Forum: Wirtschaft
Flugbegleiter unzufrieden: Lufthansa droht Streik schon in der kommenden Woche
ddp

Für viele Fluggäste könnte es bereits in den nächsten Tages unangenehm werden: Verhandlungen der Lufthansa mit den Flugbegleitern sind geplatzt, nun steht ein Streik bevor. Das Kabinenpersonal will sich am Montag erklären.

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_gimli_ 01.11.2015, 19:08
50.

Zitat von ikarus2015
Fliegen hat heute nix mehr mit Romantik zu tun. Flugbegleiter verdienen heute gerade mal 1.200 € brutto.
Da haben Sie die Zulagen vergessen. Stand 2012 lag meines Wissens nach das durchschnittliche Jahresgehalt eines Flugbegleiters bei der Lufthansa nach 5 Dienstjahren bei 40.000 €.

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fuzzyjones 01.11.2015, 19:13
51. Lufthansa

macht gigantische Gewinne. Für das Personal soll es keine vernünftige Beteiligung geben. Kein Wunder, dass Unzufriedenheit in der Gesamtbelegschaft vorherrscht und das Streikrecht genutzt wird. Verursacher ist einmal mehr der Vorstand der Lufthansa. So macht man ein Unternehmen auch kaputt.

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aktiverbeobachter 01.11.2015, 19:27
52. Kann ich mir nicht vorstellen

Zitat von ikarus2015
Ich finde es eine Unverschämtheit was LH da mit seinem Kabinenpersonal abzieht! Ich habe manchmal den Eindruck die Airline spart und navigiert sich ins Aus! Die Leute sollen für harte Arbeit vernünftig entlohnt werden und eine Altersversorgung gehört dazu. Fliegen hat heute nix mehr mit Romantik zu tun. Flugbegleiter verdienen heute gerade mal 1.200 € brutto. Und wer 20 Jahre dabei ist muss auch entsprechend mehr verdienen, ohne Neiddebatte! Gerüchten zufolge will LH sich jetzt sogar aus Düsseldorf zurückziehen! Deutschlands drittgrößtem Airport! Eine Zumutung für alle Passagiere nach FFM oder MUC shuttlen zu müssen! Die Konkurrenz wird es freuen.
Gerüchten zufolge erzählen Sie ziemlichen Unsinn. 1200€ Brutto liegt unterhalb Mindestlohn ist also nicht nur deswegen völliger Quatsch. Ihre Rhetorik klingt sehr typisch gewerkschaftslastig. Sprich Sie arbeiten hier mit unseriösen und primitv emotionalisierenden Lügen.

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Zaphod 01.11.2015, 19:28
53. Sozialkompetenz beim Management?

Der Vorstand der Lufthansa und seine von ihm beauftragten Verhandlungsführer seinen nicht einzusehen, dass es unmöglich ist, einen Kampf gegen die Mitarbeiter zu führen und gleichzeitig ein erfolgreiches Unternehmen zu bleiben. Es scheint das Ziel des Managements zu sein, sämtliche Beschäftigtengruppen zu demotivieren und zu verprellen. Diese Verhandlungstaktik ist weder sinnvoll noch rational nachvollziehbar.

Die Luftbegleiter sind das Gesicht einer Airline - sie sind es, die dazu beitragen, ob ein Flug als angenehm oder nicht empfunden wird. Daher ist es notwendig, dass diese Repräsentanten des Unternehmens mit Spass und Freude ihren Beruf ausüben. Wenn nun die Aushängeschilder des Konzerns verärgert werden, so bedeutet dies weniger Lächeln für die Kunden, weniger Lockerheit und Eleganz und letztendlich eine schlechtere Flugerfahrung. Wieso soll man einem Unternehmen gewogen bleiben, das nur gegen die Mitarbeiter kämpft und offensichtlich nicht einmal in der Lage ist, die eigenen Mitarbeiter von seinen Konzepten zu überzeugen?

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Freigeistig 01.11.2015, 19:40
54. @53

Wenn die Mitarbeiter gierig bis zum Anschlag sind, und es ihnen völlig egal ist, was mit ihrem Unternehmen geschieht, Hauptsache sie verlieren ihre Privilegien aus einer anderen Zeit nicht, hat leider keine Firma der Welt eine Chance! Ihnen scheint nicht bewusst zu sein, dass die Lufthansa, rechnet man den absurd niedrigen Ölpreis raus, massive Verluste einfährt! Aber keine Sorge, die Wahrheit kommt bald ans Licht, sobald die Ölpreise steigen, muss die Hansa Gläubigerschutz beantragen, und dann stehen die Raffkes nicht nur vor der Tür, sondern ihre üppigen Pensionsansprüche haben sich dann auch in Luft aufgelöst... klassisches Eigentor...

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Leser1000 01.11.2015, 20:01
55. Wie war das...

...mit dem Ast auf dem man sitzt? Einige scheinen mit Begeiserung auf einen massiven Vertrauensverlust hinzuarbeiten. nun ja, es gibt auch andere Fluglinien.

