant verglichen mit dem Sprengsatz der EZB und vor allem den ganzen Staatsanleihen.... IMmer wieder eine neue Sau durchs Dorf für die Auflage. So ein Unfug.

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dreamrohr2 08.12.2016, 09:51
17.

mit einem Potential von 500 Millionen Steuerzahler in Europa, welche zu gut 45% erwerbstätig sind und somit Steuer wirkungsvoll erzeugen, werden die noch in tausend Jahren so ein Polka veranstalten. Genügend Deppen die zum Rupfen anstehen, gibt es in Europa ja noch.
In jeder Grundschule lernt man, dass eine Inflation dann eintritt, wenn man den Markt mit Geld überschüttet. Angeblich aber haben wir keine Inflation, weil die EZB täglich etliche Milliarden in den Markt pumpt. Entweder ist dem Draghi das nicht bekannt, oder der macht hier ein auf Shugar Daddy der Reichen und lässt etliche Milliarden springen, damit wir täglich buckeln um diese dann abzuleisten. Wir sind dadurch damit beschäftigt die Steuern zu generieren und können uns keine anderen Gedanken machen, die "da Oben" mal mit einem Kinnhaken zu wecken.

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emobil 08.12.2016, 09:53
18. Verstehe es wieder mal nicht

Warum starren eigentlich alle Berichterstatter - incl. SPON - immer auf diesen Herrn Draghi?
Ist der denn der große Diktator, der alles bestimmt und niemand wagt es, ihm in seinem Triumvirat zu widersprechen/ widerstehen?
Ist es nicht vielleicht auch so, dass er eigentlich nur der Vorstandsvorsitzende des EZB-Vereins ist, der letztlich das tut und verlautbart, was das EZB Politbüro berät und beschließt?
Darüber sollte mal genauer berichtet werden.

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rudi_ralala 08.12.2016, 09:53
19.

Zitat von schmuella
Solange es Käufer gibt, die bereit sind, immer höhere Preise zu zahlen, werden die Kurse und Preise steigen. ..
Das gab es schon oft in der Geschichte und es wird auch wieder so enden, wie es in der Vergangenheit immer geendet ist.
Der Verfasser des Artikels hat sich sehr vornehm ausgedrückt, es könnte in einen crash enden. Sicher ist, es wird in einem nie dagewesenen crash enden.

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