Forum: Wirtschaft
Folgen der Sanktionen: Deutsche Exporte nach Russland brechen ein
Bloomberg via Getty Images

Die Sanktionen der EU gegen Russland schlagen sich in der deutschen Handelsbilanz nieder. Die Ausfuhren in das Land brachen im August um mehr als ein Viertel ein. Im Ranking der Exportkunden rutscht Russland ab.

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leser75 29.10.2014, 11:41
1. Wenn man die Brücken

abbricht, darf man sich nicht wundern, dass man seine Ware nun mit kleinen Bötchen transportieren muß.

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klugscheißer2011 29.10.2014, 11:45
2. Nicht jammern!

Nicht jammern! Es war doch alles so gewollt von usnerer tollen Bundesregierung.
Es dauert ja nicht mehr lange und dann haben wir das schöne Freihandelsabkommen mit den USA. Dann floriert wenigstens der Übersee-Handel richtig.
Und wenn man was schief geht, ein US-Untermehmen Einbußen hat wegen höhrerer Verbraucherstandards hierzulande dann verklagt es den Staat vor einem Schiedsgericht, das aus drei korrupten Anwälten besteht, und wir Steuerzahler übernehmen die Rechnung.
Das ist doch allemal besser als mit den bösen Russen Handel zu treiben.
Ich freue mich schon auf die Bereicherung meiner Speisekarte mit Gerichten wie
"Chlorhähnchen auf Genmais und Quecksilber-Shrimps"

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sternfalke77 29.10.2014, 11:55
3. Handelsbbilanz(en)

So kann man natürlich den auf Dauer volkswirtschaftlich schädigenden Exportüberschuß auch reduzieren.

Mann müsste jedoch Zeitgleich die Konjunktur des Binnenmarktes anheizen. Das beinhaltete mehr als nur moderate Lohnerhöhungen.

Ist man nun endlich dazu bereit ?

DANN hätten die Sanktionen durchaus einen Nutzen für die Arbeitnehmer hierzulande.

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redwed11 29.10.2014, 12:07
4. Das kommt von der US Hörigkeit

Es ist doch kein Wunder, wenn die Exporte nach Russland wegbrechen. Wer in hündischer Ergebenheit diese von den USA vorgegebenen Sanktionen befolgt, muss sich nicht wundern, wenn auch der Export einbricht. Oder haben hier die in alter Manier nach Sanktionen schreienden "Kalten Krieger" gedacht, das Ganze geht ohne wirtschaftliche Nachteile für dieses Land aus?
Nur ein Land hat davon keinerlei Nachteile, da deren Handel mit Russland gleich Null ist. Das sind die USA.
Wir haben die Nachteile auszubaden für die Weltherrschaftsfantasien der US Regierung und die antirussische Grundhaltung der USA.

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ente_in_filzlatschen 29.10.2014, 12:11
5. Surprise, Surprise!

Das die Exporte nach Russland aufgrund der Sanktionen einbrechen würden, war ja wohl nicht anders zu erwarten. Wer Sanktionen will, muss mit dem Kollateralschaden leben. Wer keine will, muss mit den Entscheidungen nun auch leben.

Abgesehen davon hat Russland keinen entscheidenden Einfluss auf das Wirtschaftsergebnis Deutschlands.

Also ganz geschmeidig bleiben. Es ist einfach, wie es ist.

Notfalls eben beim "nächsten Mal" einfach eine andere Regierung wählen und auf bessere Zeiten hoffen - vielleicht hilft es.

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TiloS 29.10.2014, 12:11
6. Unbezahlbar

Zitat von leser75
abbricht, darf man sich nicht wundern, dass man seine Ware nun mit kleinen Bötchen transportieren muß.
Es wundert sich doch keiner. Es war vorhersehbar und es war trotzdem richtig. Ich möchte nicht, dass Deutschland mit so einem Staat Geschäfte macht. Da nehme ich gern die verkraftbaren Nachteile in Kauf.
Selbst wenn sie schwerer verkraftbar wären, würde ich sie gerne in Kauf nehmen.
Freiheit und Menschenrechte sind unbezahlbar.

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Peak Oil 29.10.2014, 12:12
7. Indirekte Exporte

Sind denn indirekte Exporte berücksichtigt worden, welche über nicht Embargo-Staaten (z.B. China) geleitet werden und somit die Bilanz wieder ausgleichen?

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keinuntertan 29.10.2014, 12:13
8. Sanktionen schaden nicht der Presse. Aber der deutschen Industrie.

Und vielen deutschen mittelständischen Unternehmen. Das ist das Ungerechte. Solange die Presse nicht selbst von den Folgen der Sanktionen betroffen ist, können sie noch wettern. Aber was passiert, wenn wieder Journalisten auf die Straße gesetzt werden, weil die Deutschen kein Geld mehr haben, das Magazin mit dem roten Rand zu kaufen?

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Off the records 29.10.2014, 12:14
9. Wer hätte das gedacht?

Offensichtlich hat sich niemand Gedanken darum gemacht welche Folgen Sanktionen haben, genauso wenig wie man sich Gedanken darüber macht wie man einen weiteren Pleitestaat, gemeint ist die Ukraine, in die jetzt schon klamme EU integrieren möchte. Was mich jetzt noch verwundert ist das, angesichts dieser Zahlen, niemand in Berlin auf die Idee kommt mit einer Friedenskonferenz die Kurve zu kriegen. Hauptsache von Washington gesteuert gegen die Wand rennen, ganz im Sinne der US-Finanzmafia.

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