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FDP-Gesundheitsminister: Bahr will private Krankenversicherer für alle öffnen
DPA

Der Gesundheitsminister will das Geschäft der privaten Krankenversicherer deutlich ausweiten. Daniel Bahrs Idee: Künftig sollen sich alle Bürger privat versichern können und ihre Rechnungen zunächst selbst zahlen. Die Union reagiert mit Spott.

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mundusvultdecipi 27.08.2013, 08:42
50. Tja..

Zitat von u.loose
Allerdings wird dann die marode GKV die ausschließlich durch Umverteilung überlebt, in die Pleite getrieben... Es wird also dabei bleiben, dass ordentlich Verdienende weiterhin über 7000 Euro im Jahr bezahlen müssen.... Aber ich weiß jetzt schon wie die sicher zahlreich eingehenden Wortmeldungen ausfallen werden (;-)
..Sie haben es richtig erkannt.Als überzeugter Neocon sind Sie hier einer der letzten Mohikaner.Ihr Raubtierkapitalismussystem ist halt ein Auslaufmodell.....:-)

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mundusvultdecipi 27.08.2013, 08:43
51. Na..

Zitat von sysop
Der Gesundheitsminister will das Geschäft der privaten Krankenversicherer deutlich ausweiten. Daniel Bahrs Idee: Künftig sollen sich alle Bürger privat versichern können und ihre Rechnungen zunächst selbst zahlen. Die Union reagiert mit Spott.
..da hat wohl einer schon einen AR Posten in der Schublade.Arbeitsbeginn ist der 23.9. 8°°Uhr!

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Wirbelwind 27.08.2013, 08:44
52.

Zitat von u.loose
Allerdings wird dann die marode GKV die ausschließlich durch Umverteilung überlebt, in die Pleite getrieben...
Herr Spahn hat völlig recht: Wenn die Versicherungspflichtgrenze fällt, dann muss im Gegenzug auch die Gesundheitsprüfung fallen. Es kann nicht angehen, dass die PKV Rosinenpickerei betreibt, während die GKV jeden aufnehmen muss, der von der PKV abgelehnt wurde.

Und dann wäre ich mal gespannt, wie sich die PKV unter gleichen Bedingungen schlägt.

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charly-11 27.08.2013, 08:44
53. Was soll der Quatsch ?

Von Seiten der FDP kennt man ja schon diese einseitige Klientel Politik. Ich erinnere an die Steuersenkung für Hotels. Und auch dieser Vorschlag ist wieder sowas von abartig, mag da gerade jetzt wieder ein kleines Parteispedchen geflossen sein ? Wer weiss ?Weg mit den privaten Krankenversicherung hin zu einer gemeinschaftlichen Versicherung in die jede Einkommensart von jeder (privaten uder juristischen) Person einzahlen muss. Diese Zweiklassenmedizin lässt sich mit vernünftigen Argumenten keinesfalls mehr begründen!

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ergoprox 27.08.2013, 08:47
54.

Zitat von sysop
Der Gesundheitsminister will das Geschäft der privaten Krankenversicherer deutlich ausweiten. Daniel Bahrs Idee: Künftig sollen sich alle Bürger privat versichern können und ihre Rechnungen zunächst selbst zahlen. Die Union reagiert mit Spott.
Typisch FDP, Lobbytröte der PKV (die aktuell große Probleme mit ihrem Geschäftsmodell hat). Mit der Ausweitung soll der Zusammenbruch des Systems noch eine Weile verhindert werden.

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Ludwigsburger 27.08.2013, 08:48
55. Es gäbe sicher viele Beamte ....

.... die gerne in die GKV gehen würden. Aber da der Arbeitgeber den Arbeitgeberanteil am Krankenkassenbeitrag nicht zahlt, kann sich das kaum jemand leisten, da man dann freiwilliges Mitglied mit Höchstsatz wäre. Ich kenne nur ein Beispiel .....

