Forum: Wirtschaft
Fleischproduktion: Ermittlungen wegen Listerienverdachts in Baden-Württemberg
Getty Images

Tonnenweise Fleischwaren mussten wegen Listerienbefalls beim Hersteller Wilke vernichtet werden. Bei einem Frikadellenhersteller in Niedersachsen gab es einen weiteren Fund - und nun wohl auch in Baden-Württemberg.

Seite 1 von 7
L_P 03.11.2019, 12:58
1. Dürftige Recherche

Wie konnten sich denn Bakterien im Fleisch ausbreiten? Ich dachte, in der Viehzucht werden Tonnen von Antibiotika eingesetzt, damit sich schädliche Bakterien dort eben nicht ausbreiten können.

Oder stammt das Fleisch aus einer von den Grünen favorisierten Betriebsform, die das Abtöten von Schaderregern ablehnt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arnonyhm1 03.11.2019, 13:03
2. bei Fleisch Krone nichts Neues

Nichts Neues, dass diese Firma wegen eklatanter Hygienemängel auffällig wird. Hat die Geschäftsleitung vor Kurzem noch vergeblich versucht gegen die Veröffentlichung am Hygienepranger zu klagen macht sie nun ihrem Namen wieder alle Ehre. Der klägliche Versuch einen Tag vor dem Bundesamt den Rückruf zu veröffentlichen, um Verantwortung gegenüber dem Verbraucher zu suggerieren steht wohl eher der persönlichen Angst vor Strafverfolgung gegenüber. Zurückgerufen wurden am 31.10.2019 Produkte mit MHD 05.11.2019 ohne Angabe des Produktionsdatums, laut lebensmittelwarnung.de: 08.10.2019! Zusammen mit der primitiven fortfaulfenden Chargennummer kann man wohl nur hoffen, dass die Frikadellen bereits dort sind, wo sie auch ungegessen hingehört hätten und nicht in einen Sarg oder eine Urne. Schuld ist der Verbraucher und der kann selbst wählen, ob er in einer Kita sitzt, einem Altenheim oder einem Restaurant, das von dieser Firma ihr "Fleisch" bezieht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
4schaffhauser 03.11.2019, 13:13
3. Dürftiger Beitrag

Zitat von L_P
Wie konnten sich denn Bakterien im Fleisch ausbreiten? Ich dachte, in der Viehzucht werden Tonnen von Antibiotika eingesetzt, damit sich schädliche Bakterien dort eben nicht ausbreiten können. Oder stammt das Fleisch aus einer von den Grünen favorisierten Betriebsform, die das Abtöten von Schaderregern ablehnt?
Antibiotika werden in der Mast in der Massentierhaltung eingesetzt und zur Prophylaxe VOR Krankheitsbefall.

Bei mangelhafter Hygiene können sich Listerien bei den geschlachteten Tieren bilden. Passiert also NACH dem Schlachten.

Weniger Hetze auf Grüne und mehr Allgemeinbildung wäre wünschenswert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dante1789 03.11.2019, 14:00
4. Wenig hilfreich,

wenn der Name des Betriebs bzw. die Marke nicht genannt werden. Aber so ist es ja immer. Profit geht vor Verbraucherschutz. Bei einer Ministerin, die sich mit einem der schlimmsten Lebensmittelkonzerne in Verbindung bringt darf man wohl nichts anderes erwarten. Politikverdrossenheit???? Warum nur?????

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ex-optimist 03.11.2019, 14:10
5. Lebensmittelkontrolle abgeschafft?

Wurde denn die Lebensmittelkontrolle von der Lobbyistin im Ministeramt schon komplett abgeschafft?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jogola 03.11.2019, 14:33
6. Den Artikel ...

Zitat von dante1789
wenn der Name des Betriebs bzw. die Marke nicht genannt werden. Aber so ist es ja immer. Profit geht vor Verbraucherschutz. Bei einer Ministerin, die sich mit einem der schlimmsten Lebensmittelkonzerne in Verbindung bringt darf man wohl nichts anderes erwarten. Politikverdrossenheit???? Warum nur?????
nicht gelesen ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
L_P 03.11.2019, 14:42
7. Nachfrage

Zitat von 4schaffhauser
... Bei mangelhafter Hygiene können sich Listerien bei den geschlachteten Tieren bilden. Passiert also NACH dem Schlachten. ...
Aber müssten während der Mast eingesetzte wirksame Antiobiotika nicht auch nach dem Schlachten gegen Listerien helfen, wenn sie in ausreichender Menge eingesetzt worden wären? Ich dachte, ich soll mich vor dem Verzehr von Fleisch fürchten unter anderem wegen den Rückständen von Antibiotika?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
littletruth 03.11.2019, 14:46
8. Und ewig grüßt das Murmeltier..

..oder glauben die Fleischkonsumenten an Einzelfälle, gar Wunder?
So langsam gehen einem die Argumente aus, da sich in der Fleisch"industrie" eigentlich nichts ändert. Und solange trägt der Konsument dieser Produkte zu weiteren Skandalen bei. Nicht unwissentlich sondern eigentlich wissentlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heissSPOrN 03.11.2019, 14:47
9.

Zitat von dante1789
wenn der Name des Betriebs bzw. die Marke nicht genannt werden. Aber so ist es ja immer. Profit geht vor Verbraucherschutz. Bei einer Ministerin, die sich mit einem der schlimmsten Lebensmittelkonzerne in Verbindung bringt darf man wohl nichts anderes erwarten. Politikverdrossenheit???? Warum nur?????
Jeder fleischverarbeitende Betrieb in der EU hat eine eindeutige Kenn-Nummer (die in dem Oval), die auf jedem Erzeugnis angegeben werden muss. Für milchverarbeitende Betriebe gilt das entsprechend.

Was hierzulande fehlt ist eine Seite im Internet, wo sofort vor Produkten aus diesen Betrieben unter Nennung dieser Kenn-Nummer und - bei nur einzelnen betroffenen Chargen - auch die Chargen Nummern gewarnt wird. Dann könnte sich jeder Verbraucher zweifelsfrei zusätzlich selbst informieren, ohne sich auf die teilweise sehr schnarchnasigen Behörden verlassen zu müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7