Forum: Wirtschaft
FDP-Gesundheitsminister: Bahr will private Krankenversicherer für alle öffnen
DPA

Der Gesundheitsminister will das Geschäft der privaten Krankenversicherer deutlich ausweiten. Daniel Bahrs Idee: Künftig sollen sich alle Bürger privat versichern können und ihre Rechnungen zunächst selbst zahlen. Die Union reagiert mit Spott.

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Riesenmike 27.08.2013, 09:20
110. optional

Da wieder so eine Aussage , der Basistarif betrifft genauso die GKV , das war wirklich der grösste Schwachsinn mann wurde aus der GKV oder PKV geschmissen , weil mann seinen Beitrag von Beispielsweise 300 € nicht bezahlen konnte und wird dann in den Basistarif gesteckt der 700 € kostet .
Wer denkt sich so einen Scheiss aus ?
Nur die Dümmsten Politiker .
Das müssen dann alle Versicherten wieder einmal bezahlen und lässt die Beiträge für alle steigen.
PKV ist für mich die bessere Alternative .
Bürgerversicherung , wenn sie denn jemals kommt , werden die Probleme dann auch wieder schnell sichtbar und es wird nicht lange dauern und es würde auch da wieder herumgedocktert werden, weil das Problem damit nur viel grösser wird.

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60blatt 27.08.2013, 09:21
111.

Da überlegt man mal kurz vielleicht doch die FDP zu wählen und dann kommt der Bahr mit seinem Hammer und haut alles kurz und klein.

Das Gesundheitssystem ist kein Wirtschaftszweig wie die anderen. Kranke Menschen sind oftmals keine gleichberechtigten, mündigen Kunden auf Augenhöhe sondern in einer Notlage. Diese kann man dann schamlos ausnutzen denn was für eine Wahl bleibt diesen Menschen?
Es ist (moralisch gesehen) der falsche Ort um Profit zu machen
Also kein FDP. Danke für den reminder, Bahr!

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kaiser1957 27.08.2013, 09:21
112. Endlich mal eine gute Idee

Endlich hätten die Menschen selbst die Wahl und werden nicht vom medizinischen Dienst der AOK und vdak entmündigen. Die beste Idee seit 30 Jahren. Wer ins staatliche System kann das ja weiterhin.

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u.loose 27.08.2013, 09:21
113. Da muss niemand etwas

Zitat von jayram
was eine Tumoroperation kostet, wie soll ein Mensch mit den sowieso schon zu niedriegen Durchschnittseinkommen, so eine Summe vorlegen? Dummes Geschwätz von einem unfähigen Bundesgesundheitsminister.
vorstrecken... Man tritt das Inkasso einfach an das Krankenhaus ab und die rechnen direkt mit de PKV ab.

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mischpot 27.08.2013, 09:21
114. Für solche dummdreisten Vorschläge

gehört man ins Gefängnis und nicht auf den Wahlzettel.
Wieviele Selbständige sind zur Zeit ohne Krankenversicherung weil Sie sich die PKV nicht leisten können, Herr Bahr 300.000 und mehr. Herr Bahr will die Menschen in eine Falle führen und ab 55 Jahren ist ein Wechsel zurück in die GKV nicht mehr möglich. Wenn die gesetzlichen Krankénkassen verpflichtet werden zu jeder Zeit auch mit 80 Jahren oder darüber hinaus jemand bedingungslos wieder aufzunehmen ist das OK, aber das ist nicht der Fall sind Sie mit 55 in der PKV kommen Sie nicht mehr raus, dh. wenn Sie in Rente gehen und sagen wir mal 1000 € bekommen gehen 500 € für die PKV drauf und welcher ältere Mensch möchte schon auf eine ärztliche Versorgung verzichten müssen. Daher die GKV für ALLE öffnen und nicht umgekehrt die PKV. Die PKV´ler können ja zusätzliche Leistungen die in der GKV nicht enthalten sind versichern. So funktioniert das in England aber in Deutschland ist die Lobby der PKV´s so groß das jeder dahergelaufene dummdreiste Politiker sich leicht deren Ideologien anschließt wenns nicht zu seinem Nachteil ist. Also nicht FDP wählen.

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blurps11 27.08.2013, 09:22
115.

Zitat von na_und_?
Auch die Öffnung der privaten Kassen für jeden ist zu begrüßen, allerdings muss auch die Möglichkeit bestehen wieder zurück in eine gesetzliche Kasse zu wechseln. Dann würden die dreisten Beitragssteigerungen im Alter für Privatversicherte schnell aufhören.
Im Gegenteil, die Privaten wären froh und glücklich, möglichst alle alten und kranken Mitglieder so schnell wie möglich loszuwerden.

Das Geschäftsmodell der PKV in Deutschland beruht auf Rosinenpickerei und der einzige Effekt von Bahrs Vorschlägen wäre, dass sie noch die restlichen jungen, gesunden und zahlungskräftigen Versicherten aus der GKV abziehen und im Gegenzug die alten und kranken dort abladen.

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margot 27.08.2013, 09:22
116. richtiger Ansatz

Das größte Problem unseres Gesundheitsystems ist wohl die mangelnde Transparenz und der fehlende Wettbewerb. Man kann sich zurecht fragen, wo die Viertelbillion Euro, die Jahr für Jahr in diesen Sektor fliessen, überall versickern. Derjenige, der die Rechnung erhält und auch bezahlt, hat die Kontrolle über diese Ausgabe und das sollte der Patient sein und sonst niemand. Kann er diesen Betrag nicht selber leisten, dann wird ihm der Staat diesen erstatten, bzw. im voraus bezahlen. Wenn man dieses Grundprinzip freier Marktwirtschaft einführt, würde ein Großteil der überflüssigen OPs und absurd überteuerten Abrechnungen verschwinden.

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mundusvultdecipi 27.08.2013, 09:22
117. Wie..

Zitat von u.loose
Ich lese das etwas von 57% Anteil der GKV .....
..soll denn die "sinnvolle Gegenleistung"für PKV Versicherte aussehen?Sollen Mitglieder per Gesetz bei Transplantationen die Nr.1 auf der Warteliste werden?Oder wie weit geht Ihre Vorstellung von zwei Klassen Medizin und Entsolidarisierung noch?

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svenboyts 27.08.2013, 09:23
118. Gkv/pkv

warum nicht umgedreht Herr Minister- auch Beamte und Selbsständige in die GKV??

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böseronkel 27.08.2013, 09:23
119.

Zitat von nurmeinsenf
"Visionär" ist also, wenn man nicht einfach versucht das umzusetzen, was einem die Lobbyisten nahelegen, sondern noch vor der Wahl weit darüber hinausschießt. Die Interessenverbände der PKV mögen von so viel Liebedienerei begeistert sein, ich denke, daß wir gerade im kostenträchtigen Gesundheitswesen keinen "FDP-Mann" brauchen.
Brauchen wir überhaupt FDP-Leute, die bestenfalls die reichsten 1% der Bevölkerung vertreten, in den Volksvertretungen?

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