Forum: Wirtschaft
Fitschen auf der Grünen Woche: Deutsche Bank spekuliert weiter mit Nahrungsmitteln
REUTERS

Aller Proteste zum Trotz wird die Deutsche Bank auch künftig mit Wetten auf die Preise von Agrarrohstoffen Geld verdienen. Dies kündigte Vorstandschef Jürgen Fitschen auf der Grünen Woche in Berlin an. Es gebe keine Beweise für einen Zusammenhang mit dem Hunger in der Welt.

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SpieFo 19.01.2013, 17:02
70. Richtig:

Zitat von polltroll
werden in den nächsten Jahren die Zeche dafür zahlen. ... Das schwächste Glied bekommt dann halt am wenigsten!
Für:
- fallende Renten:
- steigende Verschuldung:
- Klammheimliche Inflation:
Die Staatsknete wird für eine nebulöse
Rettung der Banken" und "Rettung des Euro" verwendet,
ohne die wahren Ursachen der Krise zu bekämpfen.
Die Infaltion wird künstlich niedrig gerechnet und ientspricht in keinster Weise der Wirklichkeit. Die erlebte Realität der Verbraucher wird als "Gefühlte Inflation" verdammt.
- Steigende Energiepreise:
Die Industrie wird von der Ökoabgabe freigestellt, und der Bürger zahlt für "Gewinnausfälle" der Windkraft-Anlagenbetreiber.
Hä? Wir Bürger müssen mit unserem Vermögen für die Fehlinvestitionen von Unternehmen geradestehen,
die - und nur die -das unternehmerische Risiko zu tragen von sich behaupten!

Nur mal so, auf die Schnelle aufgezählt.

Und da entblöden sich gewisse Kreise, den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen und gegen "Spekulanten" zu wettern.

"Absurdistan", wohin man kommt!

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willibaldus 19.01.2013, 17:04
71. stimmt genau, das Geld waechst

Zitat von ahso
ich hab auch noch keinen Armen Geldschreine esse sehen. Woher kommen aber die Gewinne? Wächst das Geld auf dem Acker?
tatsaechlich auf dem Acker, nur die Menge schwankt. Der Bauer kauft Sicherheit ein, wenn er seine Ernte schon bei der Aussaat verkaufen kann.

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hanfiey 19.01.2013, 17:05
72. Fahrgast07

Wenn Sie da keinen Zusammenhang sehen müssten Sie eigentlich blind sein!. Natürlich wird mit Spekulation der Hunger angeheizt, nicht nur in den Schwellen Ländern. Es ist auch ein Unterschied ob es sich um GRUNDNAHRUNGSMITTEL handelt oder nicht!

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gerd.lt 19.01.2013, 17:09
73. Ruf

Ist der Ruf erst ruiniert lebt sich völlig ungeniert. Vor den Regierungen, liebe Deutsche Bank, braucht ihr keine Angst zu haben - die tun euch nichts.

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Thorsten_Barcelona 19.01.2013, 17:13
74.

Zitat von heinzjürgenneu
An der Terminbörse kann jeder Verkauf ein Leerverkauf sein. Da muss eine klare Unterscheidung getroffen werden zwischen einem Aktien-Leerverkauf und einem Verkauf an einer Warenterminbörse. Die Einsicht, dass der Handel mit Derivaten für den Nahrungsmittelhandel sinnvoll sein kann, ist ja schon ein Fortschritt im Denken. Aber wer verkauft denn an der Börse, wenn eine Mühle zur Absicherung ihres Mehlgeschäftes an der Börse einkaufen muss, weil sie im physischen Markt keine Verkäufer findet? Alles nicht so einfach.
Okay, ich glaube wir sagen eigentlich das gleiche, aber ich habe nicht den richtigen Ausdruck gebraucht.
Was ich mit Leerkäufen/-verkäufen bezeichnen wollte, sind Käufe/Verkäufe von Marktteilnehmern, die lediglich Wetten abschliessen/spekulieren und nicht am eigentlichen Produkt interessiert sind.
Ein Brothersteller mag als guter Geschäftsmann den Preis für das Getreide, das er in 3 Monaten braucht, wissen wollen, um den Preis seines zukünftigen Brotes festlegen zu können. Auf der anderen Seite mag es landwirtschaftliche Betriebe geben, die für ihre Buchhaltung den Preis de Getreides, dass sie in X Monaten verkaufen werden, wissen wollen. In diesem Fall sehe ich das eher als Versicherung an, bei der die Bank mitverdient als Vermittler zwischen Brothersteller und Getreidehändler. Es sind zwar auch Leer(ver)käufe, aber zur Absicherung und nicht zur reinen Spekulation.

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rentmaus 19.01.2013, 17:13
75. Die Linken ???

Zitat von kdshp
Typisch für die linken die immer noch mit agrarrohstoffen handeln und nicht den zusammenhang erkennen zwischen handel mit diesem und hunger in der welt.
Was haben denn die Linken mit Bankstern zu tun?

