Forum: Wirtschaft
Fachkräftemangel: Firmen werben gezielt um Migranten

Es wird bunt in der deutschen Wirtschaft: Unternehmen setzen gezielt auf das Know-How von Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln. Die Betriebe widerlegen damit Thilo Sarrazins These von angeblich unnützen Migranten - viele Firmen schmücken sich gar mit ihrem Multikulti-Image.

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Frank Wagner 07.09.2010, 11:34
1. Super

erst wird das Bildungssystem systematisch an die Wand gefahren, dann die Bevölkerung mit Privatfernsehen verblödet und dann wundert man sich,das man nicht genügend Fachkräfte findet.
Ist ja eh viel billiger sie zu importieren.
Das hat auch den Vorteil, das es die Herkunfstländer im Wettbewerb schwächt.

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Kontrastprogramm 07.09.2010, 11:39
2. Schmückende Leuchttürme

Zitat von sysop
Es wird bunt in der deutschen Wirtschaft: Unternehmen setzen gezielt auf das Know-How von Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln. Die Betriebe widerlegen damit Thilo Sarrazins These von angeblich unnützen Migranten - viele Firmen schmücken sich gar mit ihrem Multikulti-Image.
Nun, die PR-Firma sucht schmückende Fachkräfte.

Aber wer sucht den Rest, mit dem man sich nicht so opportun schmücken kann?


http://www.welt.de/politik/deutschla...tegration.html

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neuroheaven 07.09.2010, 11:40
3. ...

das eine bedingt das andere.

wenn ich einem land viele ausländer leben und man
wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss man auch diese
gruppen bedienen können.

das hat aber nichts mit dem persönlichen empfinden
des einzelnen zu tun.

von daher sehe ich den artikel als an den haaren herbeigezogen an.

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geishapunk 07.09.2010, 11:41
4.

Zitat von sysop
Es wird bunt in der deutschen Wirtschaft: Unternehmen setzen gezielt auf das Know-How von Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln. Die Betriebe widerlegen damit Thilo Sarrazins These von angeblich unnützen Migranten - viele Firmen schmücken sich gar mit ihrem Multikulti-Image.
Nein, das tun sie nicht, denn um diese Migranten geht es einem T.S. doch überhaupt nicht. Eine weitere mediale Nebelkerze... =_=

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Lyric 07.09.2010, 11:42
5. .

Zitat von sysop
Es wird bunt in der deutschen Wirtschaft: Unternehmen setzen gezielt auf das Know-How von Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln. Die Betriebe widerlegen damit Thilo Sarrazins These von angeblich unnützen Migranten - viele Firmen schmücken sich gar mit ihrem Multikulti-Image.
Super. Drei Beispiele zur Widerlegung herauszupicken ist wohl kaum schwer.

Es geht aber um die bildungsfernen Fälle. Und davon gibt es wohl unbestitten ausreichend viele für eine intensive Debatte. Wie man sieht.

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talvisota 07.09.2010, 11:44
6. Ja, dass lese ich immer wieder....

...und dann, dass 50% der Berliner Türken arbeitslos sind und kein Unternehmen sie einstellen will. Das die Stadt sie bevorechtigt in den ÖD bringen will, auch wenn sie in der dritten Generation immer noch nicht so richtig der deutschen Sprache mächtig sind. Also wenn diese Firmen Fachkräfte in "türkisch Multikulti" suchen, ab nach Berlin.

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Geometretos 07.09.2010, 11:47
7. gljkgh

Zitat von sysop
Es wird bunt in der deutschen Wirtschaft: Unternehmen setzen gezielt auf das Know-How von Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln. Die Betriebe widerlegen damit Thilo Sarrazins These von angeblich unnützen Migranten - viele Firmen schmücken sich gar mit ihrem Multikulti-Image.
Es ist schön, daß Firmen bevorzugt (dürfen sie das nach Gleichstellungsgesetz überhaupt???) Immigranten einstellen. Aber sie widerlegen Sarrazin natürlich überhaupt kein bißchen.
1. TS spricht nicht über "Migranten" sondern nur Muslime (und nimmt auch dort vermutlich Perser aus).
2. TS behauptet nie, daß ALLE Muslime irgendwas (dumm, ungebildet, gewalttätig, oder was immer in ihn sonst 'reininterpretiert wird) sind, sondern er stellt "statistische Auffälligkeiten" (die im übrigen offenbar auch von vielen Deutschen in ihrer Lebenswirklichkeit beobachtet werden, sonst gäbe es nicht so viel Wirkung) fest.

Grundsätzlich habe ich mir das schon gedacht, als der Unfug mit den "anonymen Bewerbungen" diskutiert wurde. wenn es (dumme) Arbeitgeber gibt, die hochqualifizierte aus formalen Gründen (Name, Wohnort, Alter, Religion , ...) nicht einstellen, sind die, die das trotzdem tun, im Vorteil.

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nesmo 07.09.2010, 11:49
8. Nichts ist widerlegt

Sarrazin spricht doch von den nicht integrierten Migranten, die für die geschilderten Arbeiten gerade nicht zur Verfügung stehen. Der permanente Hinweis, dass es integrierte Migranten gibt und diese gebraucht werden, widerderlegt doch überhaupt nicht Sarrazins Thesen.

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deppvomdienst 07.09.2010, 11:49
9. Immer schön Äpfel mit Birnen vergleichen

Zitat von sysop
Es wird bunt in der deutschen Wirtschaft: Unternehmen setzen gezielt auf das Know-How von Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln. Die Betriebe widerlegen damit Thilo Sarrazins These von angeblich unnützen Migranten - viele Firmen schmücken sich gar mit ihrem Multikulti-Image.
Natürlich schmücken sich Firmen mit "diversity" - solange sie nicht stört und es sich rechnet. Selbst Sarrazin hat nicht bestritten, dass es nicht auch hin und wieder die Multikulti-Supertalente gibt, deren "persönlicher Arbeitsmarktwert" höher ist als der von eindimensionalen Normaldeutschen. Natürlich ist es nicht schädlich, wenn jemand auch türkisch sprechen kann, da sind die Firmen tolerant. Aber Gnade Gott, es geht darum, die kulturellen Unterschiede auch auszuleben! Da ist beim schweinefleischfreien Essenangebot in der Kantine die Spitze unserer Toleranz erreicht.

Klar werbe ich gezielt um Migranten: deren Zusatzqualifikation kostenlos mit einsacken zu können, ist doch toll! Uni-Abschluss dreisprachig fließend schlägt eben Uni-Abschluss in deutsch mit Englisch als "Fremdsprache". Hier wäre der Gehaltsvergleich interessant: Erzielt die gute Frau, mit ihrer besseren Qualifikation, auch höheres Einkommen? Wenn nicht, wäre diese Reportage eher ein Beispiel für faktische Diskriminierung und Lohn-Dumping!

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