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Flexible Arbeitszeiten: Was hinter Deutschlands Beschäftigungswunder steckt
DPA

Über Jahrzehnte galt: In jeder Krise verlieren mehr Menschen ihren Job, als im nächsten Boom wieder eingestellt werden - und das Heer der Arbeitslosen wächst. Seit dem letzten Crash ist das in Deutschland anders. Warum?

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felisconcolor 02.11.2017, 10:29
1. Ist es

in Deutschland wirklich anders? Oder sieht die Wahrheit nicht so aus , das man sich in der Kriese von langjährigen, teuren, älteren, qualifizierten Arbeitnehmern trennt und sie im "Boom" durch jüngere, schlechter ausgebildete und dann natürlich billigere AN ersetzt. Es ist ja wohl eine Binsenweisheit das immer mehr Menschen nicht mehr in Vollzeitjobs arbeiten und sich selbst mir so einem Job kaum über Wasser halten können. Hier mir nackten Zahlen von Beschäftigten zu jonglieren, wie sie uns regelmässig in den Medien präsentiert werden greift doch zu kurz.

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J. Hotzenplotz 02.11.2017, 10:31
2. Na also! Geht doch...

...und jetzt warte ich hier auf die notorischen Nörgler, die ja immer bei jeder Gelegenheit in den Foren verbreiten, wie schlecht denn alles in D seit Agenda 2010 geworden ist...Alles kompletter Blödsinn! Von "Problemen" wie wir sie in D haben, träumen fast alle Länder der Welt. Ist alles optimal in D? Bei weitem noch nicht, aber ist es irgendwo besser? Nicht, daß ich wüßte...naja, vielleicht in N und CH ...

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Blind Walker G 02.11.2017, 10:32
3. Anders ausgedrückt,

aus einer ehemaligen Vollzeitstelle wurden drei Zeitarbeit/Minijobs. Die Arbeiterschaft verarmt, dem Staat gehen Sozialabgaben verloren. Aber Vollbeschäftigung in Deutschland hört sich natürlich besser an.

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post.scriptum 02.11.2017, 10:32
4. Die Sockelarbeitslosenzahl ist ...

... geschönt, was hinlänglich bekannt ist. Werden die vom Jobcenter in mitunter völlig nutzlosen Fortbildungsmaßnahmen geparkten Arbeitslosen sowie alle Hartz-IV-Empfänger und -Aufstocker hinzugerechnet, haben wir 8 bis 10 Prozent Arbeitslose. Der Ehrlichkeit halber sollte dies nicht verschwiegen werden.

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wasistlosnix 02.11.2017, 10:33
5. Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Zahlen aus 2016! Der Boom ist atypische Beschäftigung.

Gab es 1991 noch 28,9 Millionen Vollzeitarbeitnehmer, so wurden den Angaben zufolge im zweiten Quartal dieses Jahres knapp 24,2 Millionen gezählt - also 4,7 Millionen weniger. Gleichzeitig sei die Zahl der Teilzeitarbeiter in diesem Zeitraum drastisch von 6,3 Millionen auf gut 15 Millionen gestiegen. Neben den versicherungspflichtig Tätigen fallen darunter die geringfügig Beschäftigten sowie alle Ein-Euro-Jobber.

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Der Resignierte 02.11.2017, 10:37
6. wow, was sind unsere Arbeitgeber doch gut

oder liegt die geringe Arbeitslosenquote doch eher daran, das viele Vollzeitjobs gestrichen wurden und in 2 400 Euro-Jobs umgewandelt worden sind. und das viele in prekären Jobs arbeiten müssen, weil sonst Zwangsmaßnahmen vom Staat ergriffen werden oder in Aufstockerjobs sind, die also quasi vom Steuerzahler subventioniert werden. Könnte sein oder ?

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spontanistin 02.11.2017, 10:38
7. Andere Lösungen?

Wo bleiben die Angaben über Frühverrentung und Altersteilzeit? Wo die Angaben über Weiterbildungsmaßnahmen und sogen. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die oft in‘s Leere laufen? So läßt sich die Arbeitslosenquote, die zudem oft länderspezifisch definiert und daher nicht vergleichbar ist, beliebig manipulieren. Und jeder Rentner, der voll arbeitsfähig ist, ist eigentlich ein Arbeitsloser.

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MaxMütze 02.11.2017, 10:44
8. Interessant waere es,

zu erfahren, wieviel Kurzarbeitergeld und Abwrackprämie den deutschen Steuerzahler gekostet haben. D hat es richtig gemacht und zu Beginn der Krise mehr ausgegeben - schade nur, dass der Zuchtmeister Europas, Schäuble, anderen Ländern diesen Weg untersagt hat. Europa hätte 2011 schon aus der Krise sein können, wenn jedes Land kurzfristig mehr ausgegeben hätte, wie eben D.

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K:F 02.11.2017, 10:53
9. Siehe Lufthansadeal

Toller Arbeitgeber, vertrauensvolle Zusammenarbei! Vorstands?ehälter von AB werden per Bankbürgschaft abgesichert. Die Mitarbeiter, die nicht übernommen werden dürfen dann zu anderne Fluggesellschaften abwandern, gehen, für Löhne 40 Prozent unter ISt. Stimmt. Diese Menschen müssen gleiche Arbeit für geringeren Lohn machen. Sind aber sozialversicherungspflichtig versichert.

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