Forum: Wirtschaft
Finanzierungskonzept: SPD will für Grundrente Kranken- und Arbeitslosenversicherung a
Jörg Carstensen / DPA

Nach monatelanger Suche hat die SPD nach SPIEGEL-Informationen eine Finanzierungsmöglichkeit für ihr Lieblingsprojekt Grundrente gefunden. Das Problem: Sie wird dafür ein Versprechen brechen müssen.

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gysc 09.05.2019, 20:58
60. kein Geld

Im Grunde ist also eig. kein Geld da für die Grundrente? Dann vllt. mal sein lassen oder woanders erstmal optimieren? Die können auch nur Geld rauswerfen.

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Brinke 09.05.2019, 20:58
61. Wie wärs mit

Bundeswehretat, erhöhung der Reichensteuer, Erbschaftssteuer o.Ä.... ach wir sprechen ja von der SPD

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mirage122 09.05.2019, 20:59
62. Immerhin ein Vorschlag, über den man diskutieren kann!

Aber wenn man hier im Forum die Beiträge liest, herrscht großes Entsetzen. Da fühlt sich die arbeitende Bevölkerung ungerecht behandelt und wie eine Kuh, die permanent gemolken wird. Schon mal was von dem Wort Solidarität gehört? Ein Vergleich mit Privatversicherten, Beamten und Diäten-Erhöhungen kann in diesem Zusammenhang doch gar nicht angeführt werden. Was hat das Eine denn mit dem Anderen zu tun? Ist der Vorschlag so schlimm, weil er von der Sozen-Seite kommt? Immerhin haben Olaf Scholz und Hubertus Heil aber gleichzeitig über die Finanzierung der Grundrente nachgedacht. Das ist doch schon mal im Gegensatz zu anderen Hirngespinsten ein Vorteil. Oder sind sie ständigen Meckerer besser oder diejenigen, die lieber gar nichts verändern wollen? Interessant ist auch die Behauptung, dass die "Alten" ständig bei den Ärzten herum sitzen. Da habe ich speziell in den letzten 2,5 Jahren, in denen ich leider viel in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen verbringen musste, ganz andere Erfahrungen machen müssen. Man kann kaum glauben, mit was für abenteuerliche "Gebrechen" sich bereits 30jährige herumschlagen müssen. Das angestrebte Ziel ist ganz einfach eine Früh-Verrentung. Nicht zu vergessen ist außerdem, dass die meisten Krankenkassen in den letzten Jahren immense Überschüsse eingefahren haben und diese teilweise auch an die Versicherten weiter geben - meine jedenfalls. Die meisten Herrschaften hier im Forum ist offensichtlich nicht bewusst, unter welchen finanziellen Verhältnissen nicht wenige Rentner heut leben müssen - und das trotz Berufstätigkeit und Kindererziehung. Manchmal hilft nachdenken und sich informieren, bevor man auf andere herumhackt!

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Klekih_petra 09.05.2019, 20:59
63. Typisch deutsche Politik

Man tut was, aber dafür geradestehen muss der Steuerzahler. So finanziert man wieder einmal die Unternehmensgewinne mit Steuergeldern. Ich möchte mal eine Regierung sehen, die was konsequent macht: Zwingt endlich Unternehmen wie die Post und ihre Sub-Unternehmer dazu, ihre Arbeitnehmer gut zu bezahlen, Renten- und andere Sozialbeiträge abzuführen. Wenn dann noch jeder - auch Amazon, Google und Frau Kladden - gerechte Steuern bezahlt, kommen wir schon weiter.
Ich meine, das heißt "Soziale Marktwirtschaft", oder?

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interessierter Laie 09.05.2019, 21:00
64. Tolle Idee!

Weit über 50 Prozent der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen werden für Rentner gezahlt. Das ist pro Person mehr als das doppelte dessen, was für jüngere anfällt. Und sie zahlen (wie im Beitrag geschrieben) nur den halben Beitrag, denn es gibt ja keinen Arbeitgeber mehr. Das Krankentagegeld ist dagegen ein Klacks. Diese Maßnahme geht momentan, weil die KV Überschüsse hat, aber in kürzester Zeit reißt sie ein zusätzliches Loch in die gesetzliche KV. Die AV wirkt zunächst vernünftiger, weil es durch die Demographie zunehmenden Mangel an Arbeitskräften geben wird. Aber die Digitalisierung und der ökologische Umbau der Wirtschaft werden zu strukturelle Arbeitslosigkeit führen. Also zusammengefasst: Zwei Planken aus dem Rumpf gerissen, um die Kajüte zu verkleiden...

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swarf 09.05.2019, 21:02
65. Was ist das wieder für ein blanker Unsinn??

Und wieder werden Kosten der Allgemeinheit den Arbeitnehmern aufgebürdert. Wie lange soll das gut gehen? Und damit möchte die SPD wählbarer sein???

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spon-facebook-10000420664 09.05.2019, 21:21
66. Unwählbar

Die SPD ist für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer schon seit mehr als 4 Jahrzenten absolut unwählbar..

Man sollte mal die Privilegien und Überversorgung der Beamtenpensionäre kürzen. Ein Einsparpotential im zweistelligen Milliardenbereich.

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Objectives 09.05.2019, 21:23
67. SPD ist die Enteignungspartei der Mittelschicht

Warum wurde/wird die Mittelschicht immer kleiner? Weil sie für alle sozialen Wahlgeschenke der SPD bluten muss. Paradoxerweise dient dieser Umstand der SPD noch als Legitimierung für weitere Umverteilung von der Mittelschicht nach unten. Kein Arbeitnehmer, der noch bei Sinnen ist, kann diesen Haufen noch wählen.

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klimbimbula 09.05.2019, 21:29
68. Aha.

Es ist und bleibt ein neuer Ausgabentopf, den zu finanzieren wir uns -in Anbedacht der drohenden Rezession- schon gar nicht leisten können und sollen! Und das Beste: wir werden noch für dumm verkauft und bekommen das Ganze als lausigen Taschenspielertrick serviert. Mann, was werden wir vera....t...

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aberoderovski 09.05.2019, 21:31
69. Ich weiss nicht...

Das hört sich auf den ersten Blick erstmal ziemlich dumm an. Und... wie wollen die das dann verkaufen?

Oder ist das nur vom Medium falsch dargestellt? Hilfe! Alles ist so kompliziert...

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