Forum: Wirtschaft
Finanzkrise - reichen die Maßnahmen zur Stützung des Euro aus?

Nach den Wirtschaftsproblemen in Griechenland folgt die irische Krise, und auch Portugal und Spanien scheinen demnächst finanzielle Hilfe zu benötigen. Alles das drückt auf die Stabilität des Euro. Reichen die Maßnahmen zu seiner Stützung aus?

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Nemetz 28.11.2010, 07:38
780. EURO II einfuehren !

Zitat von sysop
Nach den Wirtschaftsproblemen in Griechenland folgt die irische Krise, und auch Portugal und Spanien scheinen demnächst finanzielle Hilfe zu benötigen. Alles das drückt auf die Stabilität des Euro. Reichen die Maßnahmen zu seiner Stützung aus?
Amateurhafte Darstellung.-

Wo bleibt das Szenario, wenn die 'starken' Euro-Staaten mit Frankreich, Benelux und D an der Spitze sich zusammenschloessen und einen Euro II einfuehrten ?

DORTHIN geht der Grossteil unseres Exports, nicht nach Griechenland und Portugal mit deren Eseltreibern !

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Nemetz 28.11.2010, 07:47
781. deindustrialisiert........

Zitat von sysop
Nach den Wirtschaftsproblemen in Griechenland folgt die irische Krise, und auch Portugal und Spanien scheinen demnächst finanzielle Hilfe zu benötigen. Alles das drückt auf die Stabilität des Euro. Reichen die Maßnahmen zu seiner Stützung aus?
.........haben sich Irland, Portugal, Griechenland und Spanien selbst.

Was koennen die Kernlaender der EU dafuer, wenn obige Staaten anstelle vernuenftiger, nachhaltiger Industriepolitik lieber auf Fantasieprodukte Made in Wall Street gesetzt haben, das heisst Wetten auf Hypotheken und Wetten auf diese Wetten?? Und damit - auf die Schnauze fielen.

Ein EURO 2 waere sehr sinnvoll, mit Benelux, Frankreich, D, Italien, evtl. noch Tschechien und Slowakei.


DORTHIN geht das Gros unserer Exporte, nicht in traurige Kafferstaaten wie Griechenland.

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rkinfo 28.11.2010, 08:11
782. Genau !

Zitat von Matyaz
Mein Gott begreifen Sie denn gar nichts? Der derzeitige Exportboom stützt sich auf eine für unsere Verhältnisse unterbewertete Währung, ähnlich wie bei den Chinesen, nur dass die Leidtragenden in unserem Fall die Südländer der Eurozone sind.Konkurrenzfähigkeit ist eben relativ,hätten wir die DM und damit verbunden eine Aufwertung von 30% oder mehr, kaum einer würde sich noch einen Benz oder deutsche Maschinen leisten können, das würde die Löhne bei uns drücken und zur Deflation und rezession führen.
Wenn man die D-Mark einführen würde müßte gleichzeitig der Kündigungschutz total abgeschafft werden damit die Firmen schnell und losgelöst von allen Verpflichtungen sofort entlassen können was sich nicht mehr trägt. Das trifft natüprlich auch auf Beamte zu.

D-Mark wäre eine gigantische Entlassungwelle im Land und der totale Krieg der Spekulanten.

Viel sinnvoller als isolierte Währungen wäre ein Bretton Woods II = GLOBO da uns ja in den 50er und 60er Jahre die festen Wechselkurse das Wirtschaftwunder brachten. Hingegen begann mit den freien Wechselkursen Mitte der 70er Jahre Infaltion und die steigende Arbeitslosigkeit.

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sitiwati 28.11.2010, 08:31
783. der €

Zitat von reinhard_m
Mit dem totalen Euro (= dem total aus dem Ruder gelaufenem Euro) haben wir so ausgiebig auf die Schnauze gekriegt, daß noch unsere Urenkel daran zu knabbern haben.
hat mich c 30% meines monatlichen zur Verfügung stehenden Geldes genommen, ein bischen rechne ich immer um € gegen DM,
da erscheinen Sonderangebote plötzlich in einem anderen Licht !

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klaus1201 28.11.2010, 08:32
784. -

Zitat von don q.
Wenn ich Schulden machen muß, kann ich kein Haus kaufen. Erspartes wird sofort in Werte angelegt, die dem Finanzmarkt entzogen sind. Habe ich genug davon, verkaufe ich sie, um ein Haus zu kaufen. Hat bei mir bestens funktioniert. Schuldenmachen als normal zu bezeichnen ist ja gerade das Problem. Schulden sollten Ausnahme sein, nicht Norm. Das führt zur Krise. Immer. Irgendwann. Wenn ich jetzt z.B. Griechenland für unseriös halte, gebe ich ihm nichts. Weil wir gegen meine Ansicht in diesem System sind, tun wirs aber doch. Wer ist jetzt der gespatze? Der Steuerzahler, also auch ich. Obwohl ich mich am Finanzmarkt(allein die Bezeichnung ist pervers) gar nicht beteilige. Banken sollten Dienstleister sein, die Geld transferieren, mehr nicht, dafür bezahle ich gerne. Zinsen sind keine erwünscht. Ich bin nicht katholisch (Wegen meiner Zinsverachtung....;) Gruß
Ohne Verschuldung läuft in diesem System aber auch nichts, denn erst einer Verschuldung steht auch ein Guthaben gegenüber.
Das Perverse ist die Geldschöpfung der Banken durch Kredit der automatisch eine Zinsforderung gebiert. Der Kredit ist rückzahlbar, die Zinsforderung jedoch nicht, da dafür nie Kapital geschaffen wurde, so daß diese Zinsforderung immer nur durch einen neuen Kredit bedient werden kann.
Der Staat, also wir als Gesellschaft, sollten dem Markt eine gewisse Menge an Tauschmittel Geld zur Verfügung stellen, mit dem alle dann auskommen müssen. Auch dann wäre ein System mit Kredit und Zins möglich, aber der Kredit wäre mit Zins zahlbar da die Geldmenge selbst gleich bliebe.

