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Finanzindustrie: Deutsche Bank und Commerzbank sagen Fusion offiziell ab
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Deutsche Bank und Commerzbank wollen nicht fusionieren. Nach wochenlangen Verhandlungen wurden die Gespräche nun offiziell beendet.

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mitch72 25.04.2019, 10:57
10. Gut für Frankfurt

Was sollen die sonst mit 2 Wolkenkratzern?

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alternativlos 25.04.2019, 10:58
11. Den Treasury’s wird’s freuen

Hoffentlich gibt es bei beiden Banken Regenmacher, die ihre Wetteinsätze richtig platziert haben.

Weiterhin Alles Gute

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Pless1 25.04.2019, 11:00
12. Eine gute Nachricht!

Das ist eine gute Nachricht. Für die Kunden der Banken, für den Wettbewerb allgemein und wohl am meisten für den deutschen Steuerzahler, dem erhebliche Risiken erspart bleiben.

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Pless1 25.04.2019, 11:04
13.

Zitat von Bibendumx
Also wenn die Gewerkschaften meinen, dass die infrage stehenden 30000 Arbeitsplätze ohne eine Fusion nun sicherer wären - ich glaube es nicht. Dafür sind beide Banken zu marode und was kann die Commerzbank, was andere Banken nicht können? Nix!
Die 30.000 wegfallenden Arbeitsplätze wären das einzig sinnvolle an der Fusion gewesen, so leid mir diese Aussage für die betroffenen Banker tut.

Dass eine Bank nichts kann, was andere Banken nicht auch können ist hingegen kein Argument gegen die Fusion. Denn keine Bank hat ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal, im Grunde sind die alle redundant. Das muss aber so sein, sonst gäbe es keinen Wettbewerb.

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chb_74 25.04.2019, 11:06
14. Weise Entscheidung

Da zwei Lahme aneinandergekettet keinen Sprinter ergeben, ist das die einzig sinnvolle Entscheidung. Es müssen jetzt ein paar wichtige Entscheidungen getroffen werden, u.a. die Entfernung Herrn Achleitners vom Aufsichtsratsvorsitz der Deutschen Bank. Er hat jetzt oft genug bewiesen, dass er "Bank" nicht kann und sollte das Unternehmen nicht weiter in den Abgrund führen dürfen. Danach braucht die DeuBa endlich eine klare Richtung, die sie dann auch mal 2-3 Jahre lang entwickeln darf. Der ganze große Fehler vergangener Zeiten, die wertvollen Industriebeteiligungen der "Deutschland AG" abzustoßen, kann natürlich nicht wieder gut gemacht werden. Am besten lernen die Verantwortlichen daraus.

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ch3_94 25.04.2019, 11:11
15. Gut so,

wir brauchen keine Superbanken, die dann mit Steuergeldern gerettet werden muessen.

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sans_words 25.04.2019, 11:11
16. Naja

Bis zu 30.000 wegfallende Arbeitsplätze deuten auf ein hohes Synergiepotential hin. Ob die beiden Banken als einzelne dann weniger Risiko für den Steuerzahler darstellen, halte ich für fragwürdig.

Die andere Frage ist, ob das Management die Fusion effizient hinbekommen hätte. Wenn man schon eine einzelne Großbank nicht leiten kann, wie soll es dann mit zweien sein?

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Pless1 25.04.2019, 11:11
17.

Zitat von bigfraggle007
Fein, die Großbanken im Ausland reiben sich schon die Hände. Bin gespannt, wer zuerst von beiden geschluckt wird...
Vermutlich die CoBa. Diese toxische Blackbox namens Deutsche Bank wird sich so schnell niemand ans Bein binden wollen.

Eine Übernahme durch ein ausländisches Institut ist aber kein Problem. Den Satz: "Deutschland braucht eine eigene, starke Großbank" hat mir bis heute niemand stichhaltig begründen können. "Deutschland" hat auf die DB auch nicht mehr Einfluss als auf beispielsweise die UniCredit oder die HSBC. Wo ein Institut seinen Sitz hat oder welche Nationalität die Aktionäre haben ist vollkommen irrelevant. Der Staat muss die Spielregeln machen und deren Einhaltung überwachen. Und das für alle Mitspieler.

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Thorongil 25.04.2019, 11:11
18. Als Commerzbank-Aktionär

Zitat von Linksverteidiger
kann ich nur sagen: Gott sei Dank!
kann ich nur sagen: Schade!

Die 90% Verlust im Portfolio soll jemand reparieren ;-)

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stefan.mahrdt 25.04.2019, 11:13
19. Jetzt in den Endspurt

Die Deutsche Bank ist jetzt dabei, ihre 30-jährige Odyssee durch das angloamerikanische Bankensystem erfolgreich zu beenden. Mit Schwung geht es jetzt in den Endspurt und mit noch ein wenig Geduld bei Kunden, Mitarbeitern, Aktionären und der Gesellschaft auf das 150-jährige Jubiläum in 2020 zu. Forza Deutsche Bank.

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