Forum: Wirtschaft
Fachkräftemangel - ist Deutschland selbst schuld?

"Der Meister der Zukunft ist ein Türke" - so wirbt der Zentralverband des Deutschen Handwerks für eine verbesserte Ausbildung junger Deutscher mit ausländischen Eltern. Experten halten eine solche Initiative für überfällig - wird zu wenig für Integration getan?

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dieterschg 02.02.2009, 16:44
20.

Zitat von cathys
Es geht um zukünftige Fachkräfte und das werden immer mehr "Ausländer / Migranten" sein, denn dort funktioniert noch die Geburtenquote. Abendland ist eben bald abgebrannt!
Aber mit dem Lernenwollen und der Integration hapert es !!

..und abgebrannt, weil sich viele Migranten nicht in die Gesellschaft einbringen wollen, die sie zu ihrem Lebensmittelpunkt gewählt haben.

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Rainer Eichberg 02.02.2009, 16:47
21.

Zitat von chilltier
Andernorts bekommen die Kids impliziert, man gelte nur etwas mit manikürten Fingern, in einem 3er Cabrio sitzend und breit grinsend über den Verlauf der Aktienkurse.
Das stimmt schon. Aber nur für Kids in Los Angeles.

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newliberal 02.02.2009, 16:51
22. Wir kennen uns doch !!!

Zitat von chilltier
Andernorts bekommen die Kids impliziert, man gelte nur etwas mit manikürten Fingern, in einem 3er Cabrio sitzend und breit grinsend über den Verlauf der Aktienkurse. Man steht auf, wenn die Sonne schon scheint, geht joggen, danach ins Fitness Studio, dann Frühstück, dann zwei drei Telefonate führen (also "Arbeiten"), nachmittags wieder Heim, parkt das Cabrio vor der Doppelgarage neben dem dicken Geländewagen, um selbigen Nachmittag mit 2 glücklichen Elitekindern mit 1er Notenschnitt zu verbringen, abends schick essen mit einer unverbrauchten Frau vom Typ Heidi Klum.
Mein Gott, Sie haben meinen Tag ziemlich genau beschrieben, bis auf das Auto (so was fährt mann nicht). Kennen wir uns, sind Sie nicht der nette ältere Herr vom Golfplatz, der immer so fröhlich rüberwinkt ?

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cathys 02.02.2009, 16:52
23. Richtig

Zitat von dieterschg
Aber mit dem Lernenwollen und der Integration hapert es !! ..und abgebrannt, weil sich viele Migranten nicht in die Gesellschaft einbringen wollen, die sie zu ihrem Lebensmittelpunkt gewählt haben.
.... diese müssen sich ja auch nicht "integrieren"!
Also warum dann was lernen wollen.
Multikulti kann ohne Regeln nicht funktionieren! Nur werden die Migranten, die Mehrheit davon "türkische Migranten" eben mal die Mehrheit der Bevölkerung bilden.
In Brüssel z.B. zeichnet sich dieses Ereignis schon sehr deutlich ab!

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waitzschrat 02.02.2009, 17:11
24.

Zitat von lupenrein
Es ist viel bequemer, frische , billige Arbeitskräfte zu 'importieren, als selbst die eigenen hier lebenden Bürger langfristig ausreichend auszubilden.
Leider treffen Sie den Nagel auf dem Kopf!
Dieses Land wurde in den letzten 40 Jahren als Wirtschaftstandort betrachtet und gestaltet, Heimat ist ein Relikt aus vergangen Zeiten, so versuchte man uns umzuerziehen. Und Menschen sind nur Kostenfaktoren.
Und langsam aber sicher bröckelt das "schöne Weltbild" vom Wirtschaftstandort. Die Menschen verweigern sich und das Geld scheint auch nix mehr Wert zu sein.....
Das Handwerk merkt, dass sie immer weniger guten Nachwuchs bekommen und greifen nach dem Strohhalm Migranten .... nur viele von denen, die nach Deutschland kommen waren bzw. sind (aus welchen Gründen auch immer) nicht bildungsfähig/willig:
http://www.tagesspiegel.de/politik/d...art122,2721341

(Die Gründe liegen auf der Hand, sind aber hier nicht diskutierbar)

Eigentlich müßte man den Menschen in Deutschland sagen: Wenn ihr jetzt Nachwuchs in die Welt setzt, so wird dieser glänzende Zukunftschancen haben. Warum klären die Medien darüber nicht mal auf?