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trader_07 19.01.2013, 17:15
76. Ethik

Zitat von prontissimo
Der Grund ist unstillbare Gier. Gier nach Geld ohne jede störende Ethik,
Ich finde es ethisch einwandfrei, einem Bauer Monate im voraus einen bestimmten Preis für seine Ernte zu garantieren. So kann er vernünftig wirtschaften.

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trader_07 19.01.2013, 17:17
77. Gespannt...

Zitat von hanfiey
Natürlich wird mit Spekulation der Hunger angeheizt, nicht nur in den Schwellen Ländern.
Ich bin gespannt, ob Sie das auch begründen können.

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SpieFo 19.01.2013, 17:18
78. Ich hatte am Freitag ein Gespräch mit einer

Zitat von bauklotzstauner
Wieviel Geld haben sich die Banken diese "Studie" eigentlich kosten lassen? Fakt ist: Bauern produzieren Lebensmittel und haben dafür nötige Aufwendungen. Fakt ist weiterhin: Menschen - gern als "Verbraucher" auf ihre reine wirtschaftliche Funktion reduziert - benötigen Lebensmittel, um zu leben, und bezahlen die Kosten, die dem Bauern und allen, die zwischen ihm und dem Bauern stehen (Händler, Lebensmittelproduzenten wie Bäcker, Fleischer etc.), entstehen. Das sollte soweit nwidersprochen sein. Und nun schauen wir mal auf die Banken, die sich als "Finanzdienstleister" zusätzlich zwischen Erzeuger (Bauern) und Verbraucher (Menschen) setzen, und, wie offen zugegeben wird, eine Menge Geld dabei verdienen. Frage: letzten Endes dieses zusätzlich aus der Vermarktungskette abgezweigten Gewinn, wenn nicht der "Verbraucher"? Also wie um alles in der Welt soll durch die gewinnträchtige Spekulation mit Lebensmitteln KEINE erhöhten Preise entstehen? ...
Managerein aus der Textilbranche.
Sie war bis vor kurzem 10 Jahre lang für die Qualitätskontrolle der Vertragsfabriken in China zuständig.
Sie flog zur Warenabnahme dorthin.

Dabei bestätige sie mir nur, was ich aus eigener Erfahrung vor Ort(in China) schon wußte:
So eine Textilfabrik fertigt an den gleichen Maschinen, mit den gleichen Mitarbeiter, zu den gleichen Sklavenlöhnen, für eine Vielzahl von Herstellern.
Da kommt eine Lieferung Stoffe, die Schnittmuster werden ausgetauscht, und die Nähmaschinen rattern wieder los.
Die entsprechenden Labels werden dabei einfach nur aus dem Lager geholt.
Bis vor einigen Jahren wurde alles noch über Hongkong ausgeliefert,
alle Jeans z.B. für 5 Dollar.

Die Endverbraucher zahlten - und zahlen - im Endeffekt die Profite der (Zwischen-)Händlerketten.
Das gilt nicht nur für Textilien, sondern auch für Spielzeug, Elektronik,
und- aufgepaßt- Lebensmittel!

Naaa? Macht's endlich bei einigen "Klick"?

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Hafenschiff 19.01.2013, 17:21
79.

Zitat von Angemessen
ich finde es schon beängstigend wie viele moechtegern Experten hier den Handel von Agrarrohstoffen verteufeln, ohne auch nur eine der wissenschaftlichen Stidien gelesen zu haben. ich bin eigentlich bei Spiegel Lesern vin einen höheren Bildungsniveau ausgegangen, aber wenn ich das hier so lese fuehle ich mich eher in die Bildzeitung versetzt. Spekulanten haben eine wichrige Rolle im Warenterminmarkt und verhindern durch Liquidität hohe Volatilität... aber da Banker bashing ja im Moment in mide ist ist es eunfach such der ungebildeten Masse anzuschließen. ...
Ihre Pro-Zocker-Propaganda können Sie sich sparen. Sämtliche Spekulanten an den weltweiten Börsen und Finanzmarkten sind der pure Dreck. Das sind Schmarotzer der Gesellschaft, die von anderer Leute Arbeit leben und absolut leistungslose Einkommen beziehen. Ich hoffe für Sie, dass Sie nciht dazu gehören, denn für diese Leute werden die Stellenangebote weltweit immer knapper und knapper, weil glücklicherweise überall auf der Welt die Zockerabteilungen in den Banken entweder komplett geschlossen oder erheblich eingedampft werden.

Aber Sie können uns gern eines besseren belehren. Die Banken wollen ja die Nahrungsmittelspekulation nicht aufgeben, weil sie damit global gesehen Milliarden und Abermilliarden verdienen und gewaltige Renditen einfahren. Nun beantworten Sie uns bitte die Frage: Woher kommt denn dieses Geld, das die Banken da aus der Realwirtschaft abzweigen und als riesige Gewinne verbuchen können? Na, woher kommt's? Von den Erzeugern? Oder von den Verbrauchern? Oder aus dem Nichts? Und wenn es nicht aus dem Nichts kommt, sondern von den Erzeugern und Verbrauchern, führt das dann logischerweise zu höheren oder zu niedrigeren Preisen?

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