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viennserb 01.11.2015, 20:41
56. Wenn schon Streik, dann richtig

Da entscheidet man sich mal wieder mit der LH zu fliegen und dann stehen schon wieder Streikmeldungen ins Haus. Mal abgesehen davon, dass solche Aktionen zulasten des Kunden und damit auch des Images des Konzerns gehen, haben die Streiks der einzelnen Gewerkschaften nur wenig Wirkung. Wenn sich alle Gewerkschaften zu einer gemeinsamen Arbeitsniederlegung einigen würden, dann würde die Konzernspitze einlenken müssen und somit die einzelnen Sparten nicht alle paar Monate streiken.Dann kann dieser Streik auch gern an dem Tag stattfinden an dem ich fliege. Stattdessen muss ich mich schon auf mein zweites LH "Sterikerlebnis" einstellen (bin zum Teil ja auch selber schuld).Ganz nebenbei scheinen die Gewerkschaftsführer ganz gern einen Weselsky abzuziehen. Ich kann den Frust der Lufthanseaten über Spohrs Führung durchaus verstehen, denn wie er und seine Beratungsfirmen a la PwC, McKinsey oder wie auch immer sich aufführen, ist teilweise nicht nachvollziehbar. Allerdings verstehe ich auch nicht, wieso es bei Airlines wie British, SAS oder der Alitalia(die noch kurz vor der Übernahme durch Etihad vor dem tatsächlichen Bankrott stand) zu Streiks kommt, zumahl auch diese Airlines dem selben Wettbewerb ausgesetzt sind. Ich bin eigentlich immer gern mit der LH geflogen, nun wird es zusehends schwieriger euch treu zu bleiben

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viennserb 01.11.2015, 21:06
57.

Zitat von viennserb
Da entscheidet man sich mal wieder mit der LH zu fliegen und dann stehen schon wieder Streikmeldungen ins Haus. Mal abgesehen davon, dass solche Aktionen zulasten des Kunden und damit auch des Images des Konzerns gehen, haben die Streiks der einzelnen Gewerkschaften nur wenig Wirkung. Wenn sich alle Gewerkschaften zu einer gemeinsamen Arbeitsniederlegung einigen würden, dann würde die Konzernspitze einlenken müssen und somit die einzelnen Sparten nicht alle paar Monate streiken.Dann kann dieser Streik auch gern an dem Tag stattfinden an dem ich fliege. Stattdessen muss ich mich schon auf mein zweites LH "Sterikerlebnis" einstellen (bin zum Teil ja auch selber schuld).Ganz nebenbei scheinen die Gewerkschaftsführer ganz gern einen Weselsky abzuziehen. Ich kann den Frust der Lufthanseaten über Spohrs Führung durchaus verstehen, denn wie er und seine Beratungsfirmen a la PwC, McKinsey oder wie auch immer sich aufführen, ist teilweise nicht nachvollziehbar. Allerdings verstehe ich auch nicht, wieso es bei Airlines wie British, SAS oder der Alitalia(die noch kurz vor der Übernahme durch Etihad vor dem tatsächlichen Bankrott stand) nicht zu Streiks kommt, zumahl auch diese Airlines dem selben Wettbewerb ausgesetzt sind. Ich bin eigentlich immer gern mit der LH geflogen, nun wird es zusehends schwieriger euch treu zu bleiben
Der Satz soll natürlich heißen: Allerdings verstehe ich auch nicht, wieso es bei Airlines wie British, SAS oder der Alitalia(die noch kurz vor der Übernahme durch Etihad vor dem tatsächlichen Bankrott stand) nicht zu Streiks kommt, zumahl auch diese Airlines dem selben Wettbewerb ausgesetzt sind.

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gandhiforever 01.11.2015, 22:34
58. Zum Wohl des Unternehmens

Zitat von weltenbummler20
Das Management versucht nur irgendwie, bei den heutigen Marktverhältnissen das Überleben des LH Konzernes zu ermöglichen. Nur die geldgierigen Piloten und Stewardessen haben es nicht kapiert: Die Gewinne sind einzig und alleine dem niedrigen Kerosinpreis geschuldet. Wenn dem nicht so wäre, würden Millionen Verluste das Unternehmen anders dastehen lassen. Wenn jetzt die Konzernführung den unverschämten Forderungen des Flugpersonales (u.a. Rente mit 55 u.v.m.) nachgeben würde, dann wäre LH spätestens im nächsten oder übernächsten Jahr pleite. Hoffentlich bleibt die Unternehmensführung hart - zum Wohle des Unternehmens und der zahlenden Flugpassagiere
"XZum Wohl des Unternehmens", da das so gut toent, dann mal los.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die schwachen Auftritt von Herrn Spohr (so heisst der doch?), als der Co-Pilot, der eigentlich nicht haette fliegen duerfen, sein Flugzeug zerschellen liess.

Herr Spohr war sich keiner Schuld bewusst, auch bei der LH sah er keine Unterlassungssuenden. Schon damals habe ich gefordert, dass der Herr zum Wohl des Unternehmens seinen Hut nimmt.

Ich wiederhole mich heute sehr gerne, zum Wohl des Unternehmens.

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gandhiforever 01.11.2015, 22:50
59. Gleich

Zitat von WarumDenn
Swiss Air bietet Direktflüge. Ich denke hauptsache irgendein Kommentar gegen die Ach so Bösen Arbeitnehmer
Gleich passiert es. Da es die Swissair nicht mehr gibt (Swiss LX fliegt nach Youlouse), wird Ihnen gleich was vorgeworfen werden.

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