Forum: Wirtschaft
Firmenbeteiligung: Auch der DGB verdient an Leiharbeit
dapd

Zeitarbeit ist in deutschen Unternehmen allgegenwärtig - und wird von den Gewerkschaften zum Teil scharf kritisiert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund mischt in dem Geschäft mit einer eigenen Firma mit und zahlt Löhne, die unter dem von DGB-Chef Sommer geforderten Mindestlohn liegen.

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juergenwolfgang 21.01.2013, 13:42
20. Tja so ist es

Zitat von zeitmax
Sauerei in diesem, darin so gesegneten Land...
und deswegen bin ich und meine Frau aus der Gewerkschaft ausgetreten.
Die Gewerkschaft hatte meiner Frau 16 Monate lang die Beiträge abkassiert (vom Girokonto) obwohl sie arbeitslos war und wir mehrfach darauf hingewiesen hatten.
Zurückerstattet hat die Gewerkschaft der IGM bis heute keinen Cent!
Erst nachdem wir die Einzugsermächtigung rabiat abgestellt hatten und wir auf mehrfache Mahnungen der IGM nicht reagiert hattten sind die mal wach geworden.
Nun sind wir ausgetreten, beide!

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Trollvottel 21.01.2013, 13:43
21.

Da können doch die Leiharbeiter der Gewerkschaft dieses rote T-Shirt des DGB anziehen wo draufsteht "gleiche Arbeit gleiches Geld"

Die Kirchen können das noch besser. Die sind selbst gemeinnützig und gründen ein Subunternehmen "Neue Arbeit" Dann vermieten die damit 1€ Jobber an Wirtschaftsunternehmen.

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wernerz 21.01.2013, 13:48
22. Nichts Neues unter der Sonne....

Sieht man sich die "Spitzen" unserer Arbeitnehmervertretungen an, dann erkennt man doch, zwangsläufig, dass es sich auch hier nur um eine Postenhierarchie handelt, für die bereits im zurückliegenden Jahrhundert der Begriff "Bonzen" geprägt wurde.

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ww-bc 21.01.2013, 13:58
23. Es kommt noch besser:

"Frischfleisch" erhäkt die Zeitarbeit durch die Bundesagentur für Arbeit über das Sozialgesetzbuch III, indem jeder Arbeitslose ab dem 7. Monat der Arbeitslosigkeit jeden Job auf der Höhe des Arbeitslosengeldes annnehmen muß. Und damit das weiter so funktioniert sitzt der DGB sattelfest im Verwealtungsrat der Bundesagentur für Arbeit - in mehrfacher Besetzung: zum Einen auf Arbeitnehmerseite (alle Vertreter in der Arbeitnehmervertretung sind Gewerkschaftmitglieder) und anderen auf Arbeitgeberseite in Person des Zeitarbeitsvertreters. Ein Hoch der selbstverwalteten Selbstbedienungsrepublik!

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Maaaa 21.01.2013, 14:01
24. Herr Sommer DGB

Der klopft große Sprueche, seit Jahren "kämpft" der für den Mindestlohn, ha, ha........und wenn der im FS neben der Merkel steht, fehlt nur noch das erst ihr die Schuhe küsst.

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gast2011 21.01.2013, 14:04
25. an der

sklavenarbeit verdienen immer alle mit...ausser der sklave, der geht leer aus. macht nur so weiter...

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gaia71 21.01.2013, 14:06
26.

Zitat von wohlmein
Ohne Gewerkschaften geht es den Arbeitnehmern bedeutend schlechter!
Achja?
Die leiben Gewerkschaften haben aktiv mitgeholfen den Kündigungsschutz auszuhöhlen und auch bei der Agenda2010 und H4 kam nichts wirklich rüber.
Wertvolle Errungenschaften der ArbeitnehmerInnen wurde mit Hilfe der Gewerkschaften abgeschafft und den Stallgeruch werden die Gewerkschaften nie wieder los.

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Niederbayer 21.01.2013, 14:06
27.

Zitat von ernstl1704
286 Menschen in ganz D, die aus welchen Gründen auch immer nun in einer Firma des DGB unter den 8.50 verdienten, wobei von den 286 bekommt ja nicht jeder Entgeltstufe 1. Daraus wird also nun ein Skandal gemacht, dass der DGB (angeblich) an Leiharbeit verdient. Das gefällt den Gewerkschaftsgegner natürlich! Die Leute die hier schreien, die haben aber auch noch nie Gewerkschaftsarbeit gemacht, sonst wüsten sie dass das immer auch Kompromiss und Zugeständnis heißt und dass die Leute ohne den DGB wohl ALG 1 oder 2 bekämen. Hauptsache was zum Draufhauen und skandalisiern und dabei wird unsere Welt immer unsolidarischer :-(
Ach so ist das. Wenn der DGB Leute für unter 8.5 Euro beschäftigt, dann ist das eine soziale Wohltat, weil die Leute ja sonst ALG 1 oder 2 bekommen würden.
Macht das aber ein anderer Zeitarbeitsanbieter, dann ist dass Ausbeutung.
Man kann sich sein Weltblick auch recht einfach zurechtzimmern.

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mps58 21.01.2013, 14:14
28. Salonsozialisten

Der typische Arbeiterführer unserer Tage fliegt oder fährt erster Klasse, trinkt nur teuren Wein, bekommt horrende Vortragshonorare, ruft nach sozialer Gerechtigkeit - und wird von vielen trotzdem gewählt.

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vogelsberg 21.01.2013, 14:16
29. und

tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser

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