Forum: Wirtschaft
Förderung der Teilzeitarbeit: Flexi-Rente kommt Anfang 2017
DPA

Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand soll nicht mehr so starr reguliert sein. Mit der Flexi-Rente ist es für Arbeitnehmer ab dem 63. Jahr attraktiver, im Beruf zu bleiben - und Teilzeit zu arbeiten.

yvowald@freenet.de 14.09.2016, 15:42
1. Kürzung der Rente bei vorzeitigem Rentenanspruch

Warum darf jemand, der mit 50 Jahren aus dem Erwerbsleben ausscheidet, keine - abgespreckte - Rente beanspruchen?
Für jedes Jahr eines vorzeitigen Renteneinstiegs wird diese Rente um 3,6 Prozentpunkte gekürzt. Das ist doch auch gut so, oder?

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TheFrog 14.09.2016, 18:51
2. Jetzt wird aber voll in den Wahlkampfmodus umgeschaltet....

ist einfach nur noch zum Weinen (K....) wollte ich nicht schreiben.
Wieder eine Pille für den dummen Wähler.

"Wer eine vorgezogene Vollrente bezieht und trotzdem arbeitet, erhöht damit zudem künftig durch die anhaltende Beitragszahlung seinen Rentenanspruch. Versicherte sollen auch früher und flexibler zusätzliche Beiträge in die Rentenkasse einzahlen können, um Rentenabschläge auszugleichen. So soll sich ein vorzeitiger Renteneintritt besser absichern lassen."

Es wird dem Arbeitnehmer gestattet, nach vorzeitigem Renteneintritt weiter Beiträge zu zahlen. Sehr generös.

Wenn ich als Rentner einen 450,-- Euro Job habe, dann sind das 5.300,-- Euronen im Jahr. Wenn ich über die 450,-- Euro komme, werde ich sowieso sozialversicherungspflichtig. Da müsste man dann wohl schon mindestens Teilzeit arbeiten, um nach Abzug aller Abgaben, auf 6.300,-- Euronen im Jahr zu kommen.

Vielleicht sehe ich das ja falsch, aber für mich ist das Verarschung. Placebos für das dumme Wahlvolk.

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det-c 14.09.2016, 21:05
3. Das Recht solange zu arbeiten,

bis einem die Rentenhöhe gefällt. Für Menschen mit durchwachsenen Erwerbsbiografien ein Traum (5 Jahre Goa führen nicht zur Altersarmut), für Gewerkschaftler, die feste Regeln lieben, ein Albtraum.

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harwin 15.09.2016, 05:19
4. Mogelpackung

Die Flexirente ist nur eine Mogelpackung. Sie bringt den Menschen etwas die weiter arbeiten können. Denjenigen die nicht weiterarbeiten können bringt sie nichts. Wer zu krank zum arbeiten ist, und zu gesund für die Erwerbsminderungsrente, der hat davon nichts, er kann nicht mit z. B. bereits 50 in Teilrente gehen.
Das heißt auf den Arbeitsmarkt keine Chance, aber arbeiten müssen bis man in die Grube fällt.
Die Teilrente wäre aber gerade für diesen Personenkreis wichtig, sie würden nicht kränker werden, könnten noch bis zur regulären Rente arbeiten, und vielleicht auch darüber hinaus. Darüber hinaus, führt das zu mehr Erwerbsminderungsrenten oder Hartz IV Fällen. Jeder Mensch muss sich ja etwas für seinen Lebensunterhalt verdienen . Kann er das nicht weil er z. B. wegen der Krankheit gekündigt wird, vor betriebsbedingten Kündigungen steht, viele Fehlzeiten hat wegen seiner Krankheit (z. B. viele Therapien, Arztbesuche), dann wäre eine Teilrente der bessere Weg. Das vorrangige Problem ist, das Arbeitgeber diesen Arbeitnehmer eher loswerden will, nicht leistungs- und funktionsfähig. Fakt ist: Wenn keine Teilrente möglich ist, wird wohl Hartz IV und irgendwann Grundsicherung herhalten müssen. Die Verantwortung den Unternehmen übertragen wäre z. B. eine Maßnahme. Wie wäre es wenn die Unternehmen einen Nachteilsausgleich bis zum Renteneintritt zu zahlen hätten für jeden Arbeitnehmer der wegen und mit seiner Behinderung entlassen wird, und am Arbeitsmarkt keine Chance hat?

