Forum: Wirtschaft
Faktencheck zum Kollektivierungsvorstoß: Wovon redet Kevin Kühnert eigentlich?
Matthias Schrader/DPA

Juso-Chef Kevin Kühnert wirbt für den demokratischen Sozialismus. Prompt warnen Konservative vor dem Abrutschen in die Diktatur. Dabei sind Kühnerts Vorschläge weniger radikal als vor allem eines: nebulös.

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maynard_k. 02.05.2019, 18:36
30. Milliarden vererben ist extrem unwirtschaftlich!

Millionen von mir aus, aber wenn Milliarden durch den Tod des Besitzers frei werden und wieder investiert werden müssen gibt es kaum ein sinnloseres und unwirtschaftlicheres Kriterium als das dem jeweiligen Kind zu überlassen. Qualifikation sollte das Kriterium sein nicht der Zufall. Das Deutschland als soziale Marktwirtschaft mehr umverteilen müsste steht außer Frage. Dass das problemlos ohne Einbußen beim Wirtschaftswachstum funktioniert ist ebenfalls klar - auch wenn ja genau das in der Regel als Argument dafür genutzt wird die Mehrheit davon abzuhalten für mehr Umverteilung zum eigenen Nutzen zu stimmen! Das wird auch hier jetzt wieder passieren. Man wird versuchen Kühnert zu diskreditieren und wird es auch schaffen. Bei 'Diktatur" musste ich schon schmunzeln ... da kommt direkt der Vorschlaghammer. Mal schauen wie lange das noch funktioniert ...

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Actionscript 02.05.2019, 18:37
31. @Watchcat Heute, 18:18

Die Dame heisst Alexandria Occasio-Cortez.

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karlo1952 02.05.2019, 18:38
32. Ich bezweifle sehr, ob die Mitarbeiter

von z.B. BMW an einer Kollektivierung interessiert wären. Das würde nicht nur Gewinnbeteiligung bedeuten, sondern auch das Verlusteisiko mit zu übernehmen. Im Gegensatz zum Anteilseigner, dem Aktionär, der dem Unternehmen sein Geld zur Verfügung stellt, und dafür im Erdolgsfall eine Verzinsung, sprich Dividende erhält, erhält der Arbeitnehmer für seine Arbeitskraft, die er dem Unternehmer zur Verfügung stellt, ein Gehalt, und in der Regel auch noch einen jährlichen Bonus, wenn es vereinbart ist. Der AN riskiert damit nichts, der Aktionär bekommt in schlechten Zeiten aber keine Dividende, wenn er die Anteile verkauft, evtl. weniger als beim Kauf, und im schlimmsten Fall droht ihm der Totalverlust, der AN verliert maximal seine Beschäftigung, kann sich aber nach einer neuen umschauen, der ehemalige Anteilseigner muss aber wieder neues Geld in die Hand nehmen, falls er es wieder riskieren will zu investieren. Ich bin überzeugt, dass unter diesen Risikoaspekten die meisten AN lieber normale Angestellte bleiben möchten.

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raju61 02.05.2019, 18:40
33. Wunderbar, ...

... endlich kommt die BRD-Sozialdemokratie in Bewegung...:-) Dass etwas in Bewegung gekommen ist, zeigen die hysterischen lauten Aufschreie aller parteiübergreifenden Neoliberalen doch deutlich... !!!

In Ruhe anhören, was Herr Kühnert genau denkt... In Ruhe lange und intensiv darüber debattieren...

Und nicht vergesssen - Ihr alten weißen Neoliberalen da draußen -, dem Herrn Kühnert gehört die Zukunft.... Die könnt Ihr Euch glücklicherweise nicht kaufen, die könnt Ihr auch durch Vererbungen nicht gestalten...:-)

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jawaba 02.05.2019, 18:43
34. Der Mann redet Unfug

Und hat schon immer Unfug von sich gegeben. Kühnert ist ein Lautsprecher ohne das er die intellektuelle Basis mit sich bringt, um Massen in die richtige Richtung zu dirigieren. Er ist ein Populist auf der linken Seite, und das obgleich der SPON ihm eine Tiefe versucht zu geben, die Kühnert nie hatte. Das sich berufen auf Marx macht es noch schlimmer als es eh schon ist. Er ist ein Phantast, nicht unähnlich der Salon- Bloschivisten, die in Ihren Opium-Höhlen in den 1920er, die Teilung der Arbeiterklasse voranbrachten, mit schwerwiegenden Folgen seiner Zeit - die Stärkung der Rechten. Das FAZ Interview zeigt so wunderbar auf, dass dem Buzzword Bingo jegliche Wissenstiefe fehlt. Kühnert scheitert vollends daran den soziologischen Aspekt der Gemeinschaft mit dem wirtschaftlichen Betrachtung der Kollektivierung zu verwechseln, wohl weil er nie etwas zu Ende gebracht hat oder mal wirklich gearbeitet hat.

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peter-11 02.05.2019, 18:43
35. Danke

endlich mal keinen ideologisch geprägter Kommentar, sondern eine recht anschauliche Analyse mit realen Beispielen unterfüttert. Natürlich kann und darf man Vieles diskutieren, aber man sollte schon auch Realitäten zur Kenntnis nehmen. Herr Scholz hatte es ja auch kurz und lächelnd kommentiert.

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zerega 02.05.2019, 18:46
36. Aoc

Zitat von Watchcat
Bis sich in Deutschland jemand zur Alexandria Ocasio Chavez machen will.
... mit dem Unterschied, das sich Alexandria Ocasio Chavez in diversen Kongress-Anhörungen zur Überaschung vieler und zum Entsetzen ihrer Gegner als brilliante Befragerin und Rednerin entpuppt hat, die sich im Gegensatz zu manch deutschen Nachwuchspolitikern umfassend in diverse Materien einarbeiten, die richtigen Fragen dazu stellen und sich kompetent dazu äußern kann. ... https://www.youtube.com/watch?v=TJlpS4vhKP0

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nic 02.05.2019, 18:48
37.

Kühnert ruft der SPD den demokratischen Sozialismus ins Gedächnis, prima. Und z.B. BMW verstaatlichen, in jedem Fall der richtige Weg. Deutschland braucht keine Abzocker wie die Quandts.

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Osservatore 02.05.2019, 18:48
38. Überschießend

Bravo, Kevin, mit Deinen nebulösen, überschießenden Vorschlägen hast Du wieder einmal die "Alternativlosigkeit" des neoliberalen Knebels bewiesen. Die Jünger Friedmans und Hayeks wirds freuen.

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wahrsager26 02.05.2019, 18:49
39. Nein,nein,ich würde mich nicht auf

'unklar' herausreden .Herr Kühnert ,Kevin hat die Gunst der Stunde nur genutzt,reichlich krudes zu verkünden.Wir erinnern uns: vor kurzem wurde über Enteignung von Wohneigentum gesprochen.....somit dürfte der Kurs ,der ihm vorschwebt klar sein .Danke

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