Forum: Wirtschaft
Fahrverbote in Tirol und Salzburg: Österreicher setzen Deutschland unter Druck
Sven Hoppe / DPA

Am Freitag beginnt in Bayern die Ferienzeit - und in Österreich womöglich neues Verkehrschaos. Der Streit über die Fahrverbote droht zu eskalieren. Tirol fordert klare Schritte von deutscher Seite.

Seite 17 von 17
bartsuisse 23.07.2019, 10:20
160. Präzison

175km Neubau sollte es heissen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maracalagonis 23.07.2019, 16:17
161.

Ursache und Wirkung sind keine zwei verschiedenen Paar Schuhe. Es ist schon richtig dass es auch in Bayern ein Transitproblem gibt, doch dies hat schon auch seine Ursache in der stark von der deutschen Autoindustrie hoch gepushten "Gottesanbetung" der KFZ's und LKW's. Und den damit einher gehenden Anspruch auf "freie Fahrt und freien Warenverkehr".
Und daher ists halt eben so dass in der flächenmässig größeren BRD höhere Kosten und auch mehr Umweltbelastungen anfallen. Dieses Prinzip aber zugleich auch auf alle anderen Nachbarländer auszudehnen ist schlichtweg irreführend.
Denn bei den beiden Alpentransitländern Schweiz und Österreich gibt es einfach ganz andere topographische Voraussetzungen wie z.B. auch im bayrischen "Flachland". In den engen Alpentälern ist nicht nur die "freie Fahrt" umweltbelastender, sondern sind auch die Kosten für die Verkehrsinfrastruktur um Einiges höher. Und daher ist erstmal, in Bezug auf eine Belastungskorrektur, Kostenwahrheit angesagt.
Warum schafft es die BRD nicht eine generelle KFZ-Maut - nach den Beispielen aller anderen EU-Länder - einzuführen?
Österreich hat nicht gegen eine generelle KFZ-Maut geklagt, sondern nur gegen das "Phantom Ausländermaut", welches so nirgendwo gibt.
Und bezüglich Umwegverkehr der Österreicher über Salzburg - Rosenheim - Kiefersfelden: Deutsche fahren selbstverständlich nach Italien, Kroatien etc. nicht per Luftkissen über die Alpen, sondern selbstverständlich und fast ausschießlich über die Schweiz oder Österreich.
Macht einfach eine normale Bemautung in der BRD, dann hat die vordergründige "Ösi-Klatsche" ein Ende, zugleich hat man dann Geld um endlich die vertraglich zugesicherten Transversalezuläufe rascher und passender zu verwirklichen. Denn wenn man in der BRD so weiter macht, dann sind neben dem Gotthard, dem Brenner und der Koralm (Südostösterreich) alle Transitübergänge untertunnelt und in Deutschland noch nicht einmal eine Verladestation für ein paar PKW's, geschweige denn LKW's, in der Bauphase.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fritz.gurgiser 23.07.2019, 21:39
162. Lug und Trug

http://www.transitforum.at/pdf/20081018BBT_DerGenerationenverrat.pdf - Es hat sich bis heute nichts geändert und es geht nicht darum, mit milliardenteuren Tunnels Transitlösungen vorzugaukeln. Es geht darum, dieses elende Schmarotzertum auf den alpinen Autobahnen genauso wie den europäischen ein für alle Mal zu stoppen. Dieses Hin- und Hergekarre mit 40-Tonnern, gelenkt von "Lenkradlohnsklaven" auf "steuerschonend ausgelagerten Lkw's". Zu Lasten von uns allen. Fritz Gurgiser, Vomp in Tirol zwischen Autobahn und Eisenbahn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
amon.tuul 23.07.2019, 23:33
163. Dss Autoproblem

existiert überall. Auch abdere Regionen werden zu stark überrollt.

Wir brauchen Limitierungen und ausgewogene Pläne.

Citymaut für Lieferwagen. hohe Lkw Maut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 24.07.2019, 01:58
164. Werden Autofahrer immer mehr zum Spielball der Politik.

Nein. Um die Menschen geht es, die werden zum Spielball der Politik. Deren Gesundheit scheint angesichts des Transitwahns kein Rolle zu spielen. Man glaubt, der Warenverkehr durch Tirol lässt sich noch endlos steigern.
Irgendwann gehen die Leute auf die Barrikaden und blockieren die Straßen.
Es darf und wird kein weiter so geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 17 von 17