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Fehmarn-Belt-Querung: Dänemark baut Supertunnel nach Deutschland

Röhre schlägt Brücke: Dänemark will den Fehmarn-Belt für mehr als fünf Milliarden Euro untertunneln. Das haben die Parteien des Landes nahezu einstimmig beschlossen. Ab 2020 wird es wohl eine feste Verbindung nach Schleswig-Holstein geben - dort hält sich der Jubel in Grenzen.

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MikeNaeheHamburg 01.02.2011, 17:45
1.

Aha .. 18 Kilometer Länge? Wenn ich mir die „Kachelzähler“ im Elbtunnel (3,3 Kilometer Länge) so ansehe, die hier jeden Tag den Verkehrsfluss zum Erliegen bringen, dann rechne ich eher nicht mit einer Zeitersparnis beim Queren des Fehmarnbelts.

Vielleicht sollten die Betreiber noch ein Hotel, eine Shopping-Mall und diverse Restaurans inklusive Parkplätzen gleich mit einplanen ;-)

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NachoMan 01.02.2011, 17:48
2. Dagegen!

Na,
wo bleiben die erzürnten Wutbürger?

Als die noch Brücke gebaut werden sollte haben übrigens noch viele einen Tunnel gefordert. Die wollen den jetzt bestimmt auch nicht mehr.

Greetings NachoMan

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axelkli 01.02.2011, 17:50
3. Klar

War ja mal wieder klar, daß die Deutschen dagegen sind.

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AllesGrau 01.02.2011, 17:56
4. Aus aktuellem Anlass

Nach dem letzten Unglück stehen doch sowieso - zu Recht -
alle eingleisigen Strecken auf der Dringlichkeitsliste
der DB.

Ein Teil des Umbaus wäre also sowieso fällig, die
Elektrifizierung (und damit auch Absicherung) der
Strecke ist jedenfalls Pflicht und der Ausbau
auf das Doppelgleis eigentlich auch.

Damit sinken die direkten Kosten der deutschen Seite
doch schon wieder deutlich.

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toledo 01.02.2011, 17:56
5. .......

Klar, dass der muffige deutsche Umweltmichel wieder mal was gegen ein Verkehrsprojekt zurechtstammelt. Offenbar kann man in diesem Land nichts mehr, aber auch gar nichts mehr an Verkehrsinfrastruktur durchsetzen, ohne dass Quasselköppe dagegen anrotzen! Auch gegen den Umweltheilsbringer Bahn wird Front gemacht! Was für ein Narrenstaat!
Ich verspreche mir eher sinkende Preise in den deutschen Ostseebädern, wenn sie sich mit der dann leichter erreichbaren skandinavischen Konkurrenz auseinandersetzen müssen!
Hoffentlich findet nicht noch jemand eine seltene Muschelart oder irgendeinen Drehwurm auf dem Meeresboden....

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elschmido 01.02.2011, 17:59
6. Typisch Deutsch

Da wird ein wunderbares Jahrhunderwerk geplant und die Deutschen sehen schon wieder die Nachteile.

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alfredjosef 01.02.2011, 17:59
7. Øresund

Der mangelnde Jubel ist kaum zu verstehen - wenn man sich die Øresund-Region anschaut. Dort hat die neue Brücke zu einem riesigen Boom geührt. Eine ganz neue Stadt - Ørested auf Amager - wurde hochgezogen, es ist erstaunlich!

Aber das sind ja auch Dänen - die jammern nicht, die wissen gute Gelegenheiten zu nutzen.

Wie sagt man?

Gut geht's den Dänen und denen die den Dänen nahestehen.

aj

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The Self 01.02.2011, 18:03
8. Das wäre doch was

eine Einkaufzentrum mit Glasdach. Ein Prestigeprojekt was sicher manch einem Politiker das i- Tüpfelchen in seiner Karriere geben würde.
Aber solange das die Dänen bezahlen wollen würden, die werden ja gefragt, warum nicht?

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s.s.t. 01.02.2011, 18:10
9. ...

Zitat von sysop
Röhre schlägt Brücke: Dänemark will den Fehmarn-Belt für mehr als fünf Milliarden Euro untertunneln. Das haben die Parteien des Landes nahezu einstimmig beschlossen. Ab 2020 wird es wohl eine feste Verbindung nach Schleswig-Holstein geben - dort hält sich der Jubel in Grenzen.
Respekt vor der klaren Entscheidung, die auch von der Bevölkerung mit getragen wird.

Ich maße mir natürlich kein Urteil über die Wirtschaftlichkeit an, wenn selbst schon Experten (Gutachter) darüber uneins sind.

In dem Artikel verstehe ich diese Sätze nicht:
"Was nach Fortschritt klingt, ist für die Ferienorte auf Fehmarn und viele Ostseebäder in der Lübecker Bucht wahlweise ein Rückschritt oder der blanke Horror. Die zubetonierten Orte strahlen oft noch den Mief der siebziger Jahre aus."

Rückschritt in die 50er? Oder haben es die Anwohner der Lübecker Bucht es bereits in der Vergangenheit mit dem Beton etwas sehr übertrieben?

Schienenwege und Straßen lassen sich durchaus umweltverträglich bauen, kostet halt ne Stange mehr.

Viele dt. Touristen ziehen auch bei einer besseren Anbindung ein Ferienland vor, dessen Sprache sie beherrschen. Evtl. könnte auch der Rückbau des Betons der 70er Jahre (??) die Attraktivität der Lübecker Bucht steigern.

Aber ich seh schon, irgendwo im Großraum Fehmarn wird sich so ein Wachtelkönig finden bzw. zumindest hören lassen

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