Forum: Wirtschaft
Firmenbeteiligung: Auch der DGB verdient an Leiharbeit
dapd

Zeitarbeit ist in deutschen Unternehmen allgegenwärtig - und wird von den Gewerkschaften zum Teil scharf kritisiert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund mischt in dem Geschäft mit einer eigenen Firma mit und zahlt Löhne, die unter dem von DGB-Chef Sommer geforderten Mindestlohn liegen.

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b.oreilly 21.01.2013, 14:36
40.

alles schön und gut mit ihren Kommentaren hier. Aber wenn die Gewerkschaften ihre Leiharbeiter zu einem höheren Preis anbieten würden wie die private Konkurrenz, dann wären sie recht schnell weg vom Fenster und alle Mitarbeiter arbeitslos. Also gilt: sozial ist, was Arbeit schafft und für diejenigen, bei denen es nicht reicht, da gibt es doch Wohngeld oder aufstockend Hartz4. Keiner muss hungern!

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Trollvottel 21.01.2013, 14:38
41.

Zitat von sorlag
...die zahlreichen blauäugigen Kommentare hier, sind wahrlich amüsant. Es gibt drei Wahrheiten: 1.Wo Geld fließt, wird Geld verdient; 2. Angebot bestimmt die Nachfrage und andersherum; 3. Gelegenheit macht Diebe. Diese Punkte lassen sich auf alle Bereiche anwenden: Zeitarbeit, Gewerkschaften, Ärztelandschaft, Arbeitslose, Juristen, Politiker,...
Deswegen würden sich auch richtige Arbeitnehmervertreter für eine Abschaffung der Leiharbeit einsetzen unzwar vehement.

Ein Arbeitsverhältnis wo ein Arbeitnehmer zwei Arbeitgeber ernähren muss kann nur auf seine eigenen Kosten gehen.

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SirLurchi 21.01.2013, 14:42
42. Dümmlich

Zitat von wolfi55
Mir fällt verstärkt auf, dass der Spiegel ein Bashing gegen die Gewerkschaften betreibt. Ich bin seit 40 Jahren in der Gewerkschaft und das aus Überzeugung. Dass da nicht alles so läuft wie die reine Lehre das besagt, geschenkt. Und in dem genannten Fall ist es sicherlich ein Unding. Andererseits kommt es durchaus vor, dass sich da gewisse Unterbereiche verselbstständigen. Und die dann wieder einzufangen, das ist harte Arbeit. Im übrigen fiel diese Firma zwar nicht dadurch auf, dass sie richtig gute Löhne zahlte aber ein Hungerlohn von 4,55 je Stunde wurde auch nicht gezahlt. Immerhin das ist ein Fortschritt. Ich möchte aber nicht bei der Gewerkschaft arbeiten. Das ist oftmals ein richtiges Problem. Dort wird meist schlchter gezahlt und mit schlechteren Arbeitsbedingungen wie in der Wirtschaft. Die übertariflichen Zulagen fehlen, die dort gewährt werden. Und Tarifverhandlungen sind so ein Thema. Siehe Union-Druckerei in Frankfurt/Main.
Sie fallen mir mit Ihrem Beitrag vor allem durch Ihre dümmliche Wortwahl und Schlussfolgerung auf.

Ein kritischer Beitrag (oder wahlweise auch mehrere, wenn die Sauerei so umfangreich ist wie bei den Handaufhaltern der Gewerkschaften) ist noch lange kein armutsdeutsches "Bashing".

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gerdwill 21.01.2013, 14:55
43. seit vielen Jahren....

sind die Gewerkschaften in der sog."Armutsbranche" unterwegs,
als unzähligen Bildungsträger und ähnliche Unternehmen, die einen einzigen Sinn für die Betreiber darstellen, das Abzocken von Steuergeldern -Pfui Deibel.
Der geneigte Forist würde sich wundern, in welchen unzähligen Unternehmen die Gewerkschaften seit Jahr und Tag investiert haben.

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ed1bce7w 21.01.2013, 14:55
44. Tarifrechtlich das Aus.

Damit ist der DGB offensichtlich für die Zeitarbeitsbranche nicht mehr tariffähig, da er mit einer teilmitgliedschaft in einem Arbeitgeberverband nicht gegnerfrei ist. Das bedeutet, abgeschlossene Tarifverträge des DGB könnten unter Umständen nichtig sein. - und damit würden für die betroffenen Zeitarbeiter automatisch die Tarife der Firmen gelten, in denen sie eingesetztr werden. Da muß sich nur jemand mit einem guten Anwalt finden, der das vor einem Arbeitsgericht durchklagt.

