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Finanzskandal: Greenpeace verliert tausende Förderer

Der Finanzskandal bei Greenpeace hat auch für die Deutschland-Tochter Folgen. Mehr als 7000 Fördermitglieder haben der Organisation ihre Unterstützung aufgekündigt.

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bjbehr 13.09.2014, 12:40
1. Früher war doch alles besser

Es sind beileibe nicht mehr die Ausnahmen, sondern die Regel: Ob katholische Kirche, der ADAC, nun Greenpeace - in allen oberen Etagen gehts nur noch darum, sich persönlich zu bereichern. Wo ein Millionenheer von BürgerInnen seine Gelder hinüberweist, gibt es für die zumeist selbsternannten - weil intern vergebenen - Aufsichtsbonzen kein Halten mehr. Ehrbare Kaufleute - siehe Bankenwesen und die Abzocke ihrer eigenen Kunden - gibt es nicht mehr. Schade um die wenigen, die über kurz oder lang von solchem Geschäftsgebaren mitgerissen werden a lá Warum soll ich hier noch den Braven spielen, während die anderen den Reibach machen? Früher war doch alles besser.

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schmusel 13.09.2014, 12:52
2.

Zitat von bjbehr
Es sind beileibe nicht mehr die Ausnahmen, sondern die Regel: Ob katholische Kirche, der ADAC, nun Greenpeace - in allen oberen Etagen gehts nur noch darum, sich persönlich zu bereichern. Wo ein Millionenheer von BürgerInnen seine Gelder hinüberweist, gibt es für die zumeist selbsternannten - weil intern vergebenen - Aufsichtsbonzen kein Halten mehr. Ehrbare Kaufleute - siehe Bankenwesen und die Abzocke ihrer eigenen Kunden - gibt es nicht mehr. Schade um die wenigen, die über kurz oder lang von solchem Geschäftsgebaren mitgerissen werden a lá Warum soll ich hier noch den Braven spielen, während die anderen den Reibach machen? Früher war doch alles besser.
Aber gelesen hast du nicht worum es tatsächlich ging. Vonwegen Bereicherung. Man wollte das Kapital der Organisation mehren und hat es zugelassen, dass einer oder mehrere Dummbatzen mit dem Geld an der Devisenbörse zocken gehen. Ist im Grunde dasselbe was viele Pensionskassen mit den ihnen anvertrauten Geldern tun.

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Checkker 13.09.2014, 12:59
3. So

war es mit Spenden doch schon immer. Was man nicht persönlich dem Bedürftigen in die Hand drückt, versickert. Warum sollte da Greenpeace eine Ausnahme sein.

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datapunk 13.09.2014, 13:08
4.

Schmusel, auch Sie liegen nicht vollkommen korrekt. Ein Mitarbeiter wollte das Spendengeld gegen Währungsrisiken absichern und hat damit leider gegenüber einer nicht-abgesicherten Version weniger Geld zur Verfügung gehabt. Wäre es in die entgegengesetze Richtung gegangen ohne Versicherung, dann hätten in gewissen Büros vermutlich Finanzierungslücken bestanden.

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Henry Jones Jr. 13.09.2014, 13:14
5. Insider

Was da von "gemeinnützigen" Organisationen durch deren Vorstände an Geldern veruntreut und unnütz verschleudert wird, kann man sich als Aussenstehender gar nicht vorstellen. In einem gewissen Mass wird dies auch durch Kontrollstellen toleriert, solange das Gesamtbudget keine grösseren jährlichen Schwankungen aufweist. Zusätzlich werden Spender in absichtlich in die Irre geführt. Betagten die nicht mehr wirklich entscheidungsfähig sind, werden Spendenabos aufgeschwatzt etc. Ethisch ist vieles im Argen im Charity-Bereich. Es gibt ehrliche Bestrebungen seitens der Behörden dies zu ändern. Aber im Moment würde ich nicht spenden. Da klammern sich Vorstände schon Jahrzehnte an Spendentröpfe und bedienen sich ganz nach Lust und Laune. Das Kerngeschäft von Greenpeace ist es Spenden zu sammeln, die Spenden werden fast ausschliesslich dazu genutzt, um noch mehr Spenden reinzuholen. So ist das mit den meisten grossen NGOs. Die kleineren sind aber noch schlimmer und Vereine sind das aller letzte.
Fazit: Spenden Sie nicht. Gönnen Sie sich davon lieber selbst was.
Disclaimer: Natürlich tun NGOs dennoch gutes, der Wikrungsgrad ist nur absolut jämmerlich.

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kdshp 13.09.2014, 13:16
6.

Zitat von schmusel
Aber gelesen hast du nicht worum es tatsächlich ging. Vonwegen Bereicherung. Man wollte das Kapital der Organisation mehren und hat es zugelassen, dass einer oder mehrere Dummbatzen mit dem Geld an der Devisenbörse zocken gehen. Ist im Grunde dasselbe was viele Pensionskassen mit den ihnen anvertrauten Geldern tun.
Und sie glauben das diese leute das ganz selbstlos machen? Ich nicht denn meistens oder fast immer fließen gelder auch zu dem der den klick macht. Und ich wette das wird hier nicht anders gewesen sein.

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h-man3d 13.09.2014, 13:17
7.

Selber Schuld wer solche Organisationen unterstützt. Einfach nur lachhaft und naiv ...

Lieber Eigeninitiative zeigen oder wie es schon genannt wurde, Geld nehmen und selber hin bringen .. - so ungefähr ...

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minsk60 13.09.2014, 13:21
8. Flüge

Der Mitarbeiter der im Flugzeug von Luxemburg nach Amsterdam pendelt, fliegt sogar noch Linie. Eifert er Middelhoff nach, wird er bald auf ein Privatflugzeug umsteigen.

Bei anderen Arbeitgebern würde man vielleicht umziehen müssen, aber das ist dann womöglich nicht sozial.

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joint 13.09.2014, 13:27
9.

Greenpeace sind auch die, die in Brüssel explizit für die Einführung von Energiesparlampen waren und damit die Quecksilberverseuchung unserer Umwelt mit angestossen haben.

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