Forum: Wirtschaft
Firmenbeteiligung: Auch der DGB verdient an Leiharbeit
dapd

Zeitarbeit ist in deutschen Unternehmen allgegenwärtig - und wird von den Gewerkschaften zum Teil scharf kritisiert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund mischt in dem Geschäft mit einer eigenen Firma mit und zahlt Löhne, die unter dem von DGB-Chef Sommer geforderten Mindestlohn liegen.

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matthes schwalbe 21.01.2013, 13:18
10. Keine 1000.-€ netto

...bei 160 Stunden im Monat!

Weder bei 8,19 € in Stkl. 1 ledig- da fehlen noch ca. 120.- dieser Euronen- und bei 7,89 € schon 3x nicht!!!.....

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commandante_88 21.01.2013, 13:18
11. oje Deutschland

Wasser predigen Wein trinken.So bleibt mehr Gehalt für die Bürohengste.

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wolfi55 21.01.2013, 13:19
12. Gewerkschaftsbashing vom Spiegel

Mir fällt verstärkt auf, dass der Spiegel ein Bashing gegen die Gewerkschaften betreibt. Ich bin seit 40 Jahren in der Gewerkschaft und das aus Überzeugung. Dass da nicht alles so läuft wie die reine Lehre das besagt, geschenkt. Und in dem genannten Fall ist es sicherlich ein Unding. Andererseits kommt es durchaus vor, dass sich da gewisse Unterbereiche verselbstständigen. Und die dann wieder einzufangen, das ist harte Arbeit. Im übrigen fiel diese Firma zwar nicht dadurch auf, dass sie richtig gute Löhne zahlte aber ein Hungerlohn von 4,55 je Stunde wurde auch nicht gezahlt. Immerhin das ist ein Fortschritt.

Ich möchte aber nicht bei der Gewerkschaft arbeiten. Das ist oftmals ein richtiges Problem. Dort wird meist schlchter gezahlt und mit schlechteren Arbeitsbedingungen wie in der Wirtschaft. Die übertariflichen Zulagen fehlen, die dort gewährt werden. Und Tarifverhandlungen sind so ein Thema. Siehe Union-Druckerei in Frankfurt/Main.

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trevi 21.01.2013, 13:20
13. Schon wieder -

aufgefallen, wovon schon lange die Rede ist. Eigene MA. unter bezahlen, trangsalieren usw., Und jetzt noch dies. Keine Wunder, daß sie so wenig gegen Zeitarbeit,Unterbezahlung usw. tun -ausgenommen ÖD. aber da hat man auch "leichtes Spiel" ,weil alle AG/Gew. im gl.Boot sitzen-
Schon bei den Fortbildungs-Aktionen der A-Agenturen haben sie kräftig abgesahnt -Engelen-Käfer-Fa.Mchn-
All dies sollte man jedem "Sonntagsredner" der Gewerkschaften immer entgegenhalten, wenn wieder einmal "so getan wird, als ob...."

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montesero 21.01.2013, 13:23
14. Auch die SPD.....

kritisiert gerne Andere und betreibt, z.B. in Bremerhaven Zeitarbeitsfirmen....herje, Heuchler allesamt!

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abseitstor 21.01.2013, 13:29
15. Sie wollen mehr Zensur?

Zitat von wolfi55
Mir fällt verstärkt auf, dass der Spiegel ein Bashing gegen die Gewerkschaften betreibt. (...).
Es handelt sich hier ja um einen auf Fakten basierenden Bericht und nicht um einen Meinungsbeitrag. Und die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache.

Wie also sollte der Spiegel denn das von Ihnen bemängelte "Bashing" unterlassen, außer durch Unterdrückung von missliebigen Fakten, die die Gewerkschaften in einem schlechten Lichte zeigen? Nur wäre das einer demokratischen Presse unwürdig.

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Worldwatch 21.01.2013, 13:33
16. Der jahrelange Mitgliederschwund ...

... hat tiefe Finanzloecher gerissen.

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PARANRW 21.01.2013, 13:36
17. Die Gewerkschaft...

...ist zu einem zahnlosen und korrupten Erfüllungsgehilfen des Profits geworden. reichen keine First-Class-Flüge in brasilianische Luxusbordelle mehr aus? Nein, man mischt aktiv mit bei der Versklavung seiner eigenen Klientel, Respekt und alle Achtung!

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wohlmein 21.01.2013, 13:39
18. Muß ich DRINGEND widersprechen !

Zitat von donzdorfer
Das ist ein Skandal , aber das zeigt das wahre Gesicht der Gewerkschaften, Weshalb brauchen wir sie noch ? Ohne die Gwerkaschafteb geht es auch.
Ohne Gewerkschaften geht es den Arbeitnehmern bedeutend schlechter!
Und das schreibt kein Gewerkschafter, auch kein Gewerkschaftsmitglied, sondern jemand, dem die Mitgliedschaft verboten ist - als AG.

Sicher haben die Gewerkschaften auch so manchen Bockmist gebaut, (teilweise in Konsensgesprächen mit der Belegschaft umgehbar),
aber ohne Gewerkschaft hat der normale Beschäftigte gegen einen ausgefuchsten AG nicht die Chance, nicht übervorteilt zu werden.
Bei Gründung der Leiharbeitergesellschaft hätte der DGB nur Folgendes machen müssen:
Nämlich dieses an die große Glocke hängen! Damit hätten sie gepunktet.
SO natürlich nicht...

Und ganz schäbig finde ich, wenn sie die Differenz zum selbst geforderten Mindestlohn zumindest für 2012 nicht nachzahlen sollten.
Vielleicht sollte man die Verhinderer in den Gewrkschaftsreihen OUTSOURCEN - und dem "Haus der Wirtschaft" andienen.
Selbstverständlich zum jenem Mindestlohn, den selbige ihren eigenen Leih-Arbeitskräften "gönnten"...

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ernstl1704 21.01.2013, 13:41
19. Es geht um

286 Menschen in ganz D, die aus welchen Gründen auch immer nun in einer Firma des DGB unter den 8.50 verdienten, wobei von den 286 bekommt ja nicht jeder Entgeltstufe 1. Daraus wird also nun ein Skandal gemacht, dass der DGB (angeblich) an Leiharbeit verdient. Das gefällt den Gewerkschaftsgegner natürlich!

Die Leute die hier schreien, die haben aber auch noch nie Gewerkschaftsarbeit gemacht, sonst wüsten sie dass das immer auch Kompromiss und Zugeständnis heißt und dass die Leute ohne den DGB wohl ALG 1 oder 2 bekämen.

Hauptsache was zum Draufhauen und skandalisiern und dabei wird unsere Welt immer unsolidarischer :-(

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