Forum: Wirtschaft
Förderung gestiegen: Ölpreise fallen wieder
REUTERS

Die USA dürften bald wieder mehr Erdöl aus dem Boden holen. Und Saudi-Arabien überschreitet die Fördergrenze, die sich das Opec-Kartell auferlegt hat. Steht eine neue Ölflut bevor?

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Atheist_Crusader 14.03.2017, 15:26
1.

Auf der einen Seite: gut für den Planeten ist es nicht. Auf der anderen Seite: Öl finanziert einige der schlimmsten Regimes unserer Zeit.

Von daher sehe ich das mit gemischten Gefühlen.

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Spiegelleserin57 14.03.2017, 15:39
2. Heizkosten fallen...

Zitat von Atheist_Crusader
Auf der einen Seite: gut für den Planeten ist es nicht. Auf der anderen Seite: Öl finanziert einige der schlimmsten Regimes unserer Zeit. Von daher sehe ich das mit gemischten Gefühlen.
und Benzin wird billiger bleiben. Bei den derzeit steigenden Lebensmittelpreisen ist man froh wenn diese Ölpreise nicht noch zusätzlich explodieren zu den Mieten.
Man sollten auch mal die Situation der Menschen bedenken die auf Autos und Wärme angewiesen sind. Es gibt zur Zeit keine Alternativen die bezahlbar wären.

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dreamrohr2 14.03.2017, 16:11
3.

Zitat von Atheist_Crusader
Auf der einen Seite: gut für den Planeten ist es nicht. Auf der anderen Seite: Öl finanziert einige der schlimmsten Regimes unserer Zeit. Von daher sehe ich das mit gemischten Gefühlen.
dem Planeten ansich dürfte es "egal" sein, wieviel Öl da gefördert wird. Ich raffe es immer noch nicht, weshalb die planetarischen Ölvrokommen nur den Staaten "gehören" welche gerade da ihre Teritorien haben, es ist ein Weltmenschengut. Die Förderung müsste global koordiniert sein und auch der Ertrag müsste ebenso global verteilt werden... Weshalb die Ölförderländer in Geld schwelgen dürfen, wo hingegen andere Menschen in armen Ländern vor Hunger sterben, bleibt für immer ein Geheimnis.

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dreamrohr2 14.03.2017, 16:17
4.

Zitat von Spiegelleserin57
und Benzin wird billiger bleiben. Bei den derzeit steigenden Lebensmittelpreisen ist man froh wenn diese Ölpreise nicht noch zusätzlich explodieren zu den Mieten. Man sollten auch mal die Situation der Menschen bedenken die auf Autos und Wärme angewiesen sind. Es gibt zur Zeit keine Alternativen die bezahlbar wären.
oh ja, ich fange gleich an zu heulen! Wieviel Selbstmitleid und Verständnis man plötzlich hat, wenn es um einen selbst geht, wenn es darum geht, den Arbeitnehmern hier in D mehr Lohn- und Steuergerechtigkeit zukommen zu lassen, haben sie da ganz andere Ansichten...

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nici_d 14.03.2017, 17:06
5. Egal, wie viel Öl kostet

Zitat von Atheist_Crusader
Auf der einen Seite: gut für den Planeten ist es nicht. Auf der anderen Seite: Öl finanziert einige der schlimmsten Regimes unserer Zeit. Von daher sehe ich das mit gemischten Gefühlen.
Es ist fast völlig egal, wie viel Öl kostet, denn eines dürfte sicher sein: Es wird alles aus dem Boden gepumpt und verbrannt. Wenn Öl teurer ist, dann lohnt es sich vielleicht, ein paar Tropfen mehr (weil teurer zu fördern) zu verbrennen, dafür dauert es ein wenig länger. Wenn Öl billiger ist, ist der letzte Tropfen dafür schon früher verbraucht. Was für den Planeten gut ist? Nach derzeitiger Lage könnte es besser sein, je früher es kein Öl mehr gibt, allein wegen der finanzstarken und meist nicht sehr menschenfreundlichen Regime der Ölförderländer.

