Forum: Wirtschaft
Flucht aus Libyen: China lernt verlieren

Chinas Chefstrategen drängen die Konzerne*des Riesenreichs massiv, ins Ausland zu expandieren.*Die*Firmen haben gehorsam investiert - auch in Afrika.*Angesichts der libyschen Revolution lernt Peking nun schlagartig die Risiken*seines Wirtschafts-Imperialismusses kennen.*

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forumgehts? 01.03.2011, 16:42
30. Pah!

Zitat von sysop
Chinas Chefstrategen drängen die Konzerne*des Riesenreichs massiv, ins Ausland zu expandieren.*Die*Firmen haben gehorsam investiert - auch in Afrika.*Angesichts der libyschen Revolution lernt Peking nun schlagartig die Risiken*seines Wirtschafts-Imperialismusses kennen.*
Wishful thinking! Wenn sich die Lage wieder einigermassen beruhigt, werden die westlichen Firmen noch lange zögern, bis sie wieder ihre Leute nach LBY schicken. Und wenn die dann kommen, werden sie feststellen, dass jetzt doppelt so viele Chinesen wie vorher im Land sind.

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eeezy 01.03.2011, 16:44
31. Na das ist ja der unschlagbare Beweis...

Zitat von albert schulz
So ein bißchen Naivität schimmert da durch. Mal was ganz Einfaches zum Mitdenken: Die Asiaten wirken selbst dann ruhig, wenn sie hektisch arbeiten. Der Europäer wirkt selbst dann hektisch und aggressiv, wenn er rumhockt.
..das die Asiaten bessere Menschen sind. Wenn Sie glauben die Chinesen investieren da der Harmonie wegen kann man ihnen leider nicht mehr helfen. Harmonie ist wichtig fürs Geschäft und nicht für das Wohl der anderen. Was solls, die Chinesen sind wie wir da hilft auch kein rumpalavern. Denen sind die Leute ehrlich gesagt wurscht da gehts es um handfeste Interessen. Die einen setzen sie so durch die anderen so. Das Prinzip der Nichteinmischung der Chinesen sollte doch für Menschenfreunde verwerflich sein. Man siehts ja hier, die Aufbauhelfer helfen jedem (Tyrannen) der Rohstoffe hat. Übrigens müssen die Chinesen viel mehr Leute beschäftigen. Deswegen gibts die Infrastrukturprojekte (mit chin. Arbeitern) ist auch noch gut zum Abtransport der Rohstoffe und evtl. gibts Absatzmärkte. Gehupft wie gesprungen. Manche hier haben bloss die Hoffnung der Westen, der böse zu Ihnen ist :( möge untergehen und die Chinesischen Heilsbringer sind hierfür das Werkzeug.

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barack abamo 01.03.2011, 16:49
32. ...

Zitat von albert schulz
So ein bißchen Naivität schimmert da durch. Wenn Amerika seine Armee und/oder seine Geheimdienste aktiviert, geht es um Geld, genau wie im Alten Rom. Nur Vietnam war ein reiner Gesinnungskrieg, und da sind sie entsetzlich auf die Schnauze geflogen. Ihre Gesinnung taugt nämlich nicht allzu viel, nur ......
....mal was ganz Einfaches zum Mitdenken: Die Asiaten wirken selbst dann ruhig, wenn sie hektisch arbeiten. Der Europäer wirkt selbst dann hektisch und aggressiv, wenn er rumhockt.
Aber RASSISMUS ist Ihnen völlig fremd, oder?

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autocrator 01.03.2011, 17:09
33. Bilder

An dem ganzen Artikel ist nur eines, ein Zitat, von interesse:

" [...] "Chinesische Politiker haben nun einen Präzedenzfall für künftige Militäroperationen, wann immer Leben und Besitz von Chinesen im Ausland in Gefahr sind", sagt Andrew Erickson vom Analysehaus China Signpost."

