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Finanzierungskonzept: SPD will Grundrente aus Steuermitteln finanzieren
Jörg Carstensen / DPA

Die zuständigen SPD-Minister haben sich nach SPIEGEL-Informationen auf die Finanzierung der Grundrente geeinigt: Das Projekt soll demnach aus Steuermitteln finanziert werden. Die sogenannte Mövenpicksteuer werde daher abgeschafft.

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fin2010 21.05.2019, 20:29
1. 34 Jahre und das ist der SPD Undank

da gehe ich dann wohl mal wieder leer aus. Danke SPD!
Merkt Ihr eigentlich nciht, dass jeder harte Grenzwert nur Ungerechtigkeiten schafft?
Prozentualer Anrechnungsfreibetrag von der Rente, das ist das Zauberwort. Mit oder ohne Bedürftigkeitsprüfung, da könnt Ihr gerne drüber streiten.

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whitewisent 21.05.2019, 20:35
2.

Und was ist daran nun eine tragfähige Finanzierung? Die eine Hälfte von einer Steuer, die noch gar nicht beschlossen ist, und die andere Hälfte aus einer Steuererhöhung, bei der noch gar nicht klar ist, ob diese nicht in eine Konjunkturflaute der Tourismuswirtschaft fällt. 12 Prozent höhere Kosten könnten auch zu 10 Prozent weniger Übernachtungen führen, und Puff, die Seifenblase zerplatzt. Davon abgesehen hat sich seit 2010 die Übernachtungskultur gravierend in Deutschland verändert, Stichwort Airbnb. Also sicher ein nettes Treffen von paar Parteifeinden, aber genauso wie die Milchmädchenrechnung letzte Woche nicht wirklich seriöse Politik. Macht sich aber bestimmt gut, 5 Tage vor den Wahlen, nur das wohl nur noch die härtesten Fanbois solchen Veröffentlichungen glauben.

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hannesmann 21.05.2019, 20:37
3.

Die beste Idee der SPD seit Langem die unsägliche Subventionierung der Tourismusindustrie rüchabzuwickeln. Wenn man jetzt noch die Ferienwohnungsportale wie Reiseveranstalter für die gesamten Vermietungsumsätze steuerlich veranlagen würde könnte das noch was werden mit der SPD.

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netiothi 21.05.2019, 20:37
4. Vielleicht ...

Wäre es ja gut, wenn man als Angestellter so viel verdient, dass man nach 40 Beitragsjahren auch von seiner Rente leben kann. Immer muss der Staat für die Fehlleistungen der Firmen einspringen. Auf Kosten der Steuerzahler

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thorstenkirsch 21.05.2019, 20:39
5. Gott sei dank....

.... verschwinden die nach der großen Koalition in der Versenkung und werden da wohl auch nie wieder raus kommen!
Neben komplett fragwürdigem Personal sind ihre Ideen noch ....

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ahauser 21.05.2019, 20:41
6. ob das wohl klappt...

man darf ja mal gespannt sein, ob der liebe Koalitionspartner da mitspielt und ob die SPD die Konsequenzen zieht wenn nicht. Aber für „Fllüchtlinge“ ist ja ein vielfaches der benötigten Summe da, da sollten diese Peanutsbeträge für die eigene Bevölkerung ja kein Problem sein. Oder vielleicht doch nicht? Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt:-) Wenn nicht auch kein Problem, der deutsche Michel lässt ja alles mit sich machen

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sabinehh512 21.05.2019, 20:49
7. Da fehlt etwas..

nämlich die Absenkung des Krankenkassenbeitrages, für Rentner um 0,6% also für die, die die höchsten Kosten verursachen. Junge Paare bekommen keine Kinder mehr weil sie es schlicht nicht finanzieren können, von der Wohnraummisere mal ganz abgesehen. Aber das ist typisch für die Rentnerrepublik, gibt ja Wählerstimmen. Zukunft sieht anders aus liebe Sozis. Spätestens mit dieser erneuten Fehlentscheidung seid hr unwählbar, so wie der Rest der Parteien auch. Bisher wart ihr das kleinere Übel aber selbst dafür reicht es nicht mehr. Schade um die einst so grosse und wichtige Partei, die es jetzt für die Aktiven dringender dann je bräuchte.

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prologo 21.05.2019, 21:07
8. Entsetzliches Gewürge zum Erhalt des unsolidarischen Renten Systems

Zitat von fin2010
da gehe ich dann wohl mal wieder leer aus. Danke SPD! Merkt Ihr eigentlich nciht, dass jeder harte Grenzwert nur Ungerechtigkeiten schafft? Prozentualer Anrechnungsfreibetrag von der Rente, das ist das Zauberwort. Mit oder ohne Bedürftigkeitsprüfung, da könnt Ihr gerne drüber streiten.
Es geht nur darum, dass die Arbeitnehmer der in den niedrig Lohnsektor gedrückten Arbeitnehmer nicht auf die Straße gehen, um zu rebellieren. Weil diese wegen dieser Ausbeutung von ihren gering einbezahlten Rentenbeiträgen gar keine Rente mehr bekommen.

Das alles nur, damit sie selbst, die Politiker, Beamten, die selbst nichts einzahlen, die höchsten Pensionen weiter kassieren können.
Dafür sollen jetzt die Arbeitnehmer mit ihren Steuern, auch noch die Grundsicherung für die Renten Armuts Armee der zukünftigen Rentner finanzieren.

Das kleine Österreich braucht all das nicht. Weil da alle einzahlen müssen. Die Durchschnittsrente in Österreich ist 1.410 Euro. In Deutschland, dem reichsten Land, ist diese 810 Euro.

Warum können unsere Politiker das nicht? Das ist doch die Frage.

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lord-crumb 21.05.2019, 21:09
9. Solide Finanzierung?

Mir ist bei der geplanten Finanzierung nicht klar, weshalb hierfür Rücklagen der Krankenversicherung und der Arbritslosenversicherung genutzt werden sollen. Was hat das mit Rente zu tun. Und was passiert, wenn die Leute älter und damit kranker werden und es deshalb keine Rücklagen in der Krankenversicherung gibt? Werden dann die KV Briträge erhöht um eine Rente zu finanzieren. Die SPD zeigt mal wieder, dass sie mit dem Geld der Bürger und Beitragszahler nicht umgehen kann. Wenn eine allgemeine Grundrente sozialpolitisch gewollt ist, muss das Geld aus der Rentenkasse oder aus dem Steueraufkommen stammen.

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