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Jochen 02.02.2009, 18:43
25.

Zitat von seligerweise
Ah, hier löst sich das Problem schon von selbst: Da werden dann bestimmt viele geeignete Kandidaten frei!
Klar! Mitten in der Wirtschaftskrise mit heute 5 und demnächst wieder 6 Millionen Arbeitslosen, wenn inzwischen fast alle großen Firmen kurzarbeiten lassen, ist der Fachkräftemangel tatsächlich das drängendste Problem. Nicht der Auftragsmangel, nicht die (angebliche) Kreditklemme, nicht der schrumpfende Binnenmarkt, der kollabierende Export: nein, der Fachkräftemangel!!! Da hat der SPIEGEL aber wieder mal ein Faß aufgemacht!!! Für die vielen arbeitslosen Fachkräfte über 50 ist das allerdings gar nicht so witzig.

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Langsam 02.02.2009, 19:26
26. Wo ist der Fehler?

Zitat von mölle
... Wohnung, Geld, Jobs was sollen die noch geschenkt bekommen?
Aber das haben sie sich doch erarbeitet! Nein, Korrektur: Sie werden es sich erarbeitet haben. Mist, noch einmal: Sie werden es arbeiten gehaben erworbend.

Irgendwas stimmt da nicht ...

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seligerweise 02.02.2009, 19:42
27.

Zitat von Jochen
Klar! Mitten in der Wirtschaftskrise mit heute 5 und demnächst wieder 6 Millionen Arbeitslosen, wenn inzwischen fast alle großen Firmen kurzarbeiten lassen, ist der Fachkräftemangel tatsächlich das drängendste Problem. Nicht der Auftragsmangel, nicht die (angebliche) Kreditklemme, nicht der schrumpfende Binnenmarkt, der kollabierende Export: nein, der Fachkräftemangel!!! Da hat der SPIEGEL aber wieder mal ein Faß aufgemacht!!! Für die vielen arbeitslosen Fachkräfte über 50 ist das allerdings gar nicht so witzig.
Nee, das ist einfach nur ein Hohn. Aber ich dachte, die Schwelle läge schon bei 40?!

Ich denke, es ist ein Mentalitätswechsel nötig: Fachkräfte bildet man aus, man stellt sie nicht ein. Wenn es keine jungen Menschen gibt, die sich zu Fachkräften ausbilden lassen, dann muss man halte alte Menschen zu Fachkräften ausbilden.

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syramon 02.02.2009, 20:47
28.

Zitat von seligerweise
Nee, das ist einfach nur ein Hohn. Aber ich dachte, die Schwelle läge schon bei 40?!
Stimmt,die liegt sogar noch drunter,so ca. 35.


Zitat von seligerweise
.....dann muss man halte alte Menschen zu Fachkräften ausbilden.
An sich keine schlechte Idee,aber nicht in Deutschland.
Werd unabhängig,mobil,jung ist und gutes Wissen hat,
geht sowieso lieber.

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Tolotos 02.02.2009, 21:08
29.

Zitat von sysop
Fachkräftemangel - ist Deutschland selbst schuld?
„Deutschland“, bzw. präziser seine Entscheidungsträger und Lobby und Politik, haben dafür gesorgt, dass sich Arbeiten in Deutschland immer weniger lohnt. Sinkende Reallöhne, steigende Abgaben und eine explosionsartige Zunahme menschenunwürdiger Arbeitsplätze sind nicht unbedingt ein Anreiz, seine Zukunft auf dem Arbeitsmarkt zu suchen.

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