Forum: Wirtschaft
Flughafen Frankfurt-Hahn: Ex-Minister Scharping wirft Wirtschaftsprüfern Versagen vor
DPA

Wie sorgfältig arbeitet KPMG? Die Wirtschaftsprüfer hätten leicht erkennen können, dass der chinesische Bieter für den Flughafen Frankfurt-Hahn ein Betrüger ist, kritisiert China-Kenner und Ex-Minister Scharping im "Handelsblatt".

Seite 1 von 9
paulvernica 19.07.2016, 10:30
1. Transparenz

Soll die Regierung in RP den interessierten Bürger doch mal erklären wie oft sie schon in den letzten Jahrzehnten mit der KPMG zusammengearbeitet hat. Und ob das erfolgreich war und was sie unter erfolgreich versteht !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LUAP 19.07.2016, 10:35
2. Kann Hr Scharping hier nur beipflichten...

...dass KPMG hier auf ganzer Linie versagt hat. WOzu holt man sich denn eine so teure Unternehmensberatung hinzu wenn die nicht einmal solche Basics sorgfältig prüfen. Das grenzt wirklich an Peinlichkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1500425435 19.07.2016, 10:37
3. Kirche im Dorf lassen

Meiner Meinung nach wird da gerade jede Menge Wirbel um nichts gemacht. Der Verkauf hat nicht stattgefunden, weil der Investor ein Aufschneider war. Tjoa, sowas kann passieren. Geht es einer Regierung jetzt schon an den Kragen, wenn Verkaufsgespräche scheitern.
Zur Rolle von KPMG: Nach anderen Berichten stand die Ampel bezüglich der Glaubwürdigkeit des Käufers bis zuletzt auf Rot und wurde dann lediglich auf grün gesetzt, weil man keinen Nachweis hatte, dass der Käufer in Schwierigkeiten steckt.

Niemand hat einen Schaden erlitten, der Steuerzahler hat kein Geld verloren, der Deal ist einfach nicht zustande gekommen. Da gibt es doch im Moment mehr als genug andere Baustellen, über die man sich aufregen könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Octavio 19.07.2016, 10:38
4. Der Verkauf des Flughafen Hahn

mag ja ein schwieriges Objekt sein.Nur nach dem Abzug der Amerikaner wurde dieser doch zu einer ertragreichen Konkurrenz ggü.Frankfurt aufgebaut.Was ist denn da an Management Fehlern passiert das es zu diesem Absturz kam.Da muß die Landesregierung doch schon vorher erheblich geschlafen haben das dies in den Aufsichtsgremien nicht bemerkt wurde.Das aber die FDP die doch alles neu und besser machen wollte wieder an diesem Desaster des Verkaufs beteiligt ist und das auch noch mit ihrem Abstimmungsverhalten unterstützt bestätigt mir,die FDP ist nach wie vor die alte und hat sich überhaupt nicht geändert.Für mich ist klar :diese FDP ist auch zukünftig nicht wählbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Airkraft 19.07.2016, 10:40
5. Zumindest...

Zumindest kann man bei KPMG eine gewisse Konstanz feststellen ;-)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/kpmg-holzmann-pruefer-am-pranger-a-59719.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
echoanswer 19.07.2016, 10:41
6. Wer bitte ist Scharping ??

Schön, wenn sich abgetakelte Politiker aus dem Off kritisch versuchen zu äußern. Während seiner Amtszeit war nicht sachdienliches von dem Mann zu hören geschweige denn zu erwarten. Was soll das Getöne? Wieder einer der selbsternannten Experten.

Zweifelsohne haben die Wirtschaftsprüfer versagt. Mr stellt sich nur die Frage wer dafür wie viel Geld an wen gezahlt hat. Anders ist dieses Versagen bei mittlerweile allen Projekten unter Leitung der Politik nicht zu erklären.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hapebo 19.07.2016, 10:43
7. Auf gehts.

Jetzt lasst das mal den Scharping machen,die wirtschaftspolitische RP-Speerspitze,die rollt den Laden von hinten auf und was kommt dabei raus: Es werden auf dem Flugfeld Radrennen veranstaltet,die Siegerfete findet dann in der Abflughalle statt und alles ist co2-Neutral.Alles wird gut und wir singen ein fröhliches Lied.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Münchner MV 19.07.2016, 10:46
8. Kinder prüfen mein Geschäft

Nicht umsonst nennt man KPMG in der Branche auch "Kinder prüfen mein Geschäft"... Das kommt davon, wenn der Chef nur zum Verträge unterzeichnen vor Ort ist ;) Grüße aus der Beraterwelt

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomas Schnitzer 19.07.2016, 10:49
9.

Zitat von spon-facebook-1500425435
Meiner Meinung nach wird da gerade jede Menge Wirbel um nichts gemacht. Der Verkauf hat nicht stattgefunden, [...]
Laufende Betriebskosten, die man durch den geplatzten Verkauf nicht losgeworden ist, sind ein Grund, "Wirbel" zu machen.

Wirtschaft ist mehr als hinten Waren anliefern um sie vorne zu verkaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9