Forum: Wirtschaft
Folge von US-Sanktionen: Alu-Engpass trifft die deutsche Industrie
REUTERS

Die deutsche Industrie braucht Aluminium, ob für die Produktion von Autoteilen oder Fensterprofilen. Nach SPIEGEL-Informationen droht nun ein Versorgungsengpass: Der Nachschub aus Russland gerät ins Stocken.

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crossy-hl 20.04.2018, 18:34
1. Wenn das so weiter geht,

wird die Wirtschaftspolitik der EU wohl nur noch in Washington gemacht. Um das zu verhinden bleibt nur folgendes:
Sollten EU Firmen, die mit Firmen in Russland nach EU-Recht legale Geschäfte betreiben, in den USA bestaft werden, weil die betreffendenruss. Firmen mit US-Sanktionen belegbelegt worden sind, muß die EU im Gegenzug US Firmen, im gleichen Maße das Geschäft in der EU erschweren. Dann schauen wir 'mal, was von den selbstherrlichen US-Sanktionen wird.
Im übrigen bin ich dem Meinung, dass die US-Truppen aus Deutschland abgezogen werden müssen.

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Tharsonius 20.04.2018, 19:40
2.

Tja, würde Deutschland sich weniger am Russland-Bashing beteiligen und mehr auf eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland hinarbeiten, gäbe es vlt weniger Engpässe. Russland ist geografisch eher unser Nachbar als andere Kontinente....

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carahyba 20.04.2018, 19:55
3.

Ganz schnell stellt sich nun heraus, dass ein wesentlicher Nebeneffekt der Sanktionen auf die Wirtschaft Deutschlands zielt.

Natürlich ist das ein reiner kolateralschädingender Zufall.

Interessant ist, dass die CDU-Wirtschaftler mucksmäuschen still sind, wahrscheinlich auch reiner Zufall. Natürlich wusste keiner dieser Herren, dass RUSAL Hauptlieferant von Aluminium und Vorprodukte der deutschen Aluminium verarbeitenden Wirtschaft ist.

Diese US-Sanktion macht nur Sinn im Zusammenhang mit dem Hauptabnehmer Detschland.

Die Bundesregierung scheint in vollem Einklang mit dieser Maasnahme zu stehen. Transatlantische Treue scheint ein für sich eigener absoluter Wert zu sein in unserer westlichen Wertegemeinschaft.

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mimoun74 20.04.2018, 19:55
4. Eigentor

Ein typisches Eigentor.
Die USA wollen Russland bestrafen, die Europäer ziehen widerspruchslos mit und schaden sich letztendlich selbst.
Was wäre wenn Russland sich im Falle weiterer Eskalationen des Westens gezwungen sieht auch andere Rohstoffe für den Westen zu verknappen? Nächstes Beispiel wäre Titan.
Und auch Produkte wie Raketenantriebe für die ISS etc. könnten nicht mehr fließen.
Die westlichen Staaten sanktionieren immer mehr Staaten in der Welt.
Das kann zum Bumerang werden, denn das Spiel funktioniert auch umgekehrt.
Falls sich irgendwann einmal diese Staaten (China,Russland,Nordkorea,Iran,Syrien...) zusammenschließen und nur untereinander Handel treiben , haben wir wie im kalten Krieg 2 Blöcke.
Und dann wird es richtig teuer. Wirtschaft ade. politische Instabilität und Kriege.
Wäre da Diplomatie und Verhandlungen nicht die einfacherer Methode statt Sanktionen?

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ptb29 20.04.2018, 20:05
5. Wer Sanktionen einführt,

muss auch mit den Folgen leben. Hat A.Merkel gedacht, wir verhängen Sanktionen, die Russen werden aber kuschen und uns weiterhin wohlwollend beliefern?

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carahyba 20.04.2018, 20:46
6. Nachtrag ...

Zitat von carahyba
Ganz schnell stellt sich nun heraus, dass ein wesentlicher Nebeneffekt der Sanktionen auf die Wirtschaft Deutschlands zielt. Natürlich ist das ein reiner kolateralschädingender Zufall. Interessant ist, dass die CDU-Wirtschaftler mucksmäuschen still sind, wahrscheinlich auch reiner Zufall. Natürlich wusste keiner dieser Herren, dass RUSAL Hauptlieferant von Aluminium und Vorprodukte der deutschen Aluminium verarbeitenden Wirtschaft ist. Diese US-Sanktion macht nur Sinn im Zusammenhang mit dem Hauptabnehmer Detschland. Die Bundesregierung scheint in vollem Einklang mit dieser Maasnahme zu stehen. Transatlantische Treue scheint ein für sich eigener absoluter Wert zu sein in unserer westlichen Wertegemeinschaft.
Einer der grössten Abnehmer von Aluminiumprofilen für Fenster- und Türrahmen ist Polen. Wo bekommen die denn ihre Aluminiumprofile her?

Wir werden sehen wie diese Aktion ausgeht, Herr Scholz als strammer Transatlantiker wird das schon regeln. Die deutsche Aluminiumindustrei hat seinen Schwerpunkt in Hamburg.

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warumnicht? 20.04.2018, 22:45
7. Goldman Sachs?

Zum Thema Aluminium-Engpass habe ich eine Frage: Weiß jemand, ob Goldman Sachs oder ein anderer Global Player mit ähnlichen finanziellen Möglichkeiten immer noch dieses Lager-zu-Lager-Kartell betreibt, um die Auflagen der US-Börsenaufsicht zu erfüllen und dennoch gleichzeitig das Angebot künstlich zu verknappen?

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meresi 21.04.2018, 04:40
8. Usa

viele hier in Europa haben noch nicht mitgekriegt dass das ein mehr als cleveres Spiel des großen Bruders ist. So wird durch die Hintertür Sanktionen gegen einen Nachbarn die Wirtschaft in der EU geschwächt. Wir in Europa sollten uns endlich von den amis abwenden. denn, egal was ein ami macht, er macht es nur zu seinem Vorteil

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forscher56 22.04.2018, 08:53
9. Mit marktwirtschaftlichen Grundkenntnissen nicht zu verstehen

Wenn die USA weniger importieren, sollte doch das Angebot auf dem Weltmarkt steigen. Warum das in diesem Fall nicht zutrifft, diese Erläuterung wünsche ich mir von Wirtschaftsjournalismus.

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