Forum: Wirtschaft
Fallende Energiepreise: Die Gefahr des billigen Öls
AFP

Der Ölpreis ist in einem Jahr von 110 auf 40 Dollar pro Fass gestürzt. Schön für die Autofahrer - und ein Desaster für Exporteure wie Russland. Wegen der Billigenergie fehlen vielen Staaten Milliardensummen, mancherorts drohen Unruhen.

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hansen60 15.09.2015, 19:15
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Zitat von wastl300
sollen wir alle den überhöhten Ölpreis bezahlen, weil es sich ein paar Länder bequem gemacht haben? Die IS mit finanzieren, die Gewalt und Unterdrückung fördern? Öl ist überbezahlt. So sehen die Tatsachen aus.
Überbezahlt? Kommt darauf an. Saudi Arabien fördert billig. Offshore ist stark unterschiedlich. Der Balancepreis liegt hier zwischen 25 und 60$. Auf gut Deutsch, viele Plattformen fahren Verluste ein.
Das neue Ölfeld vor Stavanger, Förderbeginn 2018, kommt mit etwas über 20$ aus.
Kaum in einer Branche sind die Produktionskosten unterschiedlicher wie in der Ölförderung.

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hansen60 15.09.2015, 19:27
231.

Zitat von pauschaltourist
Norwegen hat als einziges dieser Länder die Einnahmen der Vergangenheit intelligent genutzt und entsprechende Reserven aufgebaut.
Nur bringt das Norwegen momentan wirtschaftlich nichts. Die Geldentnahme aus dem Ölfond/ Ausland ist gesetzlich klar geregelt, max. 4% dürfen in den Staatshaushalt fliessen. Keine Panik, bisher wurden nie mehr als 2,8% entnommen.Es ist also noch Luft. Von Krise kann auch nicht die Rede sein, nur ein Abkühlen der Wirtschaft. Allerdings profitiert die Festlandswirtschaft durch den niedrigen Kronenkurs und konnte den Export steigern. Entscheidend ist das BIP Festland, ohne Offshore. Das Land lebt nicht von Öl und Gas, das ist für die Sparbüchse.

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hansen60 15.09.2015, 19:36
232.

Zitat von silverhair
Für den Autofahrer ändert sich deshalb inzwischen deshalb nichts mehr, weil einfach die gesamte Wertschöpfungkette anders besetzt ist!
Richtig, die grossen Ölkonzerne vermarkten nicht nur den Rohstoff Öl. Es geht von der Förderung des Rohöles
bis zur Vermarktung an den Endverbraucher. Nachdenken, die Grossen. Komischerweise haben die meisten davon ihre Förderung gesteigert, trotz des niedrigen Ölpreises. Wer 1+1 rechnen kann wird verstehen wie die Zukunft aussieht.

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