# Dass investitionen mal in die hose gehen – OK, passiert.
# Dass nun 36.000 chinesen statt im ausland nun wieder zuhause in lohn und brot gestellt werden müssen - lästig, aber auch OK,
# sogar dass auf dem abgehobenen diplomatischen parkett des UNO-sicherheitsrates China bei den sanktionen gegen einen greisen verwirrten despoten, der partout nicht mehr zu halten ist, problem- und anstandslos mangels alternative mitmacht - ein schmankerl.

Interessant ist nur ebendies:
China nimmt sich das recht, ohne auftrag eines internationalen gremiums und ohne monatelangen konsultationen mit X, Y und Z, kriegsschiffe zu entsenden in eine x-beliebige krisenregion auf der welt (... natürlich "zum schutz chinesischer bürger").

- Was gibt das für bilder im chinesischen fernsehen!
'seht her, volk, wir, eure führer, die kommunistische partei, die wir auch die armee führen, die ihrerseits schon so heldenhaft bei hochwasserkatastrophen im inland hilft, schützt euch auch im ausland!'
Analog zum amerikanischen "we don't leave a man behind" lassen auch nun Chinesen keinen Chinesen mehr hinter den feindlichen linien zurück! (und wenn dazu völlig unsinnigerweise ausgerechnet kriegsschiffe statt transportflugzeuge entsandt werden.)

Das ist die reinste propagandaschlacht, für die ein paar in die hose gegangene investitionen in der libyschen wüste nur peanuts sind.
Und der Westen, beschäftigt mit schuldenbilanzen, ministerrücktritten und dem ignorieren des physischen alter vieler der greisen despoten dieser welt, bekommt das noch nicht mal mit!

Nebenbei wird dem sog. 'Yasmin-protest' auch noch gleich eine weitere basis entzogen, da sich "die partei" ja so ganz offensichtlich ganz mütterlich um "unsere jungs im ausland" kümmert! - Wer kann da schon was dagegen haben?

China lernt in Libyen nicht verlieren.
China nutz Libyen perfide für die weitere ausdehnung der eigenen macht, nach innen wie nach außen, klammheimlich und ohne groß aufsehen zu erregen, für ein butterbrot.
China gewinnt!

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albert schulz 01.03.2011, 17:21
34. Galuben Sie ernsthaft,

Zitat von eeezy
..das die Asiaten bessere Menschen sind. Wenn Sie glauben die Chinesen investieren da der Harmonie wegen kann man ihnen leider nicht mehr helfen. Harmonie ist wichtig fürs Geschäft und nicht für das.....
daß die Chinesen strohdumme Idioten sind ? Da finden Sie auf SPON sicher mehr.

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albert schulz 01.03.2011, 17:21
35. Kindergarten ?

Zitat von Badibu
Das chinesische Streben nach Geld und ihre Prakmatik bedeutet auch, dass wirtschaftliche Interessen knallhart durchgesetzt werden. Momentan in Ostasien und zunehmend auch global. Noch dazu sind nicht alle so friendlich wie sie meinen. Die Chinesen werden seit 20 jahren auf nationalismus gedrillt, jeden morgen in der schule fahne hissen mit nationalhymne, ist immer noch standard.
Sie Armer. Glauben Sie etwa, daß deutsche Firmen nicht an Geld interessiert wären und ihre Interessen knallhart durchdrücken ? Im Notfall muß eben Frau Merkel ran und von Staats wegen nachbessern.

Fahnen hissen, Nationalhymne und Beten können Sie auch im Mittleren Westen der USA haben, manches sogar in Europa. Ist zwar bescheuert aus neudeutscher Sicht, aber wenn es hilft.
China ist die Macht der Zukunft, und sie usurpiert sehr langsam aber sehr habhaft die Welt. Nicht ein voreiliger Schritt. Man nennt das Klugheit. Nationalismus ist was für die einfachen Gemüter, bei uns ist er meist Beschäftigung der Allmachtstrottel. Ein solches armes Riesenland zusammenhalten, ohne daß permanent an irgendeiner Stelle amerikanische Agenten "Befreiungsbewegungen" mit Geld und Waffen versorgen ist so ganz einfach nicht.

