Forum: Wirtschaft
Fair-Food-Initiative: Schweizer stimmen über gute Lebensmittel ab
DPA

Die Schweizer entscheiden über die Fair-Food-Initiative, nach der Standards für nachhaltige, ökologische und fair produzierte Lebensmittel in die Verfassung des Landes geschrieben werden sollen. Was steckt hinter dem Vorschlag?

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mariakäfer 22.09.2018, 15:58
40. Wo wurde

das Photo aufgenommen?

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Kanalysiert 22.09.2018, 15:59
41. Homo sapiens sapiens? Nicht mal annähernd!

Ja, mit unserer Umwelt pfleglich umzugehen geht auf Kosten des Profits! Drum verdrecken wir auch lieber alles, statt mal unser Hirn anzuwerfen. Aber da macht die Politik nicht mit, sonst steigt ihnen die Gierlobby zu sehr auf die steuerfianzierten vollversorgten eigenen Füßchen. Die Gier macht alles kaputt, den Planeten, die Umwelt, die Tiere und irgendwann uns selbst. R.I.P.!

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Sixpack, Joe 22.09.2018, 16:00
42. @3 Aurora: Sie meinen hoffentlich nicht EU sondern D.

Zitat von Aurora vor dem Schilf
... das Schweizer Fleisch hat aber auch eine bedeutend bessere Qualität als das aus der EU.
Denn das italienische Fleisch hat auch eine bedeutend bessere Qualität als das was in D. in den Supermärkten landet. Kostet auch etwas mehr, aber nicht 2.5 Mal.

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Theophanus 22.09.2018, 16:00
43. Ja...

Zitat von Celegorm
Denn die Wahrheit ist, dass die Resultate der Volksabstimmungen, gerade bei Initiativen, fast immer in etwas desillusionierender Weise moderat-konserativ, ängstlich-zurückhaltend und damit etwas langweilig ausfallen. Grosse Sprünge, gar revolutionäres, ergibt sich daraus fast nie, stattdessen wirkt der ganze Abstimmungsprozesse eher als politische Entschleunigung und Blockade gegen Veränderung.
...ganz schlimm, das die Bürger nicht jedem hirngespinst immer sofort hinterherrennen wollen, sondern Beständigkeit mögen.

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norbertbrummer 22.09.2018, 16:03
44. Im Grunde eine gute Idee...

Wollen wir die Umweltzerstörung beenden? Na klar!
Sollen Menschen angemessen für Ihre Arbeit bezahlt werden? Logisch!
Aber wehe das Brathähnchen kostet dann 2,- Franken mehr. Dann ist das nicht mehr ganz so logisch und klar. Niemand würde Arbeitsbedingungen wie z.B. auf vielen Obst oder Kaffeeplantagen in der Schweiz oder in Deutschland gut heißen (wir halten unsere Sklaven für unsere Schlachthöfe ja auch lieber in Osteuropa ). Aber hey, was man nicht sieht interessiert einen ja nicht.
Und selbst wenn die Ausgebeuteten dann auf einmal als Wirtschaftsflüchtlinge über das Mittelmeer kommen weil man ihre Heimat seit 400 Jahren ausbeutet und sie wie Menschen zweiter Klasse leben müssen, merkt man nicht das irgendwas nicht stimmt.
An dem Rückgang von 80 auf 50% sihts. eht man dass es so ist wie immer:
Eigentlich will man ja das gute - man will nur nichts dafür tun und kosten darf es erst recht nichts...

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haarer.15 22.09.2018, 16:04
45. Zukunftsweisend

Alle Achtung ... unsere cleveren Nachbarn. Die Schweizer haben den Anderen schon immer was voraus. Ich hoffe, das Votum pro Fairfood geht durch. Wäre auch gut für die EU. Anstatt immer nur das Totschlagargument "zu teuer, zu bürokratisch" hinauszuposaunen. Es kommt auf Gestaltung an. Von heut auf morgen geht das natürlich nicht und die Produktkette machts nicht leichter. Die Schweizer, wenn sie aber schon Erfahrungen haben mit vorsichtiger Umsetzung, so werden sie das auch tun. Die waren schon immer konsequent.

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kalsu 22.09.2018, 16:05
46. Zu 1. Warum dürfen die Deutschen

Zitat von MT98
nicht auch darüber abstimmen, unter welchen Gesichtspunkten Nahrungsmittel hergestellt werden und welche "Zusatzstoffe" nicht enthalten sein dürfen? Die Berliner Politiker haben halt keine Zeit, sie müssen sich um ihre Posten kümmern.
Dürfen sie doch. Jeden Tag im Supermarkt. Machen sie auch. Faire, natürliche und nachhaltig hergestellte Lebensmittel will die Mehrheit der einkaufenden Wahlberechtigten nicht. Es muss billig sein. Mehr interessiert nicht.

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giostamm11 22.09.2018, 16:07
47. ulijörgens - 4500 Fr. - 7176 Fr.

Durchschnittseinkommen von einer Familie? Wie bitte kommen Sie denn auf diese Zahl? Das BFS (Bundesamt für Soziales) sagt: So veranschlagt das BFS das durchschnittliche verfügbare Einkommen der Privathaushalte für das Jahr 2014 auf 7176 Franken pro Monat......https://www.google.ch/amp/s/amp.aargauerzeitung.ch/schweiz/so-viel-geld-haben-reiche-haushalte-mehr-zur-verfuegung-als-arme-familien-130744998

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taglöhner 22.09.2018, 16:10
48. Dunning Kruger und Globulistenexpertise

Ich frage mich, wie viele der hier selbstgewiss Abstimmungswilligen schon mal auch nur ein einziges Protokoll irgendeiner beliebigen Ausschusssitzung des Bundestages studiert, oder das Manual ihres Autos gelesen haben.

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Celegorm 22.09.2018, 16:12
49.

Zitat von Theophanus
...ganz schlimm, das die Bürger nicht jedem hirngespinst immer sofort hinterherrennen wollen, sondern Beständigkeit mögen.
Wie gesagt, das ist keineswegs schlimm. Es dürfte nur ziemlich desillusionierend sein für all jene in Deutschland, egal ob links oder rechts, die meinen, es bräuchte nur Abstimmungen damit sie endlich den Ton angeben könnten weil sie ja in Wahrheit die "schweigende Mehrheit", "das Volk", etc. vertreten würden. Und dann endlich nicht mehr die lahmarschige GroKo-Politik herrschte, sondern es so richtig revolutionär und mit Vollgas Richtung Zukunft oder Vergangenheit gehen würde.

Dabei zeigt die Schweiz eben, dass direkte Demokratie wenn überhaupt zu noch mehr behäbiger Lahmarschigkeit führt und das ziemlich sicher auch in Deutschland. Was wohl in den heutigen unruhigen Zeiten nicht schaden könnte, es wäre halt bloss eine ziemliche Enttäuschung für all jene, die meinen, es läge bloss an den fiesen Politikern, dass es nicht voran gehe..

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