Forum: Wirtschaft
Fallende Energiepreise: Die Gefahr des billigen Öls
AFP

Der Ölpreis ist in einem Jahr von 110 auf 40 Dollar pro Fass gestürzt. Schön für die Autofahrer - und ein Desaster für Exporteure wie Russland. Wegen der Billigenergie fehlen vielen Staaten Milliardensummen, mancherorts drohen Unruhen.

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monolithos 27.08.2015, 09:07
1.

Was ist denn schön am drastisch gefallenen Ölpreis für die Autofahrer, wenn davon kaum etwas an den Preisen an der Tankstelle ankommt? Einen Preisverfall von 15 Cent pro Liter ist doch etwas mager dafür, dass der Ölpreis um zwei Drittel nachgegeben hat, auch wenn der Ölpreis nur einen Teil des Spritpreises ausmacht. Die Taschen machen sich andere voll.

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fredlieb 27.08.2015, 09:10
2. US Fracking Firmen vor der Pleite

Gestern habe ich in der Börsen-Zeitung einen Artikel gelesen, dass sich US Fracking Firmen hoch verschuldet haben und nun - infolge des niedrigen Ölpreises - kurz vor der Pleite stehen. Sie tun nun so, als ob in Übersee die Fracking-Förderung floriert. Irgendeiner schreibt also Mist.

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marthaimschnee 27.08.2015, 09:10
3.

Warum sollten die USA so billiges Öl exportieren wollen? Gnau deswegen hatten sie doch anno dazumal die Ölförderung praktisch eingestellt!

(wobei es dort nicht der Staat, sondern die Privatwirtschaft ist, die es sich aber noch weniger leisten kann, unter den Kosten zu verkaufen)

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zuagroaster 27.08.2015, 09:10
4. Hahahaha!

Erstmal ein Lacher.

"Gut für Autofahrer"...

Öhm, ist irgend jemandem von euch aufgefallen, dass der Sprit um einen nennenswerten Betrag günstiger geworden wäre? Bisher kamen nur Peanuts an der Zapfsäule an.

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Superlicious 27.08.2015, 09:14
5. Schön für die Autofahrer?

Das halte ich für ein Gerücht. Der Benzinpreis ist zumindest bei Shell von Januar 1,2851€ (Durchschnitt) auf Juli 1,4930€ (Durchschnitt) um ca. 16% gestiegen, während der Ölpreis in Euro etwa gleich geblieben ist. Also irgendwo bleibt das Geld hängen, wenn schon nicht beim Autofahrer.

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hasimen 27.08.2015, 09:15
6. Fehlen noch unkontrollierte Quellen ...

... die unkontrollierbaren ÖL-Transporte der Terrororganisation IS fehlen mir hier. De facto setzt das Kalifat in Syrien / Irak täglich 10 Mio. US$ an der Grenze zur Türkei um. Täglich ! Vermutlich ist es deutlich mehr, da ja der Diktator vom Bosporus davon profitiert. Das Fass wird zumeist 10 US$ unter dem Weltmarktpreis verkauft und findet reißend Abnehmer in der Türkei. So finanziert sich die Terrororganisation IS, und natürlich mit anderen Mitteln ( = Erpressung / Raub / etc. ). Die Konsequenz billigen Öls dürfte denen egal sein, aber solange es Abnehmer des gestohlenen Rohstoffes in der Region gibt, ist ein Ende des Alptraums nicht absehbar.

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wastl300 27.08.2015, 09:15
7. Ist das Werbung?

sollen wir alle den überhöhten Ölpreis bezahlen, weil es sich ein paar Länder bequem gemacht haben? Die IS mit finanzieren, die Gewalt und Unterdrückung fördern?
Öl ist überbezahlt. So sehen die Tatsachen aus.

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pauschaltourist 27.08.2015, 09:16
8.

Wenn man diese Länderliste näher betrachtet kann man nur zu dem Schluss kommen, dass der geringe Ölpreis nicht die falschen Staaten trifft.

Norwegen hat als einziges dieser Länder die Einnahmen der Vergangenheit intelligent genutzt und entsprechende Reserven aufgebaut.

Ich hoffe, unsere Regierung nutzt die gegenwärtige Niedrigpreise zur Aufstockung der nationalen strategischen Reserven.

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ihatewolf 27.08.2015, 09:17
9. Wieso gut

für die Autofahrer? Zu Höchstpreiszeiten habe ich für den Liter Super 1,68 ? bezahlt, jetzt etwa 1,40 ? . Der Benzinpreis hängt doch in Deutschland nur am Finanzministerium! Und mein Mitleid mit den diversen Ölstaaten hält sich in Grenzen. Müssen sie halt die Militärausgaben zurückfahren.

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