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Finanzexperte Schick: "Eine Facebook-Währung würde bisherige Zahlungswege verdrängen"
REUTERS

Facebook will eine eigene Währung einführen - und stößt damit auf große Bedenken. Der Konzern könnte seine marktbeherrschende Stellung bei sozialen Medien auf die Finanzwelt ausdehnen, fürchtet Finanzexperte Gerhard Schick.

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tadel 25.06.2019, 08:13
1.

Und wie will man das konkret verhindern? Es gibt genügend Länder auf der Welt, da wäre die Option die Facebook künftig anbietet eine massive Verbesserung gegenüber dem Ist-Zustand. Nimmt sich Europa aus, wird der Währungskorb nur mit Dollar gefüllt sein und die Macht der US-Regierung noch weiter reichen als ohnehin schon.

Ich weiß auch nicht, warum ständig auf dem Datenschutz herumgetanzt wird. Es sollte allmählich klar sein, dass dieser der Mehrzahl vollkommen gleichgültig ist. Außerdem wurde doch der Datenschutz mit der DSGVO, auch mit Hilfe der Grünen, gerade doch so überaus revolutionär umgekrempelt!

Libra ist ein Problem vor allem für Banken, die zwar ständig von den Chancen der Blockchain geredet, aber am Ende doch wieder keine Innovation zustande gebracht haben.

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hajomango 25.06.2019, 08:17
2. Wieso?

"Das muß unbedingt verhindert werden", heißt es im letzten Satz. Wieso? Wenn ich über meine Bank überweise, weiß die Bank alles, wenn ich Google Pay nehme, weiß Google alles, wenn ich Samsung Pay nehme, weiß eben Samsung alles. Was ist da bei Facebook anders? Ich denke, das System wird zu Recht erfolgreich sein und es ist mir egal was Facebook weiß.

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TimBimmler 25.06.2019, 08:33
3. Die Deutschen lieben Bargeld und mit nem Handy bezahlen ist unsicher

Nach wie vor gilt "Bargeld lacht". Bargeld existiert meist für den Fiskus nicht. Die Deutschen gehören zu den wenigen Völkern, die noch gern und viel bar bezahlen. Darüber hinaus sehe viele (wie auch ich) das Bezahlen mit dem Handy als problematisch. Man kann die stehlen, man kann die hacken, man kann Überwachungsapps drauf schleusen. Es wird also zumindest in Detuschland noch eine gaaaanze Weile dauern, bis sowas eventuell Hauptzahlungsmittel wird. Darüber hinaus ist es ja ähnlich wie bei Paypal und Co. dem Staat und klassischen Banken ein Dorn im Auge: Die Transaktionsgebühren gehen an die Firmen in den USA (siehe Paypal) oder nach Irland oder beides. Wenn es soweit ist, dass unser Zahlungsverkehr hauptsächlich über Firmen aus den USA abgewickelt wird, dann müsste die EU endlich mal in die Pötte kommen von wegen "online Steuer", eigenen Services oder ähnlichem. Sonst ist der Kuchen mal wieder verteilt, bevor Deutschland/EU überhaupt in den Startlöchern sind (siehe Google, siehe Amazon, siehe Apple).

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mori1982 25.06.2019, 08:33
4. Kritik ist angebracht

Der Datenschutz und die Datenverwertung ist der eine kritische Punkt. Ich möchte auch daran erinnern, wie im Zuge der US-Wahlen skizziert wurde, wie Facebook-Accounts gehijackt/gehackt wurden. Und damals ging es nur darum, Informationen über diese Accounts zu verbreiten. Mit Kryptowährung ergeben sich da ganz andere Möglichkeiten. Hinzu kommen, die Mängel die auch andere Kryptowährungen haben. Ich weiss nicht, ob es dann bei Facebook auch Tan-Verfahren geben wird, aber wenn nicht, sagt das schon einiges über die Sicherheit aus.

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marcanton80 25.06.2019, 08:34
5. Überschrift

Also vorweg ich halte da auch nicht viel von das ausgerechnet Facebook das macht aber das die Herren Banker ihre alleinige Macht schwinden sehen aus dem nichts Geld zu schaffen beunruhigt mich jetzt eher weniger .Die Aussage von dem Engländer ist am besten "Wir wollen keinen wilden Westen "lol was haben wir die letzten Jahrzehnte denn gehabt im Finanzsektor....die glauben auch wir haben schon wieder alles vergessen

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gigi76 25.06.2019, 08:34
6. Pseudokritik

Die größte Gefahr könnte wohl darin liegen, dass der Staat die Macht über die Geldmenge verliert. Eine Entschuldung über die Notenpresse wird schwieriger, weil die Menschen bei hoher Inflation auf Libra als Zahlungsmittel ausweichen.

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enforca 25.06.2019, 08:35
7. Arme Bankster

Die armen Bankster sehen ihre Felle wegschwimmen. Ja, die Facebook-Währung macht Banken überflüssig, ist aber genauso zentralisiert und die Frage ob man Facebook so viel Macht geben möchte, ist durchaus berechtigt. Allerdings fürchten die Bankster nur, dass sie sich nicht mehr an unserem Sklaven-Inflationsgeld laben können.
Um die Banken und Zentralisierung zu überwinden, müssen die Menschen verstehen wie echte Kryptowährungen funktionieren. Und für die denen etwa Bitcoin zu volatil ist, gibt es bereits jetzt schon an den Dollar gebundene stable-coins, die aber nicht unter der Fuchtel von Facebook stehen.

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MartinJenne 25.06.2019, 08:35
8. mal ne Frage:

Kritik kommt immer nur von den üblichen Verdächtigen: Banken und die Grünen. Gibt es irgendwo Infos, wie diese Idee von Leuten gesehen wird, die keine Interessen haben? Es soll ja keine "Facebook"-Währung werden, sondern von einem Konsortium kontrolliert werden.

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franxinatra 25.06.2019, 08:40
9. Da haben wir aber einige an Blauäugigkeit nicht zu überbietende...

Konsumenten in der Gemeinde; an sich wäre mir der Datenwahn ja auch egal.
Aber die Erfahrung zeigt, wie fahrlässig mit dem Datenschutz umgegangen wird. Wer genügend kriminelle Energie aufzubringen bereit ist verfügt über ein enormes Machtpotential.

Und wie wenig erfasst wird, wo es schon mit einer Aufspaltung von Konzernen anfangen müßte ist für mich noch Besorgnis erregender.

Und am Ende hängt sich die breite Masse an die chinesischen Netzwerker, die um doch einiges geschickter agieren als ihre Geburtshelfer Google&Co...

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