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Ferienwohnungen: Airbnb und Co. missachten Berliner Vermietungsverbot

Ganze Wohnungen an Touristen vermieten - das ist in Berlin nun verboten, es drohen 100.000 Euro Bußgeld. Doch wer im Netz sucht, wird weiter fündig: Airbnb und Wimdu legen sich mit der Stadt an.

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aztecsoui 02.05.2016, 21:46
20.

Zweckentfremdung für Sporthallen geht aber in Berlin in Ordnung ne?

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ziehenimbein 02.05.2016, 21:47
21. Dann eben nicht mehr Berlin!

Wir waren in den letzten Jahren dreimal in Berlin und hatten Ferienwohnungen auch über airbnb, die Jugendherberge für vier Personen wäre zu teuer geworden. Ich finde, wir haben auch recht viel Geld in der Stadt gelassen, was wir demnächst wohl eher wieder woanders ausgeben werden. Schade eigentlich!

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j.vantast 02.05.2016, 21:50
22. Kommt drauf an

Zitat von quorthon
Was ist eigentlich mit den ganzen Wohnungen, die Arztpraxen, Anwaltsbüros etc. sind? Hier wäre doch sicher Platz für arme Großfamilien.
Wenn es sich legal um ein Mischgebiet handelt in dem Wohnungen gewerrblich genutzt werden dürfen, dann ist das durchaus legal.
Interessanter ist der Leerstand, der von Spekulanten zur Steuervermeidung genutzt wird. Das ist zwar tatsächlich auch legal, gehört aber mindestens genauso dringend bekämpft wie illegale Ferienwohnungen.
Aber wer als Wohnungseigentümer eine Wohnung als Gewerbeimmobilie vermietet hat deutlich weniger Stress mit Mietern als wenn er die Wohnung als Wohnraum vermietet.

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bbrot99 02.05.2016, 21:56
23. Weiter so Berlin

ich bin es leid Berichte zu lesen, in denen Unternehmen versuchen Tatsachen zu schaffen um Recht zu beugen (Uber, AirBnB, Wimdu, AirBerlin.....). Strafen sind nur dann wirksam, wenn sie auch durchgesetzt werden - ansonsten hat der Aufwand nichjt gelohnt

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j.vantast 02.05.2016, 21:56
24. Kann ich nicht verstehen

Zitat von WeissAuchAllesBesser
Eigentlich sollten man von Berlin erwarten, dass dort auch Denunziationsprämien eingeführt werden. Außerdem sollte man für die Vermieter von Ferienwohnungen natürlich auch öffentliche Pranger einrichten. Wichtig wäre dabei aber, dass die Delinquent*innen nur mit veganen Lebensmitteln beworfen werden; alles andere wäre unmenschlich. Alternativ könnte man auch den sozialen Wohnungsbau fördern. Das wäre wahrscheinlich sogar zielführender, leider aber auch sehr unideologisch. Also lieber doch auf das "Kapital" schimpfen und irgendwas verbieten...
Offenbar haben die meisten nicht begriffen dass es nicht um ein generelles Verbot von Ferienwohnungen geht sondern um den Missbrauch von Wohnungen, die als Wohnraum gedacht, aber als Ferienwohnungen vermietet werden. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Ferienwohnung ist weder als solche angemeldet noch werden entsprechende Einkünfte aus der Vermietung der Ferienwohnung versteuert. Und dreist wird sowas auch noch über Internetportale angeboten.
Und die Stadt soll also mehr Sozialwohnungen bauen damit mehr günstige Wohnungen als unregistrierte Ferienwohnungen benutzt werden können und sich so manche Leute auf Kosten Wohnungssuchender die Taschen vollstopfen?
Also lieber das Kapital schützen und auf die nicht so betuchten Wohnungssuchenden oder die Politik schimpfen?

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taddeusz 02.05.2016, 21:56
25. Kim Jong Un

Ausser verbieten fällt den Politikern ja nicht mehr viel ein.

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lab61 02.05.2016, 21:58
26.