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ronvalentini 14.03.2017, 17:07
6. Wie kann das sein?

Laut einer Prognose des noblen Club of Rome sollten doch alle Reserven schon 1992 aufgebraucht sein. Inzwischen wurde das doppelte gefördert, und das Öl scheint ja immer noch fleissig zu sprudeln, sonst würde der Preis kräftig steigen. Die Freunde des Weltuntergangs müssen also noch eine Weile warten, vielleicht sind sie ja mit gewissen Sekten besser bedient.

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Crom 14.03.2017, 17:20
7.

Zitat von dreamrohr2
Ich raffe es immer noch nicht, weshalb die planetarischen Ölvrokommen nur den Staaten "gehören" welche gerade da ihre Teritorien haben, es ist ein Weltmenschengut. Die Förderung müsste global koordiniert sein und auch der Ertrag müsste ebenso global verteilt werden... Weshalb die Ölförderländer in Geld schwelgen dürfen, wo hingegen andere Menschen in armen Ländern vor Hunger sterben, bleibt für immer ein Geheimnis.
Bei anderen Rohstoffen ist es doch auch nicht anders und wenn man das weiterspinnt, warum gehört das Land hier eigentlich zu Deutschland und nicht der ganzen Welt. Mit der Argumentation könnte man Staaten auch gleich auflösen. Das würden die meisten aber sicher nicht wollen.

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karl-felix 14.03.2017, 18:05
8. Sie

Zitat von Spiegelleserin57
und Benzin wird billiger bleiben. Bei den derzeit steigenden Lebensmittelpreisen ist man froh wenn diese Ölpreise nicht noch zusätzlich explodieren zu den Mieten. Man sollten auch mal die Situation der Menschen bedenken die auf Autos und Wärme angewiesen sind. Es gibt zur Zeit keine Alternativen die bezahlbar wären.
irren . Gegen explodierende Mieten hilft selber bauen . Dank der Niedrigzinsen noch nie so günstig wie heute.
Gegen steigende Heizkosten hilft Energie sparen und Solar+Geothermie nutzen .
Gegen steigende Benzinpreise hilft : Auf das eigene Auto verzichten .
Es gibt nur eine Handvoll Menschen , die wirklich auf ein Auto angewiesen sind. Es gibt tausende Alternativen .
Das alles spart enorm viel Geld, man muss es nur wollen und tun .
Nur Kopf in den Sand und jammern , das hilft nicht wirklich .
Gehirn einschalten , denken und handeln ist dass einzige was nutzt .

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karl-felix 14.03.2017, 18:14
9. Das

Zitat von ronvalentini
Laut einer Prognose des noblen Club of Rome sollten doch alle Reserven schon 1992 aufgebraucht sein. Inzwischen wurde das doppelte gefördert, und das Öl scheint ja immer noch fleissig zu sprudeln, sonst würde der Preis kräftig steigen. Die Freunde des Weltuntergangs müssen also noch eine Weile warten, vielleicht sind sie ja mit gewissen Sekten besser bedient.
ist falsch. Sie haben die Grenzen des Wachstums nur nie gelesen .
Sonst wüssten Sie das. Die haben nur berechnen lassen ( mit den damaligen Möglichkeiten ) was geschieht, wenn nichts geschieht. Und haben erstaunlich richtig gelegen .

Ausdrücklich sagte Meadows dass es sich nicht um Prognosen handele, da es unbekannt sei wie zukünftig Staaten in Krisenfällen reagieren ( z.B. bei knapper werdendem Öl Erdgas nutzen , das bis dahin einfach abgefackelt wurde , oder Tiefseebohrungen zu irrsinnigen KOsten durchführen , oder Schieferöle nutzen ).
Also, mein Tip : Gehen Sie in die nächste Uni-Bibliothek , leihen sich die Grenzen des Wachstums und lesen Sie es einfach. Wenn Sie es nicht verstehen , fragen Sie ruhig . Jeder hier im Forum wird Ihnen gerne weiterhelfen .

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