Forum: Wirtschaft
Finanzdeals des libyschen Regimes: Wie die Wall Street Gaddafi umgarnte

US-Finanzgrößen feierten Party in der libyschem Wüste, schickten Tony Blair als Verhandler: Seit George Bushs Tagen buhlte die Wall Street um Gaddafis Ölgelder - und sicherte sich milliardenschwere Aufträge. Erst jetzt wird klar, wie weit die Geldhäuser dem wirren Despoten entgegenkamen.

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namlob 07.03.2011, 10:37
1. ........

Zitat von sysop
US-Finanzgrößen feierten Party in der libyschem Wüste, schickten Tony Blair als Verhandler: Seit George Bushs Tagen buhlte die Wall Street um Gaddafis Ölgelder - und sicherte sich milliardenschwere Aufträge. Erst jetzt wird klar, wie weit die Geldhäuser dem wirren Despoten entgegenkamen.
Korrekt.
Ich wies darauf hin.
http://www.lanacion.com.ar/1355025-e...rce=p-notasrel

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berglicht 07.03.2011, 10:41
2. "Im Westen nichts Neues"

Und, was sagt uns das jetzt?

Das konnte sich doch JEDER klar denkende Mensch hier denken!
Das war doch schon bei unseren "ADI" so!
WARUM sollte sich daran was geändert haben?
Vorher Staatspräsident danach Verbrecher!
Jetzt berufsmäßige Empörung allenthalben!
Verlogenheit ÜBERALL!!

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infernum 07.03.2011, 10:55
3. Demokratien umgarnen Diktaturen

Solange die selbstgefälligen Demokratien keine Skrupel haben, Diktaturen und sei es auch nur inderekt zu unterstützen, werden sich die Verhältnisse in diesen Ländern nicht ändern! Nein, halt! Sie ändern sich höchstens, wenn sich die jeweiligen Völker selbst dazu durchringen und Revolutionen anzetteln. So viel zu der Vorbildfunktion "unserer" Gesellschaftsordnungen. Wo es opportun ist, bleibt Geld wichtiger als Blut - oder kann auch mit dem Blut nach wie vor gut Geld verdient werden.
Laut des Artikels gingen das Who is Who der Finanzwelt bei Gadaffi ein und aus und die sonst so feinsinnigen und heuchlerisch um die Welt besorgten Politiker tun es auch. Nicht, um daraus eine bessere zu machen. Nein, um sich ihren persönlichem Profit ein wenig zu steigern, gemäss der Maxime des Homo oeconomicus. Und danach wird erklärt: Es geht nicht anders; Realpolitik; Energieversorgungssicherheit etc. Tja liebe Lockerbie-Opfer: Danke, dass ihr Euch für unsere Urlaubsfahrten mit dem Auto geopfert habt. Toni Blair legt für Euch gern in Tripolis ein gutes Wort ein. Es wird Zeit, Nabelschau zu halten angesichts der Ereignisse in Nordafrika und anderswo. Nur dafür sind wir nicht bereit.

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Ylex 07.03.2011, 11:13
4. Selektive Wahrnehmung

Zitat: „Erst jetzt wird klar, wie weit die Geldhäuser dem wirren Despoten entgegenkamen.“

Wem wird das erst jetzt klar? – der Presse? Merkwürdig, denn selbst mir als unbedarftem Menschen war das schon längst klar, zumindest im Prinzip. Sich hinter seiner selektiven Wahrnehmung zu verstecken und dann überrascht zu tun, wirkt nicht gerade überzeugend. Es ist fast eine Regel: Erst wenn Diktatoren wackeln, wird aufgedeckt, wie sehr sie wegen ihrer ergaunerten Milliarden von der internationalen Finanzindustrie umschmeichelt werden. Es gibt noch genügend sattelfeste Despoten auf der Welt, die schwerreich sind – Recherche tut not.

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oliver twist aka maga 07.03.2011, 11:16
5. ...

Zitat von sysop
US-Finanzgrößen feierten Party in der libyschem Wüste, schickten Tony Blair als Verhandler: Seit George Bushs Tagen buhlte die Wall Street um Gaddafis Ölgelder - und sicherte sich milliardenschwere Aufträge. Erst jetzt wird klar, wie weit die Geldhäuser dem wirren Despoten entgegenkamen.
Was soll man über den Lügner B-LIAR noch sagen? Den einen Diktator mit Lügen über MDW zu stürzen, den anderen hingegen umgarnen und ihm Interna der britischen Regierung preiszugeben. GWB hatte zumindest den Anstand, sich aus der Politik zurückzuziehen.

Und dass die "Finanzindustrie" mit jedem Geschäfte macht, auch mit blutrünstigen Tyrannen, ist ja nichts Neues. Wäre Saddam noch an der Macht, würde sie auch mit ihm Geschäfte machen.

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mischpot 07.03.2011, 11:19
6. Geschacher

und was ist bei diesem ganzen Geschacher dem libyschen Volk zugute gekommen? Nichts rein gar nichts. Das Öl gehört dem Volk wie Wasser.

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ElRaton 07.03.2011, 11:19
7. Bliar

Zitat von sysop
US-Finanzgrößen feierten Party in der libyschem Wüste, schickten Tony Blair als Verhandler: Seit George Bushs Tagen buhlte die Wall Street um Gaddafis Ölgelder - und sicherte sich milliardenschwere Aufträge. Erst jetzt wird klar, wie weit die Geldhäuser dem wirren Despoten entgegenkamen.
Ach, derselbe Tony Blair der die Welt damit belog, dass Saddam's WMDs innerhalb von 45 minuten gestartet werden können?

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havo 07.03.2011, 11:29
8. Was ist mir den anderen Wirtschaftspartnern

Zitat von sysop
US-Finanzgrößen feierten Party in der libyschem Wüste, schickten Tony Blair als Verhandler: Seit George Bushs Tagen buhlte die Wall Street um Gaddafis Ölgelder - und sicherte sich milliardenschwere Aufträge. Erst jetzt wird klar, wie weit die Geldhäuser dem wirren Despoten entgegenkamen.
Geschäfte machen hat doch oberste Priorität. Wer denkt denn da an Menschenrechte. Wenn es in China richtig raucht, haben wir es doch auch alle gewusst, unser Gewissen aber auf dem "globaliserten Markt" zu Grabe getragen.

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namlob 07.03.2011, 11:37
9. .....

Zitat von berglicht
Und, was sagt uns das jetzt? Das konnte sich doch JEDER klar denkende Mensch hier denken! Das war doch....
Falsch:
Erst Gannove, dann nützlicher Gannove. Auch Sadam Hussein war nützlicher Gannove.

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