Forum: Wirtschaft
Flüchtlingskrise und Staatsfinanzen: Lieber Schulden machen als Steuern erhöhen
DPA

Werden wegen der Flüchtlinge die Steuern erhöht? Ja, sagt Ökonom Raffelhüschen. Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Fratzscher widerspricht: Deutschland habe mehr als genug Geld - und die Investition lohne sich.

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lestat3006 16.10.2015, 06:24
1. Was bitte ist

ein junges Alter? Gibt es auch ein altes Alter? Und wo beginnt das eine, wo hört das andere auf? Ist wohl das gleiche wie die billigen Preise. Mit der deutschen Sprache geht's steil bergab.....

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konstrukteur 16.10.2015, 06:46
2. wie passt dazu

daß 70% der Flüchtlinge ihre Ausbildung (der Spon Artikel sprach vom Handwerk ) abbrechen, vorwiegend sprachbedingt? Die Sprache kommt nicht einfach so, nur weil man hier ist, man muss sie auch sprechen !

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hevopi 16.10.2015, 06:47
3. Manchmal wundere ich mich

über solche eigentümlichen Aussagen, sowohl der Politik als auch der Wirtschaftswissenschaftler. Die Masse der Flüchtlinge wird zu folgendem Ergebnis führen: Zunächst Finanzierung der Unterbringung, Versorgung und Schulung. Dann werden viele wegen mangelnder Kenntnisse in den Wettbewerb mit den jetzt schon Arbeitslosen treten und auch bereit sein, unter dem Mindestlohn zu arbeiten. Auch unsere Infrastruktur muß der Situation angepaßt werden, d.h. mehr Beamte, Sicherheitskräfte, viele die für das Alter Immobilien in Reichweite der Flüchtlingsunterkünfte haben, werden viel an Wert verlieren. Aber das alles kostet ja nichts? Es wird zu einem Zusammenbruch unseres Wirtschaftsystems führen, so langsam sollte man zur Abwechslung mal die Wahrheit sagen.

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elizar 16.10.2015, 06:47
4. Wir haben es ja so dicke!

2.152.567.748.000 € Staatsschulden haben wir. Soviel zum Thema reich.

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freespeech1 16.10.2015, 06:51
5. Langsam kommt die Wahrheit ans Licht

Dass hochqualifizierten Fachkräfte, deren Bedarf ohnehin stark bezweifelt werden muss, nun ausgerechnet aus Entwicklungsländern des Nahen Ostens und Afrikas kommen werden, ist mal wieder so eine weltfremde steile These, über die man nur den Kopf schütteln kann.

Es gibt schon sehr verlässliche Zahlen des IAB. Nur 8% der Kriegs- und Krisenflüchtlinge haben eine betriebliche/schulische Ausbildung, 8% eine akademische.
http://doku.iab.de/aktuell/2015/aktueller_bericht_1514.pdf
Lt. Handwerk brechen dort 70% der Flüchtlinge ihre Berufsausbildung im Handwerk ab.

Es gelingt doch noch nicht einmal, die hohe Zahl der hier geborenen Migrantenkindern aus diesen Staaten
ohne Schulabschluss / Berufsbildung deutlich zu senken.

Und dass jetzt plötzlich behauptet wird, es gibt in D genug Geld, während gestern noch behauptet wurde, für Bildung und Kitas ist ebenso wenig genug Geld da wie zur Bekämpfung von Armut, Sanierung der maroden Infrastruktur etc, ist schon eine ausgesprochene Frechheit und Unverschämtheit der Politiker.

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Forist2 16.10.2015, 06:54
6. Erstaunlich

Plötzlich hat Deutschland genug Geld um alles zu finanzieren.
Aber angeblich war die Agenda 2010 unbedingt erforderlich weil das Land sonst finanziell zugrunde gegangen wäre.
Wie immer auf den Knochen der Deutschen Arbeitnehmer lebt diese Land.

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stefan_sts 16.10.2015, 06:56
7. Bis zur Bundestagswahl 2017

wird es ganz sicher keinerlei Erhöhung in irgendeiner Art und Weise geben , aber wenn die Blockparteien es tatsächlich ( auch aufgrund der üblichen Versprechungen wie unter anderem einer Rentenerhöhung ) schaffen sollten , diese Wahl noch zu überstehen , kommt der große AHA-Effekt . Würden sie die Karten sofort auf den Tisch legen , dann bräuchten die üblichen Verdächtigen gar nicht mehr zur Wahl antreten .

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sam242 16.10.2015, 06:59
8. Raffelhüschen hat Recht

Schulden zu machen, um eine Steuererhöhung heute zu vermeiden heisst nichts anderes, als die Steuererhöhung später machen zu müssen.

Aber die Politiker wollen und werden natürlich alles tun, um den Eindruck zu vermeiden, dass die (unkontrollierte) Aufnahme von Flüchtlingen Kosten verursacht.

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ach-nur-so 16.10.2015, 07:01
9. Interessant.

Raffelhüschen sagt so, Fratzscher sagt so. Auf die Idee, das zu tun, was auch die dieser Tage so viel zitierten Fluchtursachen bekämpfte, nämlich die unerträglich gewordene Wohlstands-/Elends-Schere ein wenig zu schließen, zum Beispiel durch eine Zweck-gebundene Vermögensabgabe, kommt offensichtlich niemand. Wie passend.

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