Forum: Wirtschaft
Finanzierungskonzept: SPD will für Grundrente Kranken- und Arbeitslosenversicherung a
Jörg Carstensen / DPA

Nach monatelanger Suche hat die SPD nach SPIEGEL-Informationen eine Finanzierungsmöglichkeit für ihr Lieblingsprojekt Grundrente gefunden. Das Problem: Sie wird dafür ein Versprechen brechen müssen.

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phantasierender... 09.05.2019, 19:28
20. wieso werden diese Leute nicht

verklagt ? sie bereichern sich und plündern unsere Steuergelder ! Ich habe das Gefühl unsere fleißigen Steuerzahler sind alle noch im Dornröschenschlaf ... Himmel Herrgott wer wählt diese Partei bloß....Kopfschütteln

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Paul-Merlin 09.05.2019, 19:28
21. Der Clou ist ja, dass dann

Zitat von susungrienkraut
Für die letzten Wohltaten der Regierung wurden immer wieder die Sozialkassen herangezogen, die Empfänger sind aber keine Zahler in diese Kassen. - Rentenversicherung Ost ist sinnvoll und notwendig, aber Aufgabe Aller, nicht nur der Beitragszahler, zunächst West später Deutschland - Mütterrente ist eine gute Idee, sollte aber von Allen finanziert werden -Grundrente statt Hartz 4 stellt für manchen seine Würde wieder her, ist also sinnvoll, sollte aber von allen finanziert werden. Finger weg von den Sozialversicherungen und Einführung eines Sozialfonds, in den jeder nach seinen Einnahmen einzahlt, alternativ Steuerfinanzierung für die genannten und weitere Projekte.
absehbar ist, dass den Sozialkassen Finanzmittel fehlen, d. h. auf Dauer läuft es dann wieder auf Beitragserhöhungen hinaus. In Deutschland bezahlen im Ergebnis vor allem die Normalverdiener die sozialen Wohltaten denen sich SPD und Co. rühmen. Unterm Strich geht es einem Teil der arbeitenden Bevölkerung bereits schlechter als den beglückten Sozialempfängern. Die Arbeitnehmer werden nur noch verarscht. Bei dieser SPD kann ich beim besten Willen kein Wahlkreuzchen mehr machen. Die Partei stirbt, das ist noch das Beste was diesem Land passieren kann.

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j.w.pepper 09.05.2019, 19:31
22. Das ganze sogenannte Konzept...

...riecht für mich im wesentlichen verfassungswidrig. Wenn Mutti das im Sinne der weiteren taktisch bedingten Sozialdemokratisierung der CDU mitmachen sollte (nur um die Unter-15-Prozent-Splitterpartei SPD weiter zu schwächen), würde ich doch noch zum Merkel-Gegner. Die Grundrenten-Schnapsidee ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die in die Rentenkasse eingezahlt haben. Nichts gegen eine Grundversorgung, wo erforderlich, aber dann bitte als Sozialhilfe aus Steuermitteln. Und unterhalb dessen, was Einzahler herausbekommen.

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claudio_im_osten 09.05.2019, 19:31
23. Das Konzept Grundrente ist richtig.

Das Konzept Mindestlohn war es auch. Solange von den Christ-Liberalen nichts als Blockaden kommen, ist es leider so, dass die SPD halbseidene Klimmzüge macht. Mit der Zeilrichtigung hat sie trotzdem Recht.
Die Alternative ist doch klar: Solche Kosten müssen aus Steuermitteln kommen und nicht von den Beitragszahlern und damit nicht in erster Linie vom "kleinen Mann". Hierzu sollten die Sozialdemokraten eine klare Linie verfolgen - und das wäre wenigstens glaubwürdig.

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ludwig49 09.05.2019, 19:32
24. Umverteilungen sind sinnlos...

...wenn nicht am Anfang das grundsolide Renten-Modell steht. In Österreich geht das. In Deutschland wird gegenfinanziert, und wenn in guten Zeiten etwas übrig bleibt, dann folgt das Modell "Gießkanne". Politik ist das nicht, eher schon Verwaltung ohne Fortbildung !

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alfredo24 09.05.2019, 19:34
25. USt.-Betrug (USt.-Karussell) kostet viel mehr u. wird nicht bekämpft.

Es ist schon unverschämt, was sich die SPD wieder ausgedacht hat. Den USt.-Betrug (USt.-Karussell), der Hunderte von Mrd. (!) Steuergelder Jahr für Jahr kostet, kennen die Politiker aller Parteien schon seit 20 Jahren und die Politik kann/möchte nichts dagegen unternehmen. Die Politiker sollten schon bei den nächsten Wahlen, egal auch wenn es die EU-Wahl ist, einen Denkzettel erhalten, damit diese armselige Politik beendet wird.

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BurgRitter 09.05.2019, 19:36
26. Hütchenspieler,

ohne jedweden Ansatz von Standing?

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rainer82 09.05.2019, 19:37
27. Eine überzeugende Lösung

haben die Sozialdemokraten in dieser Frage offenbar gefunden. Das Rentnerinnen und Rentner kein Krankentagegeld beziehen können, sollte ja ohnehin logisch sein. Insofern ist nur zu hoffen, dass diese so naheliegende Lösungsmöglichkeit auch genutzt wird. (Es sei denn, ideologische Verbohrtheit führt bei anderen Parteien zur Ablehnung dieses Vorschlags, den findige Köpfe hervorgebracht haben.)

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odapiel 09.05.2019, 19:40
28. Kurz und prägnant

Die haben doch einen Sprung in der Schüssel!

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kamisk 09.05.2019, 19:41
29. Wo ist die Ungerechtigkeit ?

Der Beitrag zur Krankenversicherung ist vom Gesetz auf 14,6 % festgelegt. Wenn kein Anspruch auf Krankengeld besteht -wie bei einem Rentner- sind dies 14,0 % !! Die Ungerechtigkeit liegt ggf. darin, dass Rentner bisher zuviel Beiträge zahlen mussten. Die Krankenkasse erhält also bei einer Rente von 1000 € dann statt 146 € nur 140 €. Damit sind die Kosten für Rentner sicherlich nicht durch diese Beiträge voll gedeckt. Die 6 € weniger - was machen die aus ? Aber motzen ist natürlich befreiend ...

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