Forum: Wirtschaft
EZB und Fed: Das unsinnige Viel-hilft-viel-Prinzip
REUTERS

EZB-Chef Draghi bereitet die Märkte auf weitere Geldspritzen vor. Dabei haben die bisherigen Maßnahmen teils das Gegenteil des Erwarteten bewirkt. Die Notenbanker stochern im Nebel - und gehen große Risiken ein.

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rainerhk45 18.10.2015, 15:15
20. Bitte erklären

Wieso sollte was in der Praxis funktionieren wenn es theoretisch nicht geht !
Ist niemand dieser Herren auf die Idee gekommen das der Erfolg in Amerika noch andere ,nicht hier in Europa gleiche ,Gründe gibt.Das wäre auch das erste mal in der Geschichte das was praktisch funktioniert aber theoretisch nicht Oder?

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toisdorf 18.10.2015, 15:16
21. fragen sie bitte prof. dr. sinn

Er kann alles erklären, sogar die SINNlosigkeit der volkswirtschaftslehre, aber in seiner ihm eigenen arroganz wird er dies natürlich nie zugeben. Warum hat er übrigens nicht den nobellpreis gewonnen? Weil er ein ewiger schwätzer und ideologe ist und bleiben wird. Aber Sie müssen ihm zuhören, sonst wird er schnell beleidigt, weil die weltwitschaft nicht nach seinen uralten büchern mehr folgt.

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blurps11 18.10.2015, 15:17
22.

Zitat von marthaimschnee
Hm, also beim Lesen könnte der Eindruck entstehen, daß der Autor zwar das Problem sieht, aber den Grund nicht begreift. Dieser ist ziemlich einfach: Wir haben ein NACHFRAGEPROBLEM, und kein Angebotsproblem! QE funktioniert aber nur bei letzterem
Ich finde es erstaunlich, nein, eigentlich erschreckend, dass Herr Müller anscheinend nicht mal überhaupt auf diese Idee kommt. Der Mann ist schließlich Volkswirt und sollte das entsprechende Handwerkszeug dazu haben.

Bei der EZB laufen die Denkprozesse wohl mit ähnlichem Tunnelblick ab, das würde jedenfalls die Maßnahmen erklären.

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chuwie 18.10.2015, 15:17
23.

Kommt mir so vor als ob man auf einen Abgrund zu fährt und der Steuermann schreit: Gebt Gas

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axelmueller1976 18.10.2015, 15:18
24. Goldmann -Sachs

Zitat von gersois
ist doch nur ein ratloser Volkswirtschaftstheoretiker und Bürokrat, der in seiner vierjährigen Zeit als Banklehrling ("Vice-President" haha) bei Goldman Sachs auch nicht gelernt hat, wie Wirtschaft funktionieren könnte. Der macht so lange in seiner Blindheit weiter, bis er uns alle in einer Blase virtuellen Geldes erstickt hat.
Der EURO und die Flüchtlinge werden die einstmals gute Idee von Europa zerstören.Nur wir europäischen Bürger haben das noch nicht alle begriffen.Nach den Wahlen in Frankreich werden wir das erkennen.

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noalk 18.10.2015, 15:18
25. Warum investieren die Unternehmen nicht?

Warum sollten sie? Mal abgesehen von VW. Der Markt gibt alles her, was der Mensch braucht. Neuerungen gibt's eigentlich nur noch im Digitalbereich. Innovationen sind nicht in Sicht. Seit es die Wischmobs gibt, braucht man nichts anderes mehr. Internet der Dinge? Will das der Kunde wirklich?

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die_zukunft 18.10.2015, 15:19
26. Deutsche Ökonomen

Wieder mal bekommen wir die hermetische deutsche Ökonomie vorgeführt. Um ein Beispiel herauszugreifen: Überraschte Feststellung des Autors "Geldmenge steigt, aber Inflation nicht" — hat der Autor sich eigentlich in den letzten sieben (!) Jahren des Niedrigzinsregimes irgendwann mal damit beschäftigt, was passiert, wenn die Zinsen bei Null sind? Die Standardtheorien der VWL (außerhalb Deutschlands) sagen: die Inflation steigt nicht oder nur sehr zaghaft. Was mich aber an diesem Artikel viel mehr stört ist, dass die Rolle der Staaten komplett ausblendet. Wie kann es sein, dass immer noch nicht in den Köpfen angekommen ist, dass evtl. der Sparkurs nicht die alternativlos-optimale Verhaltensweise des Staates ist.

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barf 18.10.2015, 15:28
27. Kapitalismus im Endstadium?

Warum tun sich die Ökomonen bloß so schwer, den riesigen Elefanten im Raum zu sehen? Der an seiner eigenen Produktivität erstickende Kapitalismus funktioniert schon seit Jahrzehnten überhaupt nur noch, weil sich bisher immer noch jemad fand, der sich noch stärker verschuldet hat. Jetzt, da Schwellenländer, Industrieländer und Privatleute im Schnitt allesamt zu hoch verschuldet sind, geht dieses Pyramidenspiel langsam dem Ende zu - die zur "Rettung" produzierten Blasen werden langsam zu groß, um noch handhabbar zu sein. Dass dieser klare zusammenhang nicht erkannt wird, muss an der ideologische Gehirnwäsche liegen, die man offenbar als Grundvoraussetzung aufg den Business Schools dieser Welt über sich ergehen lassen muss.

Und was das Märchen von der nicht vorhandenen Inflation betrifft: Das ganze gedruckte Geld kommt ja nicht beim Verbraucher an, weil die Löhne kaum steigen. Daher wären höheren Preise am Markt kaum durchsetzbar. Dort, wo sie durchsetzbar sind, bei den Vermögenswerten (insbesondere bei den Immobilien), ist denn konsequenterweise auch eine signifikante Inflation zu verzeichnen. (Das hat übrigens auch der Spiegel schon vor einiger Zeit zutreffend festgestellt.)

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treasurer 18.10.2015, 15:29
28. Viel macht viel kaputt...

diese ständige Zuführung von Liquidität macht mehr kaputt, als sie hilft. Wie soll sich ein freier Markt von selbst regulieren, wenn die Zentralbanken ständig die falschen Signale geben. Die Blasen wachsen und wachsen, der Knall wird nicht mehr auszuhalten sein!

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akosia 18.10.2015, 15:30
29. Fluten wird noch zum Unwort des Jahres 2015

aber bevor die EZB weiter flutet, soll sie lieber mal die Bilanz für 2014 öffentlich machen. Die von 2013 erschien im MAI 14.

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