Forum: Wirtschaft
Fachkräfteboom: Zuwanderer sind oft gebildeter als Deutsche
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Spanische Ingenieure, indische IT-Spezialisten: Immer mehr Hochqualifizierte strömen in die Bundesrepublik. Laut einer Studie liegt ihr Bildungsniveau inzwischen über dem deutschen Durchschnitt. Das Klischee vom bäuerlichen Asylbewerber hat ausgedient.

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mucki2099 24.05.2013, 08:49
80.

Zitat von sysop
...Das Klischee vom bäuerlichen Asylbewerber hat ausgedient.
Also da muss ich meinem Vorgänger Recht geben, das hat nun wirklich nichts mit Asylbewerbern zu tun. Solange das Klischee einen Funken Warheit in sich trägt hat es auch längst nicht ausgedient.

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lordas 24.05.2013, 08:50
81.

Zitat von sysop
Spanische Ingenieure, indische IT-Spezialisten: Immer mehr Hochqualifizierte strömen in die Bundesrepublik. Laut einer Studie liegt ihr Bildungsniveau inzwischen über dem deutschen Durchschnitt. Das Klischee vom bäuerlichen Asylbewerber hat ausgedient.
Na da bin ich aber auf die Diskussionen im Forum gespannt...

Aber ich möchte mich meinem Vorgänger anschließen, Asylbewerber sind etwas anderes als Zuwanderer.

Die Überschrift finde ich auch etwas irreführend. Zuwanderer haben (oder besser sollten) in der Regel eine gute Ausbildung durchlaufen, weil das normalerweise eine hohe Chance auf einen Arbeitsplatz im Zielland impliziert (und ja, dass ist mit Absicht allgemein formuliert).

Auf einem ganz anderen Blatt steht wiederrum die Annerkennung von Abschlüssen in Deutschland, da kann man auch nicht alles über einen Kamm scheren.

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privado 24.05.2013, 08:50
82. Netter Versuch

Schaut man sich nur mal die Zahlen an, erfährt man, dass 57% der Zuwanderer eben keinen Hochschulabschluß, Meister oder Technikerabschluß haben. Also kommt immer noch die unqualifizierte Mehrheit zu uns. Zudem muß man berücksichtigen, dass z.B. Hochschulabschlüsse aus Osteuropa mit Glück mal unserem Abiturniveau entsprechen. Wie gesagt, netter Versuch des Schönredens.

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tonybkk 24.05.2013, 08:50
83. ..............

Zitat von sysop
Spanische Ingenieure, indische IT-Spezialisten: Immer mehr Hochqualifizierte strömen in die Bundesrepublik. Laut einer Studie liegt ihr Bildungsniveau inzwischen über dem deutschen Durchschnitt. Das Klischee vom bäuerlichen Asylbewerber hat ausgedient.
Und wie lange geht jetzt diese Entwicklung?
2 Jahre vielleicht? Das ganze ist nur der Flucht der Begabten aus Spanien, Griechenland, etc... zu danken. Nichts worueber man sich in irgendeiner Form freuen sollte. Das wird noch gewaltige Probleme ind en Heimatlaendern aufwerfen....

Ach uebrigens fuer indische IT-Spezialisten ist Deutschland eigentlich immer nur Durchgangsstation. Hier bleiben die allerwenigsten im Land.
Habe mich schon mit mehreren indischen Informatikern unterhalten, welche in Europa gearbeitet haben und immer noch arbeiten. Fuer alle ist Deutschland nur ein kurzer Haltepunkt.
Zu schwierig ist es eine vernuenftige Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten (wenn man nicht gerade aus "Zaire" stammt und seinen Pass weggeworfen hat ;-)), zu unfreundlich sind deutsche Beamte und zu schlecht ihre Englischkenntnisse, zu sehr hat man das Gefuehl dass die Deutschen keine Auslaender moegen, die Sprache ist zu schwer und zudem ist die Bezahlung schlechter als in den meisten anderen europaeischen Laendern.

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raskolnikow1917 24.05.2013, 08:51
84. optional

Schön, dass Deutschland weiß wie man Profit aus der Krise schlagen kann. Die jahrelange Vernachlässigung der eigenen Jugend, indem man ordentlich an der Bildung spart wird sich wohl nicht rächen, man kann ja einfach die Fachkräfte aus anderen Ländern rüberhohlen.

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ekel-alfred 24.05.2013, 08:51
85. Was will man uns sagen?

Zitat von sysop
Fachkräfteboom: Zuwanderer sind oft gebildeter als Deutsche
Das bestärkt doch meine Theorie, dass es auch ausserhalb unserer Staatsgrenzen noch intelligentes Leben gibt. Wir sind nicht allein...!

Scherz beiseite, aber was soll uns dieser Artikel jetzt eigentlich sagen?

Wir müssen uns mehr anstrengen, um im europäischen/internationalen Wettbewerb um Arbeitsplätze bestehen zu können?
Oder soll uns die Sorge vor zu vielen Ausländern mit H4 Anspruch genommen werden?

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cinder_cone 24.05.2013, 08:52
86. Und wie

werden Zuwanderer in der Studie definiert? Auf welches Sample beschränkt sich die Studie?

Eine ähnliche Frage ist dann bzgl. der Zahlen für die 'sogenannten' Deutschen zu stellen - hier Lebende, Staatsbürger, etc.

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fadytanou 24.05.2013, 08:52
87. Einwanderer als Chance sehen zur Versöhnung

Ich sehe mich als Einwanderer in Deutschland als eine Chance für Einwanderer und Deutsche zur Versöhnung. Meiner Meinung nach sind Inder und Europäer gleich auch wenn Olaf das nicht so sieht. Das ist eigentlich selbstverständlich aber manchmal so scheint es mir muss man es extra betonen.

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sinnfindung 24.05.2013, 08:52
88. optional

Das ist sicherlich sehr erfreulich, sofern diese hier nicht die Löhne drücken und ein Lohndumping auch für die gut ausgebildeten Menschen hierdurch ausgelöst wird.
Gleichwohl muss man auch über die anderen 57% der Zuwanderer diskutieren.
Die sind ja wohl geringer qualifiziert.
Jüngst wurde über ein Anstieg der Wohnungseinbrüche um 25% berichtet. Sollte es hierzu eine Verbindung geben. Sieht die Sache schon wieder nicht so super toll aus, wie uns das die Medien immer wieder weiß machen wollen oder sollen!?
Das hat schon Beigeschmack von gezielter Manipulation.

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mcblues 24.05.2013, 08:52
89. Geschmäckle

Wenn eine "Studie" von der Bertelsmannstiftung kommt, frage ich mich immer unwillkürlich: Welchen Zweck verfolgen die damit? Und: Sind die Daten, die in den Studien verwendet werden vergleichbar?
Wenn also eine Studie zu Zuwanderern gemacht wird, also Leuten, die es sich aufgrund ihrer Fähigkeiten zutrauen, woanders auf der Welt neu anzufangen, und dann mit den heimischen Bevölkerung verglichen wird, finde ich das mindestens unanständig. Also warum macht die Bertelsmannstiftung so etwas? Offensichtlich nur, um deutsche Betonköpfe zu veranlassen, offene Stellen mit Zuwanderen zu besetzen oder zumindest es zu erwägen.
Und warum das? So eng ist es auf dem deutschen Arbeitsmarkt nun auch nicht. Kann es sein, dass die Arbeitnehmer auf dem dem deutschen Arbeitsmarkt weiterhin in Konkurrenz zueinander gehalten werden sollen, damit die Löhne nicht zu stark steigen?

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