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tobiash 21.01.2013, 14:57
45. Genau, ....

Zitat von Niederbayer
Ach so ist das. Wenn der DGB Leute für unter 8.5 Euro beschäftigt, dann ist das eine soziale Wohltat, weil die Leute ja sonst ALG 1 oder 2 bekommen würden. Macht das aber ein anderer Zeitarbeitsanbieter, dann ist dass Ausbeutung. Man kann sich sein Weltblick auch recht einfach zurechtzimmern.
.... da muss man sich dann für das eine oder das andere Übel entscheiden! Es verdeutlicht aber nur, dass die Wahrheit eben oftmals in der Mitte liegt! Zeitarbeit kann in der Tat eine gute und vernünftige Alternative zur Arbeitslosigkeit sein. Sollte der AG mangels nicht absehbarer Auftragslage keine Festeinstellungen vornehmen, ist es deutlich besser, einen Zeritarbeitnehmer einzustellen, als gar keinen. Wenn die Zeitarbeit dann aber nur zur Lohndrückerei bzw. zur Umgehung des Kündigungsschutzes genutzt wird, dann verhält es sich eben komplett anders.

Statt aber dementsprechend zu agieren, wird die Zeitarbeit selbst komplett verteufelt. Dass die Gewerkschaften sich nun aber selbst widerlegen, ist schon ein starkes Stück!

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abominog 21.01.2013, 15:00
46. Rudimentäre Gewerkschaften

Schon lange kann man folgendes Phänomen beobachten:

Blickt in Zukunft einfach mal in die Gesichter der Streikenden, zum Beispiel wenn Verdi mal wieder höhere Gehälter im ÖD fordert. Die "Streiker" wandern dann fröhlich lächelnd, pfeifend und trillernd durch die Strassen und sind sich ihres bevorstehenden Sieges offenbar vorher schon bewusst. Sobald eine Kamera in der Nähe ist, kann man das deutlich erkennen.

Streiken hingegen diverse andere Berufsgruppen, dann fliegen aus Verzweiflung durchaus auch mal richtig die Fetzen. Ergo gewinnen immer nur diejenigen, die sowieso schon gewonnen haben. Alle anderen sind mittlerweile Loser.
In der Gewerkschaftsbranche hat sich ein gewisser Trend eingerissen, der in der Tat äusserst fragwürdig ist! Dieser Text könnte übrigens einen kleinen versteckten Hinweis enthalten, der echt der Hammer ist...

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Stäffelesrutscher 21.01.2013, 15:16
47.

Zitat von sysop
Zeitarbeit ist in deutschen Unternehmen allgegenwärtig - und wird von den Gewerkschaften zum Teil scharf kritisiert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund mischt in dem Geschäft mit einer eigenen Firma mit und zahlt Löhne, die unter dem von DGB-Chef Sommer geforderten Mindestlohn liegen.
Die DGB-Spitze weiß schon, warum sie nur SPD, Grüne und CDU zu ihrer Vorstandsklausur eingeladen hat, nicht jedoch die Linkspartei.

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csmart48 21.01.2013, 15:35
48. An der Realität vorbei

@abominog
Sehr richtig. Wenn der ÖD streikten hat das immer was von einem Sonntagsausflug. Fröhlich Fahnen schwankend und mit einer Sektflasche in der Hand. Unglaublich. Hier lacht die bessere Gesellschaft über den Steuerzahler der deren Gehalt bezahlt. Ich finde es lustig wie der ÖD immer jammert .Ich lade diese Personen ein im Einzelhandel mal vier Wochen zu arbeiten. Sechs oder sieben Tage die Woche von 10.00 bis 20.00 im Laden bei 1200euro Netto. Mal sehen ob sie dann noch jammern.

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die-dicke-aus-der-uckerm. 21.01.2013, 15:35
49. Fajten warum jemadn in einer Gewerkschaft sein sollte.

Zitat von wolfi55
Mir fällt verstärkt auf, dass der Spiegel ein Bashing gegen die Gewerkschaften betreibt. Ich bin seit 40 Jahren in der Gewerkschaft und das aus Überzeugung. Dass da nicht alles so läuft wie die reine Lehre das besagt, geschenkt. Und in dem genannten Fall ist es sicherlich ein Unding. Andererseits kommt es .....
Sie tragen durch bla bla nichts dazu bei.
Folge: es gibt keine Fakten.

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