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Awospezi 28.11.2010, 08:36
785. Hier wird wieder einmal Angst vor den Nationalwährungen verbreitet....

und dabei ist es total ungerechtfertigt und nur dumm.
Westdeutschland und auch nach der Wende mit der DM waren wir Exportweltmeister. Die DDR war 13ter. Es bedurfte keine 5 Jahre Euro, da wurde aus dem Weltmeister ein Vizeweltmeister... Tendenz nach unten. Die Probleme liegen nicht in den Nationalwährungen. Hier haben welche Angst, dass Ihr Globalisierungswahnsinn scheitert. Der eine oder andere Sollte mal nach Plünderland.pdf im Internet surfen. Da erfährt man mal wie man aus 30 Mrd = 400Mrd machen konnte.
Und genau das macht man jetzt gerade wieder mit Deutschland.
Das Land wird geplündert, bis es regungslos am Boden liegt.
Das es schwer wird, dass ist keine Frage. Das es aussichtslos wird, wenn wir weiterhin zulassen, das es so weiter geht.
Das ist Gewissheit! Viele haben keine Vorstellung wenn alles weg ist, aber es wird kein Weg dran vorbeiführen. Denn das Deutsche Volk wird erst erwachen, wenn alles zu spät ist. Die Rache auch an den Journalisten den Mainstreams wird furchtbar.
Denn sie haben sich benutzen lassen und waren Schergen des Klüngels.
Ciao Ingo volksdeutschland.de

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SIEG 28.11.2010, 08:36
786. Euro hin Euro her ...

... feststeht, dass die Schere zwischen Arm und Reich mit jedem Tage mehr auseinanderklafft. Mehr Armut für die Reichen, denn die sind diejenigen, die davon profitieren. Das Argument mit den Arbeitsplätzen zieht auch nicht, da sehr viele Menschen nicht einmal mehr das Salz in der Suppe verdien können! Als der Kommunismus Anfang der 90ziger Jahre zusammenbrach, haben alle jubiliert, und das als einen Sieg des Kapitalismus gewertet. Ich habe damals prophezeit, dass da kein Grund zur Freude vorhanden ist, da wir jetzt Kapitalismus brutal bekommen würden. Ich leider habe recht behalten!

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caronte 28.11.2010, 08:40
787. Schon witzig

Jetzt münzen wir die gegenwärtige Situation doch mal auf ein simples Beispiel um.
Wir haben vier Brüder und einer geht hart arbeiten, spart sich sein Geld zusammen während die anderen drei Ihr Geld für neue Autos, Jachten und für schöne Restaurantbesuche ausgeben. Die drei gehen zwar auch arbeiten, verdienen aber nur das nötigste. Dabei nehmen sie auch Kredite auf und verschulden sich immer mehr.
Irgendwann erhöht die Bank die Sollzinsen weil sich die drei immer mehr verschuldet haben und alle drei kommen in Schwierigkeiten.

Der erste Bruder hat sich sein Hasu zunächst abbezahlt aber hat seinen Brüdern über die Jahre immer etwas Geld zugeschossen, da diese ja angeblich so schlecht verdienten (Subventionen). Auf dem Lohnzettel hatten die Brüder ja immer wenig Geld (zudem haben sie aber auch immer Schwarzgeld verdient, dass sie auch verprassten - Steuerhinterziehungsquote sehr hoch wie in Griechenland).
Irgendwann dreht die Bank den Geldhahn zu und nun gehen die drei Brüder zur Mama (EU) und jammern ihr vor. Die Mama geht nun zum reichen Bruder und fordert ihn auf, doch gefälligst den Brüdern zur Seite zu springen.... Dabei beschimpfen die drei Brüder den einen auch noch, weil diese zunächst zögert zu helfen.

Kommt Euch diese Geschichte bekannt vor??

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britta 28.11.2010, 08:44
788. Egoismus

Zitat von JoSchuk
Sehr wahr, ein Hoch auf den Egoismus. Solche Ansichten, nämlich auf Kosten der Anderen billig Urlaub machen, zeigen wie weit manche Deutsche sich bereits in der Bananendemokratie Deutschland eingerichtet haben. Aber wen wundert das - wer ein auf Verdrängung basierendes Wirtschaftssystem zum Gesellschaftssystem macht und damit Verdrängung zum gesellschaftlichen Ziel erhebt - kommt eben auf solche Gedanken. Merke: "Von den USA lernen heißt Solidarität verlernen."
Dieses "deutsche" Gesellschaftsystem führte zum Ergebnis, daß die Schere immer weiter aufgeht, d. h., die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer.

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rafkuß 28.11.2010, 08:46
789. Schweizschweizschweiz...

Zitat von tlogor
Ja die "Finanzexperten" haben recht: Deutschland droht ein ähnliches Schicksal wie der Schweiz, die ebenfalls eine starke eigene Währung besitzt. Horrende Arbeitslosigkeit, weitverbreitete Armut, grosse Teile der Bevölkerung leiden Hunger, hohe Staatsverschuldung, hohe Steuern, schlechtes Gesundheitssystem.
Klingt ja fast wie: Blablabla...
Ich meine: Ein alpines Zwergvolk mit 7,x Mio Einwohnern, so groß wie etwa NY, einem anders gebautem Gesellschaftssystem ect mit einer (dicht besiedelten) Industrienation wie Deutschland zu vergleichen, das hat schon was!
Wenig Politikverständnis und -reife nämlich.

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