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echoanswer 15.09.2016, 08:23
5. Der Staat soll endlich aufhören so zu tun als ob ...

er irgendwas im Sinne der Bürger tut. Tut er nicht. Hier geht es nur darum Das know how von Rentner weiter für billiges Geld auszubeuten. Es gibt eben keine jungen Fachleute mit 30 Jahren Berufserfahrung, dafür aber hohe Gehaltsforderungen (mit Recht). Ergo sorgt der Staat jetzt dafür, dass die Ausbeutung der Alten vorangetrieben wird. Danke Berlin

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Badischer Revoluzzer 15.09.2016, 10:48
6. Flexi-Rente.

Mit immer mehr neuen Wortschöpfungen soll der Bürger hinters Licht geführt werden. Er wird um sein Erspartes beraubt und er wird um seine Lebensrente beschi...n. Traue einem Politiker nur so weit, wie du ein Klavier werfen kannst.

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bronck 15.09.2016, 12:03
7. Und als nächstes

Das Rentenniveau wird gesenkt mit dem Hinweis man könne sich ja noch schön was dazuverdienen. Ziel: arbeiten von den Wiege bis zu Bahre.

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laufmichel 15.09.2016, 18:58
8. Was wäre denn....

...Wenn man an die Ursachen gehen würde? Die Überbevölkerung? Alles andere ist Augenwischerei

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harwin 16.09.2016, 06:39
9. Rentenkürzung

Das Problem dieser Rente ist, das zwischen dem 63 Lebensjahr und dem 67 Lebensjaht nur vier Jahre liegen in denen Teilrente bezogen werden kann. Für die vielen Arbeitslosen Menschen die z. B. ab 63 Lebensjahr eine Teilrente haben wollen, aber mit 63 plötzlich gekündigt werden, für die sieht der Staat keine Lösung vor? Tatsache ist das Menschen die mit, sagen wir 50 gekündigt werden, oftmals schlechter bezahlte Jobs annehmen müssen. Das heißt im Klartext, für Unternehmen werden ältere Arbeitnehmer zu teuer, und man stößt sie einfach 17 Jahre vor Renteneintritt ab. Viele dieses Personenkreises haben etwas angespart, bekommen nur ca. 15 Monate Arbeitslosengeld, und müssen dann erstmal ihr Vermögen aufbrauchen. Hinzu kommt das wenn sie einen Job finden, bei geringerer Bezahlung auch weniger Entgeltpunkte angesammelt werden. Viele haben bereits auch schon mit 50 Jahren ihre 35 Arbeitsjahre hinter sich, weil z. B. der Personenkreis nur einen Hauptschulabschluss hat. Wenn eine schwere Erkrankung oder Behinderung nach 35 Arbeitsjahren bedeutet, man muss bis zum 67 Lebenjahr erstmal arbeiten ( dann hat man 52 Jahre gearbeitet), dann ist diese Flexirente für den Personenkreis eine Verhöhnung. Flexirente wäre gerecht wenn es an Kriterien wie z. B. Behinderung oder 35 Arbeitsjahre geknüpft wird. Wer Behindert ist und nicht mehr so viel arbeiten kann sollte diese Rente in Anspruch nehmen können, und wer bereits 35 Arbeitsjahre hinter sich hat. Viele Akademiker kommen nicht mal ran an die 35 Arbeitjahre mit 50 Lebensjahren.

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