Forum: Wirtschaft
Fallende Energiepreise: Die Gefahr des billigen Öls
AFP

Der Ölpreis ist in einem Jahr von 110 auf 40 Dollar pro Fass gestürzt. Schön für die Autofahrer - und ein Desaster für Exporteure wie Russland. Wegen der Billigenergie fehlen vielen Staaten Milliardensummen, mancherorts drohen Unruhen.

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accessfreeze 27.08.2015, 09:17
10. warum

nur merken wir das nicht an der Tankstelle ??? ein klein wenig gehen die Preise ja runter, aber nicht in dem Maß wie der Ölpreis sinkt.

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Palisander 27.08.2015, 09:17
11. Schön für die Autofahrer?

Also mal ehrlich, noch nicht mal 25 Cent macht dieser Preisverfall für den Autofahrer aus. Das kassiert man an anderer Stelle wieder ein über erhöhte Steuern oder sonstwas. Wenn man liest wenn es am härtesten trifft (Russland) weiss man doch bereits die gesamte Hintergrundgeschichte. Die Menschen sind nicht doof. Auch wenn das die Elite immer denkt.

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Atheist_Crusader 27.08.2015, 09:18
12.

Und deswegen sollte man seine Wirtschaft ein bisschen diversifizieren - damit man nicht allein von einem Markt abhängig ist. Wer das nach den letzten Jahrzehnten nicht gelernt hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.


Aber wäre eine gute Möglichkeit für die EU, sich mal in Algerien zu engagieren. Hilfe anbieten gegen soziale und politische Veränderungen. Über kurz oder lang brauchen wir sowieso gute Verhältnisse zu unseren südlichen Nachbarn. Speziell, wo der IS in Libyen wütet.

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wo_st 27.08.2015, 09:18
13.

Der niedrige Ölpreis ist doch für Russland gewollt, wozu der öffentliche Aufschrei.

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karl_murx 27.08.2015, 09:18
14.

So breit aufgestellte und ausgebaute Volkswirtschaften wie die Saudi-Arabiens und Russlands werden damit kaum Probleme haben.

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steueragent 27.08.2015, 09:19
15. Sehr ungesunde Entwicklung.

Da kann ich mich nicht wirklich über die billigen Preise freuen, denn irgendwo anders wird die Zeche dafür bezahlt. Freie Marktwirtschaft ist eben auch nicht immer das Patentrezept wie man hier sieht.

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Banause_1971 27.08.2015, 09:20
16. Mein magischer Rat an die Länder:

Nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt. Zumindest hilft mir das immer.

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dani216 27.08.2015, 09:23
17. Man kann es kaum noch hören,

ist der Ölpreis extrem hoch, berichten die Medien über deutsche Probleme: hohe Benzinpreise, dass Rentner ihre Heizkosten nicht mehr bezahlen können, dass Fluglinien pleite gehen und es der Wirtschaft schlecht geht, Arbeitslosigkeit und Rezession droht.
Ist der Preis niedrig, wird über die Probleme der Länder berichtet, die mehr oder weniger leistungslos und zufällig auf Einnahmen in Milliardenhöhe sitzen, aber eigentlich so richtig nichts daraus machen oder gemacht haben (Norwegen ausdrücklich ausgenommen).
Egal, wie der Ausschlag gerade mal ist, einer leidet immer. Und das ist dann einen negativen Artikel wert, denn schlechte Nachrichten waren schon immer gute Nachrichten.

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sman1983 27.08.2015, 09:23
18. Zwei Dinge...

... fallen mir beim lesen des Artikels auf:
1) man bekommt das Gefühl, die Welt sei überfüllt mit Öl und tatsächlich kam lange kein "das Öl geht uns aus und die Welt geht unter" Artikel mehr - allerdings sehr trügerisch.
2) vielleicht ist der niedrige Ölpreis auch mal eine Chance für Länder, sich ein Leben auf Basis von mehr als Öl aufzubauen. Einfach nur Öl zu fördern ist halt einfach und von den Industriestaaten gleichzeitig gern gesehen.

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muellerthomas 27.08.2015, 09:24
19.

Zitat von Banause_1971
Nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt. Zumindest hilft mir das immer.
Macht einzelwirtschaftlich Sinn, volkswirtschaftlich schwierig. Nur wenn jemand mehr ausgibt als er einnimmt, können andere mehr einnehmen als sie ausgeben.

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