Zitat von noalk
Wer eine Wohnung sucht, soll über airbnb die Wohnung belegen und nach dem "Ferienende" in der Wohnung bleiben und die ortsübliche Miete zahlen. Wäre interessant, ob ein Gericht einer Räumungsklage des Vermieters stattgeben würde.
Ich muss sagen, dass dies eine hervorragende Idee ist.
Man sollte sie weiter verbreiten.
Die airbnb-Vermieter würden innerhalb kürzester Zeit dermaßen verunsichert, weil sie ja nie wissen können, ob der nächste vermeintliche Feriengast nicht auf so ein (nennen wir es mal) "Mietokkupant ist. Sämtliche nachfolgenden Buchungen würden platzen, un der Anbieter müsste seine Buchungskunden entschädigen.

Es wird den Vermietern auch nichts helfen, fadenscheinig, befristete Mietverträge abzuschließen.
Es gibt nur drei rechtlich zulässige Gründe für die Befristung von Mietverträgen:

1.: Wenn der Vermieter die Räume später selbst nutzen oder engen Familienangehörigen zur Nutzung überlassen will.

2.: Die Räume nach Ablauf des befristeten Mietverhältnisses beseitigen - sprich abreißen - oder umbauen oder instandsetzen/sanieren will.

3.:
Wenn die Wohnräume an einen zur Dienstleistung verpflichtete Person vermietet werden. Also wenn es sich um eine Dienstwohnung handelt.

Alle drei Gründe lassen sich überprüfen.

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j.vantast 02.05.2016, 21:58
27. Nanu?

Zitat von brooklyner
Wenn einem auf die einfache Frage, ob man als Bewohner der eigenen Eigentumswohnung nicht mehr befugt ist, seine 4 Wände in der Zeit zu vermieten, in der man lieber unter der asiatischen Sonne seine Geschäfte macht, keiner eine klare Antwort geben kann, scheint das Personal nicht gerade die Kompetenz zu besitzen, dieses im Ansatz zwar nachvollziehbare, aber grotesk unprofessionell umgesetzte Gesetz durchziehen.
Wenn Sie die Presse aufmerksam verfolgt hätten, so hätten Sie sich Ihre Frage längst selbst beantworten können. Aber aufgrund der eigenen Inkompetenz hier über DDR 2.0 zu schwadronieren ist offenbar einfacher und erfordert keine Mühe.

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dt69555899 02.05.2016, 22:05
28. Be the change that you want to see in the world ...

Es ist super, in Berlin und anderen Metropolen eine Alternative zu den üblichen Hotel Übernachtungsangeboten zu haben. Es ist auch gut, Alternativen zum Taxifahren mit "UBER" zu haben. Nutzen muss das keiner, wenn nicht gewünscht. Für mich sind diese Angebote ein Ausdruck von Entscheidungsfreiheit. Gerade in den Metropolen, sollte viel mehr darauf geachtet werden, welche Wohnungen überhaupt bewohnt werden und nicht nur ein Objekt der Spekulation sind und deswegen eigentlich das ganze Jahr leer stehen und noch nicht einmal via einer Wohnungsvermittlung auf Zeit gebucht werden können.

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neurobi 02.05.2016, 22:08
29.

Zitat von LeoWalter
Das vom Bürgermeister Michael Müller (SPD) vorangetriebene Zweckentfremdungsgesetz für Wohnungen in Berlin. Aus politischem Gründen wird versucht hier ein selbst für einen juristischen Laien offenkundiges verfassungswidriges Gesetz durchzuboxen. Die Unmengen an Klagen die Berlin verlieren wird, werden teuer für den Steuerzahler. Hier geht es klar um Wahlkampf mit Steuergeldern. Nicht nur einem juristischen Laien auch der SPD war sicher klar, dass dieses Zweckentfremdungsgesetz ohne allgemeinen Bestandsschutz keinen Chance vor Gerichten haben wird. Der Senat wird alle Klagen teuer verlieren und die SPD wird sagen. Schaut her lieber Wähler wir haben gekämpft wie ein Tiger. Gleich ein sauberes Gesetz schreiben mit Bestandsschutz für 6300 legale registrierte Ferienwohnungen und es ist Ruhe im Karton. Andere deutsche Städte mit klügeren Politikern, die das Grundgesetz achten, haben vor gemacht und gleich saubere Gesetze geschrieben.
Was soll denn daran Verfassungswidrig sein?
Das einziehen von Steuern auf Mieteinnahmen?
Das Durchsetzen von Baurecht?

Ich hoffe Berlin wird knallhart durchgreifen und die Einnahmen zur Schuldentilgung einsetzen.

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