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Zorpheus 01.03.2011, 17:22
36. Entwicklungshilfe

Warum sehen die Leute so ein Problem in der "Entwiclungshilfe" für China? Deutschland hat mit vielen Ländern gemeinsame Projekte, wo zusammengearbeitet wird, und die der gegenseitigen Verständigung dienen. Das heißt bei den Industrieländern nur anders.

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Ganaw09 01.03.2011, 17:24
37. Auf dem westlichen Auge blind

Zitat von sysop
Chinas Chefstrategen drängen die Konzerne*des Riesenreichs massiv, ins Ausland zu expandieren.*Die*Firmen haben gehorsam investiert - auch in Afrika.*Angesichts der libyschen Revolution lernt Peking nun schlagartig die Risiken*seines Wirtschafts-Imperialismusses kennen.*
Das ist so ziemlich das traurigste Stück von Hetze, das sich in letzter Zeit bei SPON lesen ließ. Ein Beispiel: Warum sollte China den Zorn der Libyer fürchten? Es sind deutsche Sicherheitssysteme, die bis zu den jüngsten Entwicklungen in das nordafrikanische Land geliefert worden sind. Es sind britische Waffensysteme, mit denen Demonstranten in Libyen niedergemetzelt werden. Es sind EU-Milliarden, mit denen Libyen die Menschen vor eine Flucht nach Europa abhalten sollte. Glaubt ernsthaft irgendwer, die Libyer würden sich nachher besonders um die Chinesen kümmern? Der Text selbst bemerkt daher auch in den letzten Zeilen, dass die Chinesen sich nicht um ihre Zukunft in Libyen fürchten müssen - die westlichen Staaten hingegen schon. Schade, dass es SPON mehr Wert war, den "Rückschlag" für die Chinesen als These in den Raum zu schleudern.

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Ganaw09 01.03.2011, 17:32
38. Grüße aus der Wirklichkeit

Zitat von eastbayray
Ja klar. Weil den Chinesen die Weltanschauungen und Regierungsformen anderswo scheißegal sind. Hauptsache die Kohle stimmt. Wie man das bewerten will bleibt jedem selbst überlassen.
Ja, die EU-Staaten und die USA haben sich ja auch wirklich Tag und Nacht darum gesorgt, dass Ägypten von Mubarak beherrscht wird, dass Libyen irgendwie auch nicht demokratisch ist und dass es in Tunesien auch anders laufen könnte. Es verging doch praktisch kein Tag, an dem die Kanzlerin dies nicht international angeprangert hat. Schließlich bezog man doch aus Libyen das Öl, brauchte Ägypten als Transporteur und machte in Tunesien doch so gerne Urlaub. Daher hat man dann auch tagtäglich protestiert und geschimpft. Und die deutsche Öffentlichkeit erst. Die hat auch jeden Tag eine Kerze für die Opfer der nordafrikanischen Herrscher angezündet.

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geotie 01.03.2011, 17:37
39. Yohh

Der Chinese ist immer freundlich. Er lächelt selbst dann, während sein Gegenüber durch chin. Handeln in den Bankrott gegangen ist.
Der Chinese hält sich gerne aus den Streitigkeiten anderer raus, nach dem Motto: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte!
Der Chinese wird nicht verlieren, er zieht sich nur zurück um zu analysieren wie er gestärkt Lybien und seine Rohstoffe noch fest an sich binden kann.
Selbst die Entwicklungshilfe bezahlen die Großnasen immer noch. Und das ist doch erstaunlich, denn China gilt als größter Exporteur und läßt sich zugleich verhätscheln.

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