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hubertrudnick1 27.08.2013, 08:48
56. Lobbyist Bahr

Zitat von sysop
Der Gesundheitsminister will das Geschäft der privaten Krankenversicherer deutlich ausweiten. Daniel Bahrs Idee: Künftig sollen sich alle Bürger privat versichern können und ihre Rechnungen zunächst selbst zahlen. Die Union reagiert mit Spott.
Der Herr Bahr spielt sich als einen Lobbyisten auf und möchte den Privaten mehr Kunden bringen.
Jeder sollte es aber wissen, dass private Krankenkassen auch nur Abkassierer sind, die eine sehr hohe Rechnung aufmachen und nicht an ihre Kunden, sondern nur an ihren Profit denken.
Selbst kleine Selbstständige die vom Gesetzgeber gezwungen werden sich privat versichern zu lassen haben kaum den finanziellen Hintergrund diese Beiträge bis ans Lebensende bezahlen zu können.
Herr Bahr sollte sich mal die Frage stellen, warum sind so viele Bürger nicht mehr krankenversichert, doch sicherlich auch, weil viele Leute die Krankenkassenbeiträge nicht mehr aufbringen können.
Die Privatkassen sind nur was für Bürger die zu viel Einkommen haben, denn dort stimmt das Leistungsverhältnis nicht, einerseits werden zu viele unnötigen Untersuchungen durchgeführt, die zur Gesunderhaltung nicht notwendig sind und anderer Seite werden notwendige Maßnahmen dermaßen hoch abkassiert, so das es sich Kranke gar nicht leisten können.

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christophe_le_corsaire 27.08.2013, 08:48
57.

Zitat von hm....
... gibt es das system schon. die schweizer haben genau das was bahr vorschlägt. eine der auswirkung davon ist größerer wettbewerb und somit niedrigere Beiträge und ein individuell zugeschnittenes leistungsangebot. an die kritiker: erst mal kurz rüber schauen, informieren....
Vergleichen Sie hierzu bitte auch das Lohnniveau der Schweiz mit dem der BRD (a.k.a. EuroChina).

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cjbrummer 27.08.2013, 08:49
58. zu kurz gegriffen ...

Das Thema nur auf die PKV zu beschränken ist einfach zu kurz gegriffen. Zunächst einmal muss die gesetzliche Krankenversicherung auf eine einzige Versicherung für alle Bürger verschlankt werden. Für was benötigen wir weit mehr als 150 gesetzliche Krankenkassen? - jede mit eigenem Vorstand, Marketing usw. usw.? Geldverschwendung ohne Ende! Von daher: Eine gesetzliche Versicherung, die privaten lassen wie sie sind. Will jemand rein: O. K. - aber dann mit allen Konsequenzen - ohne Rückkehrrecht wenn es teuer wird im Alter. Das Senken der Bemessungsgrenze ist m. E. in Ordnung. Passieren kann ja auch in der PKV nichts mehr im Alter, da der Gesetzgeber ja hier einen Tarif (als Pflicht) analog zur gesetzlichen Versicherung als mind. Leistung einschl. der ähnlichen Prämie wie der mind. freiwilligen Versicherung in der GKV vorgegeben hat.

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restauradores 27.08.2013, 08:49
59. Nie mit FDP und

Zitat von leserin13
Die privaten Krankenversicherungen abschaffen und alle ohne Beitragsbemessungsgrenze einzahlen lassen, schafft genug Mittel für eine ordentliche medizinische Versorgung für alle, bei der auch Geld für Vorsorge vorhanden ist. Jetzt wird erst gehandelt, wenn das Kind in den Brunnen gefallen, d.h. die Krankheit akut ist.
selbst den anderen Parteien traue ich das nicht zu, so richtig es auch wäre.
Auf kurz oder lang muss es aber in diese Richtung gehen. Eine ORDENTLICHE Grundversorgung für ALLE, in die ALLE einzahlen. Wer wirklich noch zusätzlich sein 40qm Einzelzimmer mit Flachbildschirm, W-Lan, Essen von Meissner Porzellan, ein *** Cateringservice, etc. braucht, soll doch dann die teuren Zusatzversicherungen abschliessen.

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