Forum: Wirtschaft
Flugzeugfonds: A380 in der Resteverwertung - ein Desaster für Anleger
Bloomberg via Getty Images

Der Airbus A380 sollte die Luft erobern - nun werden die ersten Exemplare zerlegt und ausgeschlachtet. Das ist ein Problem für deutsche Privatanleger, mit deren Geld Flugzeugfonds die Maschinen einst finanzierten.

Seite 1 von 16
saumhuhn 28.02.2019, 11:59
1. Den Anlegern ist nicht zu helfen.

Das solche Anlagen sehr risikobehaftet sind, war schon vorher sonnenklar. Wie ist das immer? Dass die Deutschen nicht massenhaft in Fonds und Aktien investieren, dafür müssen sie sich als "Angsthasen" titulieren lassen. Und wenn sich dann einige doch dazu hinreissen lassen, heißt es später "No risk, no fun". So einfach ist das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fahrgast07 28.02.2019, 12:00
2. Hat jeder gewusst

In den Broschürrn stand klar, dass der Leasing-Vertrag nach 10 Jahren endet. Und jeder weiß, dass die Groß-Airlines danach neue Maschinen holen, und die Kleinen keinen A380 brauchen. Genau deshalb hab ich damals schon von solchen Investments abgeraten. Wer da blind seine Altersvorsorge reinbuttert, ist naiv. A fool and his money are soon parted....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hasselblad 28.02.2019, 12:01
3.

Erwachsene treffen Erwachsenenentscheidungen, und die müssen im Nachhinein halt nicht immer richtig sein. Das liest sich doch wieder, als seien arme, uninformierte Rentner vom bösen Banker abgezockt worden. Tatsache ist: eine ernsthafte Geldanlage, noch dazu mit 7,5 - 15% Renditeaussicht, ist kein Kindersparbuch. Das Verlustrisiko bei Geldanlagen beträgt grundsätzlich immer 100%. Für 50K als Altersvorsorge-Komponente gibt es verhältnismäßig sichere, aber renditeseitig eben auch deutlich unattraktivere Anlageformen als die Wette auf den ökonomischen Erfolg eines Flugzeugs. Geld, das man nicht braucht und theoretisch auch verbrennen könnte kann man für sowas als Spielgeld benutzen. Altersrücklagen zählen für die meisten Menschen eher nicht dazu, aber aus Schmerzen lernt man bekanntlich am besten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ronald1952 28.02.2019, 12:02
4. Ob Anleger

Profit oder Verlust haben ist doch unseren Politiker/innen völlig egal,
Hauptsache man hat zuvor genug von den Anlegern Abgezockt.
Da hilft nur eines, Klagen bis sich die Balken biegen.Es ist egal ob jemand viel oder weniger Geld angelegt hat, es ist einfach eine Schande es jetzt die Privatanleger mal wieder ausbaden zu lassen.Man bedenke wie viel diese Anleger dafür haben Arbeiten müssen um sich vielleicht die Rente auf zu bessern.Es ist nochmal eine Schande die Flugzeuge die eigentlich ja völlig Flugfähig sind Auszuschlachten. Was soll dieser Unsinn, da wird doch richtig viel Geld dabei verbrannt aber anscheinend scheint das niemanden zu Interessieren.
schönen Tag noch

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thommy05 28.02.2019, 12:02
5. Finger verbrannt

Hab mit ner atypischen stillen. Beteiligung an einem Leasingfond auch schon 10000 Euroben verbrannt. Dazu noch 2500 für einen RA um aus dem Vertrag wieder rauszukommen um die Nachschusspflicht zu vermeiden.Geschlossene Fonds mit 10 % Rendite/annum. :Habs gelernt: Gier frisst Hirn. ok, die armen habens 2007 probirt. Aber heute kanns jeder wissen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nadennmallos 28.02.2019, 12:05
6. Anlagen sind in den meisten Fällen mit Risiken verbunden, ...

... das sollte jedem klar sein. Und was den A380 betrifft: Ich hätte (Wie viele andere auch) drauf wetten mögen, dass dieser High-Tech-Vogel das Rennen macht und ein Erfolg wird. Leider nein, sehr schade! Absolute Sicherheit gibt's halt nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stat_ist 28.02.2019, 12:05
7. Ist generell Skepsis angebracht, wenn Privatanleger gefragt werden?

Mir wurden derartige Angebote bzgl. Schiffcontainern und A380 gemacht. Ich habe - glücklicherweise - nicht angelegt, weil ich die zugehörigen Unterlagen nicht verstanden habe, insbesondere was bei einem Schaden passiert. (Dass der A380 ein Erfolg sein würde, daran habe damals ich nicht gezweifelt, ich habe lediglich das Anlageprodukt nicht verstanden.) Nachdem nun aber zwei beliebte Anlegerprodukte für Privatanleger, nämlich die Schiffscontainer und die A380, so gründlich in die Hose gegangen sind, kommt für mich die Frage auf: Ist die Tatsache, dass es derartige Angebote für Privatanleger gibt, generell Ausdruck der Tatsache, dass es sich um risikoreichere Anlagen handelt? Mit anderen Worten, institutionelle Anleger waren schon damals besser im Bilde und zurückhaltend, in Schiffscontainer oder A380 zu investieren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_derhenne 28.02.2019, 12:07
8.

Waaaas? Investements birgen Risiken und Anlageberater können garnicht in die Zukunft sehen? Potzblitz, das muss einem doch vorher gesagt werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommit 28.02.2019, 12:08
9. Irgendwann wird man erkennen

das Renten an der Börse absolut nicht